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Das größte europäische Kulturprojekt in der Metropolregion Nürnberg

40 Gebietskörperschaften der Metropolregion Nürnberg sind dabei!

Die Einbindung der Metropolregion Nürnberg ist ein zentrales Wesensmerkmal der Kulturhauptstadt-Bewerbung der Stadt Nürnberg. Ziel ist es, die Region über zukunftweisende Kooperationsprojekte nachhaltig voranzubringen. Innovative Kulturprojekte und Kooperationsmodelle zwischen Kommunen, Städten und Landkreisen sollen im Rahmen der Bewerbung entwickelt und umgesetzt werden. 40 Gebietskörperschaften haben sich bereits der Nürnberger Bewerbung angeschlossen und bringen sich aktiv in die Programmgestaltung ein. Derzeit arbeiten ca. 150 Beteiligte in sechs Arbeitsgruppen an der Entwicklung regionaler Projekte für das Bewerbungsbuch.

Alle beteiligten 40 Gebietskörperschaften sind  bis 31. Juli 2020 dazu aufgerufen, eine zweite Absichtserklärung abzugeben. Damit bekräftigen sie ihr Engagement und legen das finanzielle Volumen der Projekte verbindlich fest, die in den jeweiligen Gebietskörperschaften stattfinden sollen.

Neben den 40 Gebietskörperschaften, haben auch weitere Städte und Landkreise der Metropolregion noch bis zum 31. Juli 2020 die Möglichkeit, sich der Kulturhauptstadt-Bewerbung anzuschließen. Sie werden damit Teil des regionalen Kulturhauptstadt-Programms und damit ein Standort eines der größten europäischen Kulturprojekte dieses Jahrzehnts.

Bei Rückfragen zur Einbindung der Metropolregion können Sie sich an den Bewerbungskoordinator Nico Degenkolb aus dem N2025-Bewerbungsbüro wenden.

Kulturhauptstadtbewerbung N2025: die nächsten Schritte

Kulturhauptstadtbewerbung in der Ratssitzung der Metropolregion Nürnberg am 17. Juli 2020

Regionalkonferenz 23. Juli 2020

Bei der 2. Regionalkonferenz in der Kulturwerkstatt Auf AEG stehen die regionalen Themen und Projekte der Kulturhauptstadtbewerbung im Vordergrund.

Abgabe 2. Absichtserklärung bis 31. Juli

Gebietskörperschaften bekräftigen ihre Absicht an einer Beteiligung am Kulturhauptstadt-Programm mit Projekten vor Ort durch Angabe eines geplanten Projektvolumens.

Abgabe des zweiten Bewerbungsbuchs bis 21. September 2020

Jury-Besuch in Nürnberg und in der Metropolregion Nürnberg 23. Oktober 2020

2. Präsentation vor der Jury in Berlin am 27. Oktober 2020

Tag der Entscheidung 28. Oktober 2020

Titelvergabe „European Capital of Culture 2025“ durch die Europäische Kommission

Projektumsetzung ab 2021 mit „Kickback-Garantie“

Die regionalen Partner finanzieren ausschließlich Programminhalte die bei ihnen vor Ort stattfinden.

Themen der sechs regionalen Arbeitsgruppen

Themen der sechs regionalen Arbeitsgruppen

Derzeit arbeiten ca. 150 Beteiligte in sechs Arbeitsgruppen an der Entwicklung regionaler Projekte für das 2. Bewerbungsbuch. Insgesamt sollen so rund 20 regionale Projektformate entstehen.

  • AG Spiel
  • AG Kulturtourismus
  • AG Digitalisierung und Kulturerbe
  • AG Handwerk, Industriekultur und Zukunft der Arbeit
  • AG Menschenrechte, Erinnerungskultur
  • AG Teilhabe, Diversität

Kulturakteure oder kommunale Vertreter, die Interesse an der Mitarbeit in den Arbeitsgruppen haben, können Kontakt mit dem Bewerbungsbüro aufnehmen.

Kriterien der regionalen Projekte sind:

• Bezug zum Konzept und den Leitthemen der Kulturhauptstadt-Bewerbung: Menschlichkeit als Maß, Welt als Aufgabe, Miteinander als Ziel, siehe Bewerbungsbuch unter www.n2025.eu

• Regionale Zusammenarbeit und Wissensaustausch

• Partizipativer Ansatz, Einbeziehung der Bevölkerung in Entwicklung und Durchführung

• Internationale Anschlussfähigkeit

• Nachhaltigkeit

Häufig gestellte Fragen zur Kulturhauptstadtbewerbung in der Metropolregion

N2025 FAQs

Am 11. Dezember 2019 präsentierte eine 10-köpfige Delegation die Bewerbung Nürnbergs um den Titel Kulturhauptstadt Europas 2025. Am 12. Dezember verkündete die internationale Jury die Shortlist des Wettbewerbs. Dieser gehören neben Nürnberg die Städte Chemnitz, Hannover, Hildesheim und Magdeburg an. Die Städte Dresden, Gera und Zittau sind aus dem Wettbewerb ausgeschieden.

Die Jury hat Ende Januar Ihre Einschätzungen zu den deutschen Kulturhauptstadt-Bewerbungen veröffentlicht. Die im Wettbewerb verbliebenen Städte sind aufgerufen, bis 31. September 2020 ein zweites Bewerbungsbuch einzureichen, das auf die Empfehlungen der Jury eingeht und das Konzept des ersten Bewerbungsbuchs konkretisiert. Die finale Entscheidung, welche deutsche Stadt den Titel Kulturhauptstadt Europas 2025 tragen wird, fällt am 23.9.2020. Die Jury empfiehlt uns, besonders das Kulturprogramm, die internationale Ausrichtung und der Nachhaltigkeit der Projekte nachzuschärfen. Für die Region merkt sie an: „Die Bewerbung weist ein gutes Potenzial für die Einbeziehung der Metropolregion auf. Art und Umfang dieser Mitwirkung wurde jedoch noch nicht genug dargestellt. Tatsächlich müsste die Rolle, die das Projekt Europäische Kulturhauptstadt beim kulturellen Entwicklungsprozess der Stadt und der Region spielen kann, noch weiter geklärt werden.“

Die Einbindung der Region ist ein zentrales Wesensmerkmal der Kulturhauptstadt-Bewerbung. Ziel ist es, die Metropolregion Nürnberg über zukunftsweisende Kooperationsprojekte nachhaltig voranzubringen. Innovative Kulturprojekte und Kooperationsmodelle zwischen Kommunen, zwischen Städten und Umland sollen im Rahmen der Kulturhauptstadt-Bewerbung entwickelt und getestet werden.

Regionale Partner profitieren in mehrfacher Hinsicht von der Teilnahme an einem der größten und prestigeträchtigsten europäischen Kulturprojekte dieses Jahrzehnts. Sie erhalten internationale Medienöffentlichkeit, profitieren von einem Aufwuchs des Kulturtourismus und von der nachhaltigen Internationalisierung und Entwicklung ihres Kultursektors. Im Fall der Titelvergabe an Nürnberg wird die Metropolregion Nürnberg für die nächsten Jahre im Fokus der internationalen Kulturöffentlichkeit stehen. Im Jahr 2025 und darüber hinaus ist mit einem deutlichen Anstieg der Besucherzahlen im Bereich Kulturtourismus zu rechnen.

Bis 31. Juli 2020 sind die Gebietskörperschaften der Region aufgerufen, ihre Teilnahme am Projekt N2025 durch die Abgabe einer Zweiten Absichtserklärung zu bekräftigen. Zudem wird weiterhin an der Entwicklung regionaler Projekte gearbeitet, die ins Bewerbungsbuch einfließen. Eine Vorlage der Absichtserklärung wurde Anfang März an alle regionale Vertreter*innen versendet.

Die Absichtserklärung bekräftigt das Interesse der regionalen Gebietskörperschaft, sich im Fall des Titelzuschlags am N2025-Programm zu beteiligen und gibt verbindlich das finanzielle Volumen der Projekte an, die vor Ort stattfinden sollen.

Es gibt für regionale Partner drei Alternativen, die gleichwertig zu betrachten sind und die sich nicht gegenseitig ausschließen.

Alternative 1: Der regionale Partner gibt bis 31. Juli 2020 eine Absichtserklärung mit geplantem finanziellen Volumen ab. Die konkrete inhaltliche Entwicklung von Projekten vor Ort erfolgt erst nach Titelvergabe.

Alternative 2: Der regionale Partner gibt bis 31. Juli 2020 eine Absichtserklärung mit geplantem finanziellen Volumen ab. Der regionale Partner beteiligt sich zudem inhaltlich an einem der Projektformate, die gemeinsam bis Mitte 2020 entwickelt werden. Derzeit arbeiten sechs Arbeitsgruppen mit ca. 150 Beteiligten an regionalen Projekten. Es werden ca. 20 regionale Projektformate entwickelt, die der Region vorgestellt und in das Bewerbungsbuch einfließen werden. Die Gruppen sind:
- Handwerk, Industriekultur und Zukunft der Arbeit
- Spiel(en)
- Totalitarismus und Menschenrechte
- Teilhabe und Diversität
- Kulturtourismus, Ansprechpartner
- Digitalisierung und Kulturerbe

Alternative 3: Der regionale Partner gibt bis 31. Juli 2020 eine Absichtserklärung mit geplanten finanziellen Volumen ab. Der regionale Partner reicht bis 15. April 2020 ein eigenes Projekt ein, das in das Bewerbungsbuch einfließen kann.

Das regionale Finanzierungsmodell und die Mittelherkunft aller Budgetposten muss im finalen Bewerbungsbuch detailliert dargestellt werden.
Für Nürnberg gilt dabei die Faustregel: Partnerkommunen und Landkreise der Region beteiligen sich ausschließlich an operativen Programmkosten, die bei ihnen vor Ort anfallen. Alle von den einzelnen Gebietskörperschaften aufgebrachten Mittel werden mindestens in dieser Höhe auch für gemeinsame oder dezentrale Projekte in die jeweiligen Gebietskörperschaften zurückfließen.

Es gibt keinen Mindestwert für die regionale Beteiligung am Kulturhauptstadt-Programm. Um allerdings gemeinsam mit der Region ein international wettbewerbsfähiges Kulturprogramm auf die Beine stellen zu können, wird mit dem Richtwert 1 Euro pro Einwohner pro Jahr der Vorbereitungs- und Durchführungsphase der Kulturhauptstadt, d.h. von 2021-2025, kalkuliert. Eine Stadt mit 50.000 Einwohnern sollte sich gemäß dieser Rechnung mit einem Kulturprogramm oder Projekten im Volumen von 250.000 Euro an der Kulturhauptstadt-Durchführung beteiligen.

Kosten für regionale Projektentwicklungen fallen frühestens ab 2021 an. Regionale Partner werden in die Finanzierung von Projekten, an denen Sie mitwirken, einbezogen. Die Zeitpunkte der weiteren Mittelflüsse sind abhängig vom Zeitplan der vor Ort geplanten Projekte.

Die zeitliche Präzisierung der Mittelflüsse erfolgt nach Titelzuschlag ab 2021 in enger Absprache zwischen der Kulturhauptstadt-Organisation und den regionalen Partnern.

Die Kulturhauptstadt-Organisation wird der Europäischen Kommission inhaltlich und budgetär rechenschaftspflichtig sein. Die Budgetverantwortung und inhaltliche Leitung für das Gesamtprojekt Kulturhauptstadt Europas 2025 muss daher bei der Künstlerischen und Kaufmännischen Leitung der Kulturhauptstadt-Organisation liegen. Regionale Projekte werden durch regionale Projektverantwortliche in den Partner-Kommunen und der Kulturhauptstadt-Organisation verantwortet. Alle Aspekte der Zusammenarbeit und Pflichtenhefte werden in Kooperationsverträgen en détail geregelt. Alle Projekte werden partnerschaftlich, dialogorientiert und vertrauensvoll entwickelt und durchgeführt.

Im Fall, dass der Titel Kulturhauptstadt Europas 2025 nicht an Nürnberg vergeben wird, sind die Absichtserklärungen gegenstandslos. Jedoch sollen auch im Fall der Titelvergabe an eine andere Stadt einzelne regionale Projekte umgesetzt werden. In diesem Fall werden zu gegebenen Zeitpunkt entsprechende Vereinbarungen getroffen.

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+49(0)911-231-250
n2025stadt.nuernberg.LÖSCHEN.de

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