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Würdigung, Sichtbarmachung, Plattform

Symposien zur Kultur- und Kreativwirtschaft der Metropolregion Nürnberg

Die Kultur- und Kreativwirtschaft hat als Wirtschaftsfaktor, Beschäftigungsfeld und innovative Branche eine zentrale Rolle für die Metropolregion Nürnberg.
Mit den Symposien zur Kultur- und Kreativwirtschaft bieten die Foren Wirtschaft & Infrastruktur sowie Kultur seit 2011 eine Plattform zum Austausch, zur Sichtbarmachung und Würdigung der Branchenakteure in der Metropolregion. In Planungsrunden werden die Veranstaltungen mit einem Team aus Branchenakteuren vorbereitet – Themen und Inhalte werden somit aus den Teilmärkten gesetzt und bilden die Realität, die Stärken und Herausforderungen der Akteure vor Ort ab.

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Im Rahmen des 10. Symposiums zur Kultur- und Kreativwirtschaft am 08.12.2020 haben Kreativschaffende der Metropolregion Nürnberg – Agenturen, Solo-Selbstständige, Unternehmen und Institutionen – die Möglichkeit, mit der Vorstellung eigener digitaler Projekte und Konzepte den virtuellen Raum zu erobern. Damit möchten wir die Sichtbarkeit der kreativen Szene erhöhen und Raum für Synergien und Kooperationen schaffen. Zudem soll die Aufmerksamkeit potenzieller Auftraggeber*innen gewonnen werden. Eingereicht werden können darüber hinaus auch zukünftig Links zu Projekten aus den elf Teilbranchen der Kultur- und Kreativwirtschaft, die wir hier veröffentlichen möchten.

 

AKTUELLES SYMPOSIUM: Digitalisierung und Vernetzung
Virtuelle Konferenz am 08.12.2020

Das 10. Symposium für die Kultur- und Kreativwirtschaft in der Europäischen Metropolregion Nürnberg zum Thema Digitalisierung und Vernetzung lädt Akteurinnen und Akteure, Entscheiderinnen und Entscheider sowie Interessierte ein, miteinander in den Austausch zu gehen, über die aktuelle Situation für Keativwirtschaftsunternehmen und Kulturschaffende zu diskutieren und gemeinsam Antworten auf die Herausforderungen zu finden.

2020 - das Jahr der Pandemie war auch das eines Digitalisierungsschubs in Deutschland. Es gibt kaum einen Lebensbereich, kaum eine Wirtschaftsbranche, die nicht direkt oder indirekt mit den Folgen dieser Entwicklung zu tun haben. Besonders Kultur- und Kreativschaffende waren in diesem Jahr gefordert, neue Wege zu gehen. Geschäftsmodelle verlagern sich zunehmend ins Digitale. Inzwischen laden digitale Konzertsäle zum Hörgenuss ein, Einzelakteure und ganze Symphonieorchester musizieren per Livestream, Lesungen und Kabarett finden im digitalen Raum statt, Museen werden virtuell begehbar, solidarische Plattformen entstehen.

Mit elf Teilmärkten zählt die Kultur- und Kreativwirtschaft zu den führenden, impulsgebenden Wirtschaftskräften in Deutschland. Seit 2011 veranstaltet die Metropolregion Nürnberg ein jährliches Symposium für die Kultur- und Kreativwirtschaft. Neben der Vorstellung des lokalen kreativen Spektrums zielt die Veranstaltung auf die engere Vernetzung von Kultur und Wirtschaft und bietet gleichzeitig ein Forum, um über aktuelle Herausforderungen zu diskutieren.

Mehr Informationen zum Programm​​​​​​​

Hier geht es zur Anmeldung

Kultur- und Kreativwirtschaft in der Metropolregion Nürnberg

Die Metropolregion Nürnberg versteht sich als Heimat für Kreative und wirbt mit ihrem Potenzial für die weitere Akquisition von Fachkräften, für Stabilität von Lebensqualität, Niveau und Attraktivität in ihrer Region. Die Kultur- und Kreativwirtschaft (KuK) hat als Wirtschaftsfaktor, Beschäftigungsfeld und innovative Branche eine zentrale Rolle in diesem Gefüge.

„Unter Kultur und Kreativwirtschaft werden diejenigen Kultur- und Kreativunternehmen erfasst, welche überwiegend erwerbswirtschaftlich orientiert sind und sich mit der Schaffung, Produktion, Verteilung und / oder medialen Verbreitung von kulturellen / kreativen Gütern und Dienstleistungen befassen.“ (Wirtschaftsministerkonferenz. 2008. Beschlusssammlung der Wirtschaftsministerkonferenz am 9./10. Juni 2008 in Regensburg, Band 143, Berlin)

                                                                   

Der 2. Bericht zur Kultur- und Kreativwirtschaft in der EMN aus dem Jahr 2019 konstatiert diesem Wirtschaftsbereich gute Zahlen: Im Kern- und Minibereich sind 2016 schätzungsweise rund 15.500 Selbstständige und Unternehmen in der Kultur- und Kreativwirtschaft der Europäischen Metropolregion Nürnberg tätig (siehe Abb. 3). Zusammen mit knapp 47.000 abhängig Beschäftigten arbeiten somit mehr als 62.000 Erwerbstätige in der KuK. Der geschätzte Umsatz liegt bei 4,3 Milliarden Euro.  Der Kernbereich ist für die ökonomische Einschätzung der KuK von besonderer Bedeutung. Hier sind rund 8.600 Selbstständige und Unternehmen tätig, die über 33.200 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Regel wirtschaftlich stabile und existenzsichernde Arbeitsplätze bieten.

Ihre Ansprechpartner

Hanna Latuske
Tel.: +49 (0)9131/ 86-1026
E-Mail: hanna.latuskestadt.erlangen.LÖSCHEN.de

Geschäftsstelle Forum Kultur
Stadt Erlangen
Referat für Kultur, Bildung und Jugend, Gebbertstr. 1, 91052 Erlangen

Markus Pietsch
Tel.: +49 (0) 911 / 2 31-85 02
E-Mail:  markus.pietschstadt.nuernberg.LÖSCHEN.de

Geschäftsstelle Forum Wirtschaft & Infrastruktur
Stadt Nürnberg
Wirtschaftsförderung Nürnberg, Theresienstraße 9, 90403 Nürnberg

Filmwirtschaft in der Metropolregion Nürnberg

Filmwirtschaft EMN, Verteilung der Selbständigen und Unternehmen

Ein Segment der Filmwirtschaft bilden die selbstständigen Bühnenkünstler. Zu ihnen zählen unter anderem Filmschauspieler, Rundfunkkünstler sowie sonstige darstellende Künstler wie die der Kleinkunst. Die Film-, TV- und Videofilmherstellung, die Filmverleih- und Videoprogrammanbieter sowie die Kinos fallen in die Sparte der produzierenden und verbreitenden Unternehmen dieses Teilmarktes.

Insgesamt gab es im Jahr 2016 im Kern- und Minibereich der Filmwirtschaft der EMN rund 2.800 Erwerbstätige (siehe Abb. 28). Im Kernbereich wurde ein Umsatz in Höhe von fast 110 Mio. Euro erwirtschaftet. Etwas mehr als 370 Selbstständige und Unternehmen ab 17.500 Euro Jahresumsatz beschäftigten rund 770 sozialversicherungspflichtig Tätige.

Kultur- und Kreativwirtschaft in der Metropolregion Nürnberg
Die Metropolregion Nürnberg versteht sich als Heimat für Kreative und wirbt mit ihrem Potenzial für die weitere Akquisition von Fachkräften, für Stabilität von Lebensqualität, Niveau und Attraktivität in ihrer Region. Die Kultur- und Kreativwirtschaft (KuK) hat als Wirtschaftsfaktor, Beschäftigungsfeld und innovative Branche eine zentrale Rolle in diesem Gefüge.

„Unter Kultur und Kreativwirtschaft werden diejenigen Kultur- und Kreativunternehmen erfasst, welche überwiegend erwerbswirtschaftlich orientiert sind und sich mit der Schaffung, Produktion, Verteilung und / oder medialen Verbreitung von kulturellen / kreativen Gütern und Dienstleistungen befassen.“ (Wirtschaftsministerkonferenz. 2008. Beschlusssammlung der Wirtschaftsministerkonferenz am 9./10. Juni 2008 in Regensburg, Band 143, Berlin)

Als DOWNLOAD steht Ihnen hier bereit: Flyer zum 9. Symposium Filmwirtschaft

Dr. Michael Fraas

Dr. Michael Fraas ist seit September 2011 Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg, Mitglied des Wirtschaftsausschusses des Deutschen und des Bayerischen Städtetages sowie Geschäftsführer des Forums Wirtschaft und Infrastruktur der Europäischen Metropolregion Nürnberg.
Er ist Jurist und war zuvor u.a. in Berlin als Rechtsanwalt und später im Bundeswirtschaftsministerium tätig. Er will Nürnberg als High Tech-,  Industrie- und modernen Dienstleistungsstandort weiter voranbringen. Um Innovationsfähigkeit und Kreativität als wesentliches Kapital des Standortes zu sichern, ist vor allem das kreative Milieu zu stärken: „Kreative Milieus befördern neue Ideen und ziehen interessante Köpfe an”, so Dr. Fraas. Daher hat er das städtische Förderprogramm „Ideen.kreativ.innovativ” vorangebracht, das seit 2018 gezielt die Kultur- und Kreativwirtschaft unterstützt.
LINK: https://www.nuernberg.de/internet/wirtschaftsreferat/portrait.html


Anke Steinert-Neuwirth

Anke Steinert-Neuwirth ist seit März 2017 Referentin für Kultur, Bildung und Jugend der Stadt Erlangen (berufsmäßige Stadträtin) sowie Geschäftsführerin des Forums Kultur der Europäischen Metropolregion Nürnberg.
Die Soziologin ist bereits seit 1995 bei der Stadt Erlangen in verschiedenen leitenden Funktionen und Gremien im Kulturbereich tätig. Bis zur Übernahme der neuen Aufgabe als Referentin war sie u.a. als Kulturentwicklungsplanerin und zuletzt als Leiterin des Kulturamtes und Geschäftsführerin der Kunstkommission Erlangen tätig. Neben weiteren Gremienaufgaben ist sie Vorstandsmitglied bei STADTKULTUR Netzwerk Bayerischer Städte e.V., dessen Ziel die Förderung von Kunst, Kultur und Kultureller Bildung in ganz Bayern ist.
LINK: https://www.erlangen.de/desktopdefault.aspx/tabid-1485/1075_read-7090/


Daniel Curio

Ministerialrat Daniel Curio ist seit 2015 Leiter des Referats Audiovisuelle Medien im Bayerischen Staatsministerium für Digitales (vormals Bayerische Staatskanzlei).
Zuvor leitete er fünf Jahre lang die Bayerische Vertretung in Quebec (Kanada). 2006-2009 war er stellvertretender Referatsleiter im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie für den Bereich Asien/Pazifik, Außenwirtschaft und Messe. In weiteren Stationen in Bayerischen Ministerien und Unternehmen war er unter anderem für Technologie- und Gründerförderung zuständig.


Inci Strauß
Inci Strauß hat Betriebswirtschaft und Kreatives Management (MBA) studiert und war als Kultur- und Kreativwirtschaftsförderin in Bundes- und Landesprojekten tätig, zuletzt als Leiterin des Bayerischen Zentrums für Kultur- und Kreativwirtschaft. Seit Anfang 2019 ist sie Geschäftsführerin der Nürnberger Initiative für die Kommunikationswirtschaft | NIK und unterstütz hier die regionale Digitalwirtschaft.
 


Andrea Kuhn
Andrea Kuhn leitet seit 2007 das Internationale Nürnberger Filmfestival der Menschenrechte.
Sie ist ausgebildete Filmwissenschaftlerin und unterrichtete acht Jahre lang Film‐ und Kulturwissenschaft an der Universität Erlangen‐Nürnberg. Parallel leitete sie 10 Jahre die StummFilmMusikTage Erlangen. 2008-2010 war sie Vorsitzende des Human Rights Film Network, einem Zusammenschluss von rund 40 Filmfestivals zum Thema Menschenrechte weltweit. Aktuell ist sie im Vorstand des Verbands der Bayerischen Filmfestivals, Mitglied der Europäischen Filmakademie, Kuratoriumsmitglied der Stiftung medico international und Vorstandsmitglied des Dox Box e.V., einer Organisation, die Dokumentarfilmer*innen in der arabischen Welt unterstützt.


Dr. Christina Blumentritt
Dr. Christina Blumentritt ist seit 2012 Geschäftsführung der TVF Fernsehen in Franken Programm GmbH und Vorsitzende im Ausschuss Kommunikation und Medien der IHK Nürnberg für Mittelfranken.

Christina Blumentritt (geb. Stiegler) hat Medienwissenschaften, -Psychologie und Germanistik (M.A.) studiert. 2011 promovierte sie in erst genanntem Fach. Sowohl in ihrer Doktorarbeit als auch in ihrer veröffentlichten Magisterarbeit befasst sie sich primär mit dem Thema Emotion während der Film- bzw. Werberezeption.
 Seit über 25 Jahren gehört Franken Fernsehen zum fränkischen Leben dazu. Täglich bringt das rund 40-köpfige Team mit Leidenschaft die Heimat zu den Zuschauern nach Hause ins Wohnzimmer: die Menschen, ihre Geschichten, die Bilder der Region – näher dran im TV, Internet oder Facebook ist keiner! Gute und informative Unterhaltung, aktuell, authentisch und fränkisch – so lautet das Ziel!
Neben dem regionalen Fernsehbetrieb führt die TVF eine erfolgreiche, auch überregional tätige Video-Produktionsfirma als Zweitmarke.
Das Motto von Christina Blumentritt: "Der Werbe- und Kreativmarkt verändert sich wie so vieles derzeit rasant. Umso wichtiger ist es dabei die Übersicht zu bewahren und sich mit starken Partnern vor Ort zu vernetzen und gemeinsam weiterzuentwickeln. Die kreative Power der EMN ist nicht zu unterschätzen. Ich freue mich auf ein spannendes und Austausch-reiches 8. Symposium!"
LINK: https://www.frankenfernsehen.tv/unternehmen/team/geschaeftsfuehrung/


Bettina Ricklefs

Bettina Ricklefs studierte in Nürnberg und München Medienwissenschaften, Neuere Deutsche Literaturgeschichte und Kommunikationswissenschaften und absolvierte 1989 ein Gaststudium an der Hochschule für Film und Fernsehen in München. Nach verschiedenen Funktionen und Stationen u.a. beim Südwestrundfunk kam sie zum Bayerischen Rundfunk, wo sie ab 2004 zunächst als Redakteurin in der Redaktion Fernsehfilm tätig war. 2008 wurde sie Leiterin der Redaktion Fernsehfilm sowie stellvertretende Leiterin des Programmbereichs Spiel-Film-Serie. Bereits in dieser Zeit sammelte sie mit ihren Fernsehfilmen und Kino-Koproduktionen zahlreiche nationale und internationale Preise.
Seit Mai 2011 ist sie Programmbereichsleiterin Spiel-Film-Serie beim Bayerischen Rundfunk und ist verantwortlich für fiktionale sowie dokumentarische Fernseh- und Kinoproduktionen. Zudem ist sie Mitglied im Vergabeausschuss FFF Bayern sowie Vertreterin der ARD beim Grand Accord (arte) und im Vorstand der Drehbuchwerkstatt München.


Prof. Martin Feldmann

Prof. Martin Feldmann gehört zu den Medienpionieren der Metropolregion. Nach dem Abitur in Nürnberg und Filmstudium in Israel, gründete er 1988 die FELDMANN media group, eine der ersten Multimedia-Agenturen in Deutschland. Seit 2004 ist er auch Professor an der Hochschule Ansbach und leitet dort den Studiengang Multimedia und Kommunikation.


Anja Metzger

Seit 1999 leitet Anja Metzger die FFF Film Commission des FilmFernsehFonds Bayern GmbH.
Sie ist Gründungsmitglied des „European Film Commission Network“ und war dort von 2007 bis 2009 Vorstandsmitglied. 2014 gründete sie zudem die Standortinitiative „FILMkulisse Bayern“ in Kooperation mit Bayern Tourismus Marketing und initiierte im Jahr darauf die Gründung des „Servicebüro Film“ der Landeshauptstadt München.
Anja Metzger war Mitglied im Schauspielensemble, Altstadttheater Stuttgart und war in diversen Rollen und als Sprecherin für Werbung selbst im TV zu sehen und hören. Zuvor absolvierte sie ihr Studium für Sprachgestaltung und Dramatische Kunst an der Novalis Schule in Stuttgart.


Thorsten Schaumann

Thorsten Schaumann ist Künstlerischer Leiter der Internationalen Hofer Filmtage.
Von 1997 bis 2008 arbeitete er beim Weltvertrieb Bavaria Film International. Dort war er zuständig für Verkauf und Betreuung deutscher und internationaler Filme wie Tom Tykwers LOLA RENNT, Wolfgang Beckers GOOD BYE LENIN!, Caroline Links NIRGENDWO IN AFRIKA und Aki Kaurismäkis DER MANN OHNE VERGANGENHEIT. Darüberhinaus war er Vorstandsmitglied des Verbandes Deutscher Filmexporteure sowie Gründungsmitglied der European Film Export Association mit Sitz in Paris. 

Ab Mitte 2008 arbeitete Thorsten Schaumann als Director of Acquisitions Digital Rights & Rights Coordination bei Sky Deutschland bevor er 2017 bei Hofer Filmtagen begann.


Prof. Ulrich Limmer

Ulrich Limmer ist Produzent und Drehbuchautor, oftmals in Personalunion. Er ist hauptamtlicher Professor Abt. V Produktion und Medienwirtschaft sowie Produzent und Drehbuchautor.

Ulrich Limmer wurde 1955 geboren und studierte an der Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF). Nach dem Studium betreute er bis 1983 als Herstellungsleiter der HFF die Arbeiten seiner ehemaligen Kommilitonen. Von 1984 bis 1996 war Ulrich Limmer Produzent bei Bavaria Film, zuletzt Chefproduzent für den Bereich Kino, sowie Geschäftsführer der „Bavaria Verleih und Produktion GmbH“. Nach seinem Weggang von der Bavaria übernahm Ulrich Limmer die Geschäftsführung der „Kinowelt Filmproduktion GmbH“ in München.
Als Koproduzent hat Ulrich Limmer unter anderem an den vielfach ausgezeichneten Kinofilmen „Gripsholm“, „Vergiss Amerika“, „alaska.de“, „Bella Martha“ und „Der Felsen“ mitgewirkt. Bei Helmut Dietls „SCHTONK!“ (Oscar und Golden Globe Nominierung, sowie Filmband in Gold) war er sowohl dessen Koautor,  als auch ausführender Produzent. Bei "DAS SAMS"(Bayerischer und Deutscher Filmpreis) fungierte er als Koautor und Produzent. 
Von 2002 bis 2018 führte Ulrich Limmer als Geschäftsführender Gesellschafter die „collina filmproduktion GmbH“ (collina film), mit Sitz in München. Neben TV Produktionen, stellte die collina sowohl Family Entertainment Filme, wie "Sams in Gefahr", "Sams im Glück", "Freche Mädchen", "Räuber Hotzenplotz" oder "Lippels Traum" her, als auch den Doris Dörrie Film "Die Friseuse" oder den Film "Das Ende ist mein Anfang", zu dem er auch das Drehbuch schrieb.
Zu seinen jüngsten Arbeiten als Drehbuchautor gehören die Adaption des Bestsellers „Ein ganzes Leben“ von Robert Seethaler und - gemeinsam mit Michael Bully Herbig und Marcus H. Rosenmüller - das Drehbuch zu dem Joseph Vilsmeier Film „Der Boandlkramer und die ewige Liebe“.
Limmers Produktionen und Drehbücher erhielten zahlreiche Preise im In- und Ausland.
Nach langjähriger Tätigkeit an der Filmakademie Baden-Württemberg war Ulrich Limmer seit Ende 2011 bis September 2013 Leiter der Drehbuchabteilung der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Seit Ende 2013 übernahm er als Nachfolger von Prof. Manfred Heid die hauptamtliche Leitung des Studiengangs Produktion und Medienwirtschaft. Ulrich Limmer ist Mitglied der Deutschen Filmakademie.


Daniel Boklage

 Daniel Boklage ist seit 2008 bei hl-studios in verschiedenen Funktionen tätig. Zunächst als Autor, Regisseur und Leiter der Filmabteilung. Seit 2014 als Creative Director.
In dieser Rolle zählen die Kreation von Konzepten und Ideen für integrierte Kommunikation und Kampagnen zu seinen Aufgaben.
Seine Schwerpunkte dabei sind die dramaturgische Aufbereitung von Inhalten und das Finden und Erzählen von inspirierenden Geschichten. Oder, um es mit Robert McKee zu sagen: „Storytelling ist der mächtigste Weg, um Ideen in die Welt zu bringen.”

https://www.hl-studios.de/


Christian Bürger

 Christian Bürger hat an der Hochschule der Medien in Stuttgart im Studiengang „Audiovisuelle Medien“ die Bereiche CGI (Computer Generated Imagery) und VFX (Visual Effects) studiert. Er ist seit 2004 bei hl-studios tätig und hat dort die Abteilung CGI gegründet und aufgebaut.
Als einer der Initiatoren des Hybrid Studios begleitet er seit 2015 dessen stetige Weiterentwicklung.
Seit Anfang 2019 leitet Christian Bürger die neue Abteilung „Hybrid Production“ der hl-studios. Diese beschäftigt sich im Schwerpunkt mit der virtuellen Produktion und Bearbeitung von Film- und Fotomaterial.

https://hybrid.hl-studios.de/


Sabine Blassmann

 Sabine Blassmann ist als Branchenexpertin für das bayerische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft tätig.
In dieser Funktion berät sie Kultur- und Kreativschaffende, initiiert und entwickelt zahlreiche Veranstaltungen und Workshops für Akteure aller 11 Teilmärkte – unter anderem für die Filmwirtschaft.
Sie studierte Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Marketing und Vertrieb und sammelte jahrelang Berufserfahrung in der innovativen Technologieberatung und projektbezogenen Förderung. Ihr Leben findet seit über 20 Jahren auch im Kulturbereich statt. Als Schauspielerin ist sie sowohl auf der Bühne als auch im Organisatorischen hinter der Bühne aktiv.


Florian Grüttner

 Florian Grüttner ist einer der beiden geschäftsführenden Gesellschafter der .diff communications GmbH - Agentur für relevante Kommunikation.
Die Nürnberger Kommunikationsagentur ist in 2016 aus der Fusion der beiden mehrfach ausgezeichneten Agenturen werk: b communications GmbH und gruenklee - kommunikation.design hervorgegangen und beschäftigt heute knapp 30 Mitarbeiter. 

Nach kaufmännischer Ausbildung und kommunikationswissenschaftlichem Studium war Florian Grüttner zunächst für über 10 Jahre auf Kundenseite tätig: 8 Jahre bei der geobra Brandstätter GmbH & Co. KG zuständig für die Marketingkommunikation der Marke playmobil, danach ca. 2 Jahre im Bereich Dialog- und Online-Kommunikation der T-Online AG.

Website: https://diff.de


Mobiles Kino e.V.

Foto: Kilian Reil

Das Mobile Kino macht seinen Namen zum Programm. Wir kommen mit Projektor, Leinwand und Bestuhlung an ungewöhnliche Orte. Wir machen den Park, den Innenhof und auch mal den Schrottplatz zur Openair-Kulisse.
Nürnbergs Kulturschätze wie z.B. das Tucherschloss oder das Pellerhaus werden durch unsere Kinoveranstaltungen belebt. Manchmal sind wir die letzten, die einen Ort für die Öffentlichkeit zugänglich machen, bevor er zur Baustelle wird. Und manchmal die ersten, die eine neu gestaltete Fläche zum Kulturplatz unterm Sternenzelt machen.
Uns interessiert, wie Ort und Film aufeinander wirken. Darum suchen wir nach geeigneten Kombinationen, sowohl optisch als auch inhaltlich.
Uns interessiert, wie sich Filmschaffen im Lauf der Jahrzehnte verändert hat. Darum haben wir alles im Repertoire, vom Stummfilm bis zur Preview vor dem offiziellen Bundesstart.
Uns interessiert, wie ein Film im Original klingt. Darum setzen wir auf unseren Festivals und anderen Veranstaltungen auch fremdsprachige Filme mit deutschen Untertiteln ein.

WEITERE UNTERSTÜTZERINNEN

DIE MEDIENWERKSTATT FRANKEN e.V.

Foto: Valeska Rehm

Die Medienwerkstatt Franken ist ein gemeinnütziger Verein engagierter Filmschaffender aus Nürnberg. Gegründet 1980, hat die Medienwerkstatt bis heute mehr als 600 Filme zu zeitgeschichtlichen, sozialen, kulturellen und lokalpolitischen Themen produziert. Diese werden seit fast 28 Jahren auf unserem Sendeplatz jeden Sonntag im Lokalfernsehen ausgestrahlt.

Die Themen der Medienwerkstatt sind so vielfältig wie ihre AutorInnen. Ein Pool aus freien FilmemacherInnen und JournalistInnen im Alter zwischen 23 und 68 sorgt für Kreativität und Abwechslung. Ob Milieu-Studie Nürnberger Pizzalieferanten, Aufarbeitung sozialer Tabuthemen wie psychische Erkrankung, Porträt einer fränkischen Hollywood-Diva, Pfarrerinnen oder filmische Hommage an den Alten Kanal – in ihren 30-minütigen Filmen taucht die Medienwerkstatt stets ein in neue Welten, lässt Menschen erzählen und ist immer nah dran. Die Devise: Zuhören und beobachten statt bewerten.

Für ihre Arbeit wurde die Medienwerkstatt Franken landes- und bundesweit mit  Preisen ausgezeichnet. Seit Jahrzehnten ist sie zudem Partner nichtkommerzieller Kunden wie sozialen oder öffentlichen Einrichtungen, deren Arbeit sie in Auftragsproduktionen darstellt.

 

Weitere Informationen zu der Vielzahl der beliebten Festivals der EMN erhalten Sie hier

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