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Kultur

Studie zur Kulturellen Bildung in der Metropolregion Nürnberg

Wie steht es um die Kulturelle Bildung in der Metropolregion Nürnberg? Um das herauszufinden, startet das Forum Kultur der Metropolregion Nürnberg eine großangelegte Studie.

Das Forum Kultur der Metropolregion Nürnberg möchte herausfinden, wie es um die kulturelle Bildung in der Metropolregion Nürnberg bestellt ist und welche Perspektiven und Entwicklungspotenziale es aktuell gibt. Unter der Leitung des fachlichen Sprechers des Forums und Studiendekans der Fakultät für Design an der Hochschule Coburg Prof. Dr. Michael Heinrich wird dazu eine wissenschaftliche Studie durchgeführt.

Großangelegte Umfrage startet

Der Fragebogen beinhaltet Fragen zur Bedeutung sowie der Qualitäts- und Angebotslage der Kulturellen Bildung in der Metropolregion Nürnberg. Ziel ist es, nach der Auswertung und Bestandsaufnahme Potenziale aufzuzeigen, aber auch Unterschiede und Hemmnisse zu erkennen. Zukünftig sollen die Erkenntnisse aus der Studie dem Wissensaustausch und der Vernetzung der Akteure und Angebote in und zwischen den Kommunen dienen. „Die enge Vernetzung der Gebietskörperschaften in der Metropolregion Nürnberg auf Kultur- und Bildungsebene ist unsere große Stärke. Die jetzt startende Studie zur Kulturellen Bildung hat somit die besten Voraussetzungen, wichtige Erkenntnisse für die Zukunft der Kultur- und Bildungsarbeit in unseren Kommunen und Landkreisen zu liefern“, sagt Eva Döhla, politische Sprecherin des Forums Kultur und Oberbürgermeisterin der Stadt Hof.

Kulturelle Bildung als Voraussetzung offener Gesellschaften

Eine Gesellschaft ohne Kultur verliert den Zusammenhalt und ist leichter empfänglich für extreme Positionen. Totalitäre Regimes überall auf der Welt wissen das; sie zerstören unliebsame Werke und versuchen, die Kunst zu kontrollieren. Aber offene Gesellschaften brauchen die Kunst und ihre Vermittlung – schon immer. „Kulturelle Bildung fördert Innovationskraft, Kreativität, Verantwortungs- und Reflektionsfähigkeit“, sagt Prof. Dr. Michael Heinrich. „Das sind Gegenpole zu Spaltungstendenzen innerhalb der Gesellschaft und gleichzeitig Schlüsselkompetenzen auch für wirtschaftlichen Erfolg“.

Zeit für eine Neuausrichtung

„Aktuell ist es wichtiger denn je, die Angebote kultureller Bildung in Städten sowie im ländlichen Raum zu erfassen und zu ermitteln, ob wir unsere Zielgruppen erreichen, welche Rahmenbedingungen vor Ort vorliegen und wo Entwicklungspotenziale und Handlungsbedarfe liegen. Besonders wichtig ist eine verlässliche und kontinuierliche finanzielle Förderung, statt der bisher zu beobachtenden überwiegend projektorientierten Förderung“, so Anke Steinert-Neuwirth, Geschäftsführerin des Forums Kultur und Kultur- und Bildungsreferentin der Stadt Erlangen.

Bis zum 31. August 2022 können sich ExpertInnen und Interessierte an der Online-Umfrage beteiligen. Eine Teilnahme an der Umfrage ist unter folgendem Link online möglich: https://onlineumfrage.hs-coburg.de/befragung/l/89Q6Od456Z7r

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