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Pressemitteilungen

Künstlerin der Metropolregion Nürnberg: Rebecca Martin

Opern, Liederabende, Swing oder Jazz – die Amerikanerin Rebecca Martin bereichert mit ihrer bemerkenswerten Vielseitigkeit das Musikleben in der Region. Die Jury des Forum Kultur kürte die Opern- und Konzertsängerin zur Künstlerin der Metropolregion Nürnberg.

Rebbecca Martins stilistische Offenheit und stetige Suche nach unentdecktem Repertoire sowie ihre Begeisterung für Sprache(n) bilden seit vielen Jahren die Basis für brillante Konzertereignisse in der Metropolregion und für eine erfolgreiche Tätigkeit als Gesangspädagogin. Die Amerikanerin hat internationale Wurzeln ihre Heimat fand sie in Nürnberg: Geboren in Vietnam als Tochter amerikanischer Missionare, verbrachte Rebecca Martin das erste Lebensjahrzehnt in Saigon, bevor sie ihre Schulzeit in Pennsylvania (USA) absolvierte und sich zum Musikstudium entschloss. Zunächst hatte es ihr das Klavier angetan; auf gut Glück bewarb sie sich zeitgleich für Gesang. Schnell merkte sie, wie sehr ihr das Singen lag und absolvierte beide Studiengänge.

Schon während der Highschool hatte sie Deutschland im Rahmen einer Kammerchor-Tournee besucht. Ihr Interesse war geweckt: Für ein Auslandssemester während des Studiums und auch nach dem Abschluss kam sie zurück. Nach ersten Engagements im Rundfunkchor München und als Solistin am Anhaltischen Theater in Dessau folgte im Jahr 1999 der Umzug nach Nürnberg für ein Engagement am Staatstheater. Dort sang sie die zentralen Opernpartien ihres Faches, wie etwa Carmen, Donna Elvira (Don Giovanni) oder Hänsel (Hänsel und Gretel). Seitdem lebt und arbeitet Rebecca Martin als freischaffende Sängerin von Nürnberg aus.

Vielseitig in Stil und Sparte

Operngastspiele führten sie in alle Teile der Republik, in die alte Heimat USA und bis nach Hong Kong. Zunehmend folgten Konzerte und Liederabende, wie etwa beim Rheingau Musik Festival, bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen oder in der Berliner Philharmonie. Eine besonders intensive Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Windsbacher Knabenchor. Das breite künstlerische Spektrum Rebecca Martins ist in zahlreichen Rundfunk- und CD-Produktionen verewigt, darunter „Das Paradies und die Peri“ von Robert Schumann mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks oder der „Elias“ mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und dem Windsbacher Knabenchor.

Bei einer privaten Feier lernte sie die Swing-Pianistin Hildegard Pohl kennen, sie musizierten spontan zusammen. Die Begegnung führte zu zahlreichen Auftritten, als Duo oder mit dem Hilde-Pohl-Trio: „Ich genieße die Möglichkeit, mit Hilde über die klassische Musik hinaus Swing, Musicals und Jazz zu singen“, sagt Rebecca Martin. Das Christmas-Programm im Hubertussaal ist seit Jahren auf den 26. Dezember abonniert, wie auch dieses Jahr.

Darüber hinaus liebt Rebecca Martin die Pflege und Entdeckung der klassischen amerikanischen Gesangsliteratur. In der Muttersprache zu singen bereitet ihr ein besonderes Glück. Mit Denette Whitter am Klavier präsentierte sie im Herbst 2021 einen amerikanischen Liederabend, im Juli 2022 leiteten beide ein großes Projekt zur amerikanischen Oper mit Gesangsstudierenden der Nürnberger Musikhochschule, mit Aufführungen in Schloss Henfenfeld und im Germanischen Nationalmuseum.

Pädagogin aus Leidenschaft

Auf der Basis ihrer vielseitigen Erfahrungen unterrichtet Rebecca Martin als Lehrbeauftragte für Gesang Studierende an der Hochschule für Musik Nürnberg: „In meinen Unterricht fließen meine langjährigen Erfahrungen aus allen Bereichen des klassischen Gesangs, sei es Ensemble- und Sologesang, Oper und Kirchenmusik, Liederabende und Kammermusik ein sowie meine Erfahrung in fast allen Gesangssprachen und Stilrichtungen und aus Aufnahmen in großen und kleinen Besetzungen.“ Auch als Gesangsdozentin bei Meisterkursen arbeitet sie mit jungen Talenten. Gesangsinteressierte aller Altersklassen und Niveaus finden den Weg in ihr privates Unterrichtstudio.

Foto: Konstantin Himonakis

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