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Pure Bewegungsfreiheit in der Metropolregion Nürnberg

Mobil durch die Metropolregion

Die Metropolregion Nürnberg ist gut vernetzt – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Sie brauchen nicht unbedingt ein Auto, um hier voranzukommen. Der Verkehrsbund Großraum Nürnberg umfasst fast das gesamte Gebiet der Metropolregion: Züge bringen Sie aus den Vororten in die Stadt, Busse von Dorf zu Dorf oder von einem Stadtviertel in das nächste.

Nicht wenige größere Firmen haben eine Vereinbarung mit dem Verkehrsunternehmen vor Ort: Ihre Mitarbeiter beziehen Fahrkartenabonnements zu vergünstigten Bedingungen. Im Sommer können Sie übrigens auch bedenkenlos aufs Fahrrad umsteigen. Denn nicht nur der Paneuropa-Radweg durchzieht 320 Kilometer lang die Metropolregion Nürnberg – Städte und Landkreise sind auch im Alltagsverkehr mit ihren großzügig ausgebauten Wegen bestens für Radfahrer gerüstet.

Mobil durch die Metropolregion Nürnberg

Im Durchschnitt benötigt man hier nicht mehr als eine halbe Stunde, um dort anzukommen, wo man hin möchte. Ob zur Arbeit, zum Einkauf, nach Hause oder zu spannenden Ausflugszielen - auf diese Weise können Sie in der Metropolregion Nürnberg schnell jeden Ort erreichen.

Mehr Informationen zu den mobilen Anbindungen rund um die Metropolregion gibt es in nachfolgenden Abschnitten.

Highlights:

Der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) ist mit über 14.000 km² flächenmäßig der zweitgrößte Verkehrsverbund Deutschlands und befördert jährlich über 223 Mio. Fahrgäste.

Die täglichen Pendlerbeziehungen und die Erreichbarkeit im ÖPNV sind ein deutliches Kriterium einer verkehrlichen, wirtschaftlichen und strukturellen Zusammengehörigkeit. Der gemeinsame Tarif- und Verkehrsverbund ist in Stadt und Land gleichermaßen für die Bürger der wohl täglich erfahrbarste Vorteil der Metropolregion.

Somit ist auch sein Ziel fest umrissen: Deckungsgleichheit mit dem Gebiet der Metropolregion Nürnberg zu erreichen.

Weitere Informationen:
www.vgn.de

Die erste deutsche Eisenbahn, der ADLER, fuhr ab 1835 zwischen Nürnberg und Fürth auf einer Länge von 7,45 Kilometern. Sie war der Aufbruch in eine ganz neue Qualität und Quantität der Mobilität. Fortan nahmen sowohl das Eisenbahnnetz als auch die Verkehrsindustrie in Franken eine rasante Entwicklung.

Heute sind 770 Unternehmen mit 75.000 Beschäftigten in den Bereichen Verkehr und Logistik in der Region tätig und stehen für weltweit erfolgreiche Innovationen in den Subclustern Antriebstechnik, Automotive, Logistik, Telematik und Bahntechnik, so z.B. der TRANSRAPID als Enkel des ADLERS. Der Center for Transportation & Logistics Neuer Adler e.V. (CNA) verbindet als Netzwerk die Kompetenzpartner aus Industrie, Verkehrsträgern, Verkehrsunternehmen, wissenschaftlichen Einrichtungen, Forschung und Wirtschaftsförderung regional und überregional.

Weitere Informationen:
www.c-na.de

In der Metropolregion Nürnberg kreuzen sich europäische Fernverkehrsmagistralen mit hoher Bedeutung für den europäischen Nord-Süd- und West-Ost-Verkehr: Die Ost-West-Autobahnverbindungen London/ Amsterdam – Wien – Budapest und Paris – Prag und die Nord-Süd-Autobahnverbindungen Stockholm – Hamburg – Zürich – Mailand und Kopenhagen – Berlin – Innsbruck – Verona.

Wichtige Kreuzungspunkte  sind u.a. die Autobahnkreuze Feuchtwangen (A6/ A7) und Nürnberg/ Nürnberg-Ost (A3/ A6/ A9) sowie Bamberg (A70/ A73) und Wernberg-Köblitz (A6/ A93). Unmittelbar angeschlossen an dieses Autobahnnetz ist der Hafen Nürnberg, der damit als einer der besterschlossensten Binnenhäfen Deutschlands gilt und das modernste Güterverkehrszentrum Süddeutschlands erhält, sowie –  künftig mit direkter Autobahnanbindung – der internationale Airport Nürnberg mit zahlreichen Non-Stop-Verbindungen zu den europäischen Wirtschaftszentren und Urlaubszielen.

Weitere Informationen:
www.abdnb.bayern.de

Gateway der Metropolregion. Citynähe und direkter U-Bahnanschluss, kurze Wege ins Terminal und zu den 8000 Parkplätzen sowie herausragende Serviceangebote machen den Airport Nürnberg zum "Besten Deutschen Flughafen" (Auszeichnung mit dem Business Traveller Award 2017).

Der Airport Nürnberg bietet rund 60 Nonstop-Verbindungen und Anschlussflüge zu weltweit über 300 weiteren Zielen. Dank seines modernen Erscheinungsbilds ist der Airport Nürnberg das repräsentative Gateway der Metropolregion Nürnberg. Er gehört zu den TOP 10 der großen deutschen Verkehrsflughäfen und wurde zum zehnten Mal in Folge als „Bester deutscher Flughafen“ mit dem Business Traveller Award ausgezeichnet. Die U-Bahn Linie U2 pendelt in nur 12 Minuten zum Hauptbahnhof und in ca. 25 Minuten zum Messezentrum.

Weitere Informationen:
www.airport-nuernberg.de

Die Metropolregion Nürnberg ist Knotenpunkt im europäischen Nord-Süd- und West-Ost-Personen- und Güterverkehr. Insbesondere kreuzen sich hier die vorrangigen transeuropäischen Verkehrskorridore Helsinki - Valetta und Strasbourg - Danube.

Die Region hat ICE-Verbindungen mit Leipzig – Berlin, Frankfurt – Köln – Düsseldorf, Hannover – Hamburg – Bremen, München und Wien. Alle großen Orte in der EUROPÄISCHE METROPOLREGION NÜRNBERG sind über das Schienennetz direkt erreichbar. Der Nürnberger Hauptbahnhof gehört mit täglich 150 Fernverkehrszügen, 320 Nahverkehrszügen und 180.000 Reisenden zu den 20 größten Bahnhöfen Deutschlands. Alle großen Orte der EUROPÄISCHE METROPOLREGION NÜRNBERG sind direkt auf der Schiene zu erreichen. Das trimodale Güterverkehrszentrum Nürnberg, das größte multifunktionale Logistikzentrum Süddeutschlands, ist direkt an das Schienennetz angebunden. Der Rangierbahnhof Nürnberg ist der weltweit größte bestehende Gefällebahnhof.

Diese Eisenbahnachse ist als Rückgrat des Mittel-Süd-Ost-Europäischen Eisenbahnnetzes unverzichtbar. Mit ihr wird ein auf gemeinsame Normen gestützter Netzverbund geschaffen, der Verkehr und Handel in einer riesigen Region Europas fördert. Die Schienenkapazitäten, insbesondere im Güterverkehr, sollen erheblich gesteigert sowie Fahrzeiten und Kosten für Güter- und Reisezüge deutlich gesenkt werden. Auf den mittleren Streckenabschnitten wird erwartet, dass der grenzüberschreitende Verkehr von 25 auf 50 % wächst. Der Ausbau und die Elektrifizierung der Strecke zwischen Nürnberg und der tschechischen Grenze bis 2015 soll die Fahrzeit Nürnberg – Prag von derzeit fast 6 Stunden auf 3:20 Stunden verkürzen.

Der Ausbau und die Modernisierung der Eisenbahnachse Berlin – Nürnberg – Verona – Mailand – Bologna – Neapel – Messina – Palermo ist ein vorrangiges Vorhaben im Rahmen des Helsinki - Valetta - Korridors.

Durch einen kombinierten Ausbau/ Neubau auf dieser europäischen Nord-Süd-Hauptverbindung sollen die Geschwindigkeit und die Kapazität im Güter- und Personenverkehr erhöht und dadurch nachhaltige Wirkungen erzielt werden. Auf allen Teilstrecken werden die Fahrzeiten erheblich verkürzt, die Attraktivität der Bahn gesteigert, die Straßen entlang dieser Strecke durch die Verlagerung des Güter- und Personenverkehrs auf die Schiene entlastet und der Umweltschutz verbessert (vor allem in den Alpen). Unter anderem sollen der Brennerbasistunnel und eine Brücke bei Messina nach Sizilien bis 2015 fertiggestellt werden, ebenso der Neu-/ Ausbau auf der Strecke Erfurt – Nürnberg bis 2017.

Die Binnenwasserstraße Rhein/ Maas-Main-Donau ist ein vorrangiges Vorhaben im Transeuropäischen Verkehrsnetz. Als direkte Verbindung zwischen Nordsee (Rotterdam) und Schwarzem Meer (Constanta) ist sie die wichtigste und zukunftsträchtigste europäische Binnenwasserstraße. Das Teilstück Rhein-Main-Donau-Kanal mit mehreren modernen Häfen verläuft quer durch die Metropolregion Nürnberg.

Die Beseitigung von Engpässen verbessert Schiffbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit der Binnenschifffahrt gegenüber den anderen Verkehrsträgern und schafft dadurch einen Anreiz zur Verlagerung des Frachtaufkommens von der Straße auf das Wasser auf dieser zunehmend überlasteten Ost-West-Achse.

Eine Steigerung der Gesamtkapazität der Strecke um ca. 30 % könnte auf lange Sicht jährlich etwa 5 Mrd. tkm Fracht auf das Wasser verlagern. Eine verbesserte Schiffbarkeit könnte die Transportkosten pro Tonne um etwa 20-30 % senken. Zudem wird das Vorhaben die Integration der Verkehrsnetze mehrerer neuer EU-Mitgliedstaaten in das TEN-V begünstigen und durch die Schaffung von Arbeitsplätzen zum wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt beitragen.

Mit einer jährlichen Umschlagleistung von mehr als 15 Millionen Tonnen ist der bayernhafen Nürnberg das größte und bedeutendste multimodale Güterverkehrs- und Logistikzentrum (GVZ) in Süddeutschland. Mit mehr als 200 Unternehmen und etwa 6.700 Arbeitsplätzen zählt der Standort bereits heute als wichtiger Wirtschaftsstandort in der Metropolregion Nürnberg und in Bayern. Das trimodale Güterverkehrszentrum ist direkt an Straße, Schiene und Wasser angebunden und verknüpft diese Infrastrukturen in idealer Weise für multimodale Transportketten. Dies bietet zudem ideale Voraussetzungen für die Entwicklung öko-effizienter Logistik.

Der Standort liegt im Schnittpunkt der Transeuropäischen-Netze (TEN) und gilt als Gateway für Süd-Ost-Europa. Dieser zentrale Distributionsstandort in Süddeutschland erreicht nicht nur ca. 27 Mio. Einwohner im Umkreis von 200 km, sondern zählt nun auch zur „Champions League“ der GVZs in Europa. Vom bayernhafen Nürnberg aus exportieren bayerische Unternehmen ihre Produkte in die ganze Welt; umgekehrt kommen Güter aus aller Welt hier an und werden dann weiterverteilt. Damit werden die Standorte von Industrie- und Handelsunternehmen in der Metropolregion Nürnberg gesichert.“

Weitere Informationen:
www.bayernhafen.de

Neben dem „Bohren dicker Bretter“ bei der Verkehrsinfrastruktur gehören konkrete Projekte mit im Wortsinn „erfahrbarem“ Nutzen für die Bürgerschaft zum Selbstverständnis des Forums Verkehr und Planung.

Ein Beispiel dafür ist die Online-Mitfahrzentrale MiFaZ der Metropolregion Nürnberg. Im Juli 2010 als gemeinsames Internetangebot von 26 Städten und Landkreisen der Metropolregion gestartet, versteht sie sich als echte Stadt-Land-Partnerschaft und Ergänzung des öffentlichen Personennahverkehrs gerade in ländlichen Regionen: Online können kostenlos und schnell Fahrgelegenheiten angeboten und gesucht werden.

Weitere Informationen:
Online-Mitfahrzentrale der EUROPÄISCHE METROPOLREGION NÜRNBERG

Das Forum Verkehr und Planung hat sich in einem Positionspapier für den Bau der Stadt-Umland-Bahn (StUB) von Nürnberg nach Erlangen und Herzogenaurach ausgesprochen.

Das Positionspapier steht hier zum Download bereit.

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Wohnen in der Metropolregion Nürnberg

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