Unternehmen stärken gemeinsam ihre Metropolregion
Rückenwind für die Region: Mit einem klaren Zeichen des Zusammenhalts blickt die Metropolregion positiv nach vorne. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus der heimischen Wirtschaft haben bei ihrer Jahresversammlung die Stärken des Wirtschaftsraums mit europäischer Strahlkraft hervorgehoben. Wie attraktiv und lebenswert diese Region ist, unterstreicht künftig deutlich sichtbar eine soeben gestartete Kampagne.
Die Metropolregion Nürnberg steht mit ihren vielen Multiplikatoren aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kommunen und Institutionen für eine hohe Lebensqualität und internationale Wettbewerbsfähigkeit. Wie groß dieses Netzwerk an Unterstützern ist, das gerade noch einmal spürbaren Zuwachs erhält, bewies das Treffen der Mitglieder vom Förderverein Wirtschaft der Metropolregion. Rund 70 Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer tauschten sich in den neuen Räumen der Sparkasse Nürnberg aus und machten sich gemeinsam stark für ihre Region.
Dieses Engagement soll künftig noch sichtbarer werden: Mit einem Sticker, der online auf der Homepage genauso wie klassisch am Empfang platziert wird, kann sich jedes Mitglied von nun an als „Starker Partner unserer Metropolregion“ präsentieren. Die Botschaft setzt ein klares Zeichen für Zusammenhalt, Innovationskraft und regionale Verantwortung. Deutlich wird damit sofort: Hier engagieren sich Akteure aktiv für die Zukunft ihrer Region.
Standort mit internationaler Strahlkraft
„Im Kern geht es mit Blick auf unsere Metropolregion doch um zwei Punkte: Attraktivität nach außen und Identifikation nach innen. Deshalb starten wir die neue Kampagne und lassen unser starkes Netzwerk sprechen – nämlich Unternehmen, Hochschulen und Kommunen. Jeder einzelne Partner trägt dazu bei, die Strahlkraft unseres Standorts national und international weiter zu erhöhen. Als
EU Regional Innovation Valley haben wir künftig zudem die Chance, unsere Metropolregion noch besser als führendes Innovationszentrum zu etablieren“, sagte Dr. Thomas Koch, der seit Anfang März neuer Geschäftsführer der Europäischen Metropolregion Nürnberg ist. Unternehmen, Institutionen und Organisationen, die ebenfalls Teil des Netzwerks werden möchten, finden weitere Informationen unter www.unsere-metropolregion.de
Auch Prof. Dr. Klaus L. Wübbenhorst, Vorsitzender des Fördervereins „Wirtschaft für die Europäische Metropolregion Nürnberg” und Wirtschaftsvorsitzender der Metropolregion, unterstrich: „Nur zusammen können wir die Anziehungskraft der Region stärken, um im internationalen Wettbewerb um Fachkräfte und Investitionen zu bestehen. Gerade in Zeiten des Wandels ist es wichtig, die Herausforderungen gemeinsam anzugehen.“
Unternehmer Thomas Förster neues Vorstandsmitglied
Bei dem Treffen wählten die Teilnehmenden außerdem den Unternehmer Thomas Förster als neues Vorstandsmitglied. Der gebürtige Nürnberger ist seit Jahrzehnten in der Gastronomie- und Hotelbranche tätig, von 2012 bis 2024 war er Wirt des traditionsreichen „Bratwurst Röslein“. Darüber hinaus engagiert er sich unter anderem als IHK-Vizepräsident, als Vorsitzender des IHK-Gremiums der Stadt Nürnberg und als 1. Vizepräsident des DEHOGA Bayern.
„Die Europäische Metropolregion Nürnberg ist für mich weit mehr als ein Wirtschaftsraum – sie ist meine unternehmerische Heimat und der Ort, an dem ich seit Jahrzehnten Verantwortung trage und Wertschöpfung gestalte. Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Transformation, Fachkräftemangel und zunehmender Standortkonkurrenz braucht unsere Region eine starke, vernetzte und unternehmerisch geprägte Stimme“, betonte er als frisch gewähltes stellvertretendes Vorstandsmitglied.
Brückenbauer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft
Dass die die Metropolregion bereits erfolgreich agiert, zeigten bei dem Treffen auch einige Projekte aus den Bereichen Nachhaltigkeit, Technologie und Fachkräftesicherung – vom Netzwerk transform_EMN, das die Autozulieferer in der Region unterstützt, über den Cleantech Innovation Summit am 24. Juni in Hallstadt bis hin zum „Klimapakt2030plus“, der die Energiewende in Franken und der Oberpfalz vorantreibt.
Wie wichtig in Zeiten des Wandels vor allem die Verzahnung von Wirtschaft und Wissenschaft ist, machten auch die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der regionalen Technologietransferzentren (TTZ) Nürnberger Land und Oberfranken (Kronach und Lichtenfels) deutlich. Diese unterstützen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen mit praxisnahen Forschungs- und Entwicklungsprojekten und stärken so ebenfalls die Innovationskraft, Wettbewerbsfähigkeit und Fachkräftesicherung in der Metropolregion.

Der Vorstand des Fördervereins „Wirtschaft für die Europäische Metropolregion Nürnberg“ vor der Kulisse der Nürnberger Lorenzkirche (von links): Dr. Thomas Koch (Geschäftsführer der Europäischen Metropolregion Nürnberg), Dr. Daniela Hüttinger (Geschäftsführerin Hotel Drei Raben in Nürnberg), Prof. Dr. Klaus L. Wübbenhorst (Vorsitzender des Fördervereins und Wirtschaftsvorsitzender der Metropolregion Nürnberg) und Oliver Hartmann (Leiter des Siemens Regionalreferats Erlangen-Nürnberg), Foto: Rudi Ott

Der Nürnberger Unternehmer Thomas Förster (links) wurde als neues stellv. Vorstandsmitglied des Fördervereins „Wirtschaft für die Europäische Metropolregion Nürnberg“ gewählt und ist damit einer der Vertreter des Vorsitzenden Prof. Dr. Klaus L. Wübbenhorst (Foto: Rudi Ott).





















