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Auf dem Weg zu Klimaneutralität und einem starken Image

Metropolregion Nürnberg erhält Förderung in Höhe von insgesamt knapp 900.000 € für zwei neue Projekte durch das bayerische Wirtschaftsministerium.

Mit zwei Projekten rüstet sich die Metropolregion Nürnberg für die Zukunft: CleanTech-Kompetenz und die nationale sowie internationale Stärkung ihres Images stehen auf der Agenda bis 2024. Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Roland Weigert übergab am 21. März 2022 die Förderbescheide für die beiden Projekte der Metropolregion in Höhe von jeweils 450.000 Euro. Mit Überreichung des Förderbescheids gab Wirtschaftsstaatssekretär Weigert den offiziellen Startschuss. „Die Europäische Metropolregion Nürnberg beweist in ihrer täglichen Arbeit, dass durch Beteiligung, Zusammenarbeit und Vernetzung vor Ort innovative Projekte entstehen. Damit wird die Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfestigkeit der Regionen entscheidend gestärkt. Ich bin überzeugt, dass alle 25 Regionalen Initiativen, die wir mit unserer Förderung unterstützen, ganz wesentlich zu gleichwertigen Lebens- und Arbeitsbedingungen in Bayern beitragen“, sagte Roland Weigert.

Der Ratsvorsitzende der Metropolregion und Landrat des Landkreises Bamberg, Johann Kalb, dankt für die Unterstützung. „Mit der Regionalförderung nutzt das Wirtschaftsministerium die Kraft ihrer Regionen zur Stärkung der bayerischen Wettbewerbsfähigkeit. Gleichzeitig befähigt das Ministerium die Regionen, ihre Wirkungskraft zu intensivieren. Die große Aufgabe Klimaneutralität kann ohne die regionale Ebene nicht gelingen. Und auch die Stärkung der regionalen Anziehungskraft für Fachkräfte setzt eine optimale regionale Verankerung und Maßnahmen voraus“, sagt der Ratsvorsitzende.

Technologieoffene Vernetzung beschleunigt Klimaneutralität

Das Projekt „CleanTech-Kompetenz: Accelerator Klimaneutralität in der Metropolregion Nürnberg“ hat das Ziel, den Wandel zur Klimaneutralität in der Region zu beschleunigen. Schon heute ist die Kernbranche von CleanTech – der Bereich Energie- und Umwelttechnologie - regional sehr gut aufgestellt. Das Projekt wird systematisch und technologieoffen Wirtschaft, Wissenschaft, Kommunen und Kompetenzinitiativen vernetzen. Dazu Rainer Kleedörfer, fachlicher Sprecher das Forums Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung der Metropolregion: „Wir haben in der Metropolregion sehr gute Voraussetzungen, die Anstrengungen zur Klimaneutralität zu beschleunigen. Etablierte Netzwerk- und Kooperationsstrukturen sowie exzellente Kompetenzen im wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Sektor. Mit Mitteln der Regionalförderung des Freistaats Bayern können wir der CleanTech-Kompetenz in der Metropolregion zusätzliche Stoßkraft verleihen“. Geplant ist auch die Etablierung eines Clean Tech Innovation Days.

Damit erhält das Leitbild für nachhaltiges Wachstum und Beschäftigung der Region einen weiteren Schwerpunkt. Das Projekt wird von vier Experten-Netzwerken der Metropolregion gemeinschaftlich umgesetzt: den Foren Wirtschaft und Infrastruktur, Verkehr und Planung, Wissenschaft sowie Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung.

Anziehungskraft der Metropolregion steigern und Fachkräfte gewinnen

Das zweite Projekt widmet sich der Entwicklung einer Marketing-Strategie und deren erfindungsreicher Umsetzung. Ziel ist es, Talente aus Deutschland und aller Welt in die Region zu ziehen und hiesige Fachkräfte zu binden. Über die eigenen regionalen Stärken weiß man aufgrund langjähriger Imagearbeit und die Imagekampagne „Platz für….“ eine ganze Menge. „Die Metropolregion Nürnberg steht schon heute für eine dynamische Balance zwischen attraktiven Karrierechancen und hoher Lebensqualität. Das ist ihrem ausgewogenen Stadt-Land-Mix zu verdanken: Eng ineinander verflochten finden sich Städte unterschiedlicher Größe und attraktive ländliche Räume in Reichweite!“, sagt Peter Ottmann, Sprecher des Forums Marketing der Metropolregion Nürnberg und CEO der NürnbergMesse Group.

Gezieltes Ausspielen von informierenden, beratenden und unterhaltenden Inhalten (Content-Marketing) soll neue nationale und internationale Zielgruppen erreichen und die Attraktivität der Region aufzeigen und erlebbar machen.

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