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Anke Engelke überreicht Auszeichnung: Faire Metropolregion Nürnberg zählt zu den besten Netzwerken

Die Faire Metropolregion Nürnberg gehört zu den besten Regionen im Fairen Handel. Beim Fairtrade Award 2026 in der Kategorie „Gesellschaftliches Engagement“ wurde die Metropolregion von Moderatorin Anke Engelke mit dem 2. Platz ausgezeichnet. Mit der Nominierung würdigt Fairtrade Deutschland das langjährige Engagement der Metropolregion für fairen Handel, nachhaltige Beschaffung und starke Netzwerke.

Als erste Europäische Fairtrade-Metropolregion hat die Metropolregion Nürnberg (EMN) ein einzigartiges Netzwerk für den Fairen Handel aufgebaut, das Kommunen, Zivilgesellschaft, Bildungseinrichtungen und Wirtschaft miteinander verbindet. Ausschlaggebend für die Nominierung waren insbesondere die große Reichweite und die nachhaltige Wirkung dieses Engagements: Knapp 90 Fairtrade-Towns, sieben Fairtrade Universitäten, über 100 Fairtrade-Schulen sowie zahlreiche weitere Akteurinnen und Akteure setzen sich gemeinsam für globale Gerechtigkeit und nachhaltigen Konsum ein. Ein bundesweites Alleinstellungsmerkmal ist zudem der Pakt für nachhaltige Beschaffung, dem inzwischen 90 Städte, Gemeinden und Landkreise angehören. Hervorgehoben wurde darüber hinaus die kontinuierliche Vernetzungsarbeit der Fairen Metropolregion, die den Austausch fördert, gemeinsame Projekte ermöglicht und den Fairen Handel dauerhaft in der Region verankert.

„Bereits die Nominierung für den Fairtrade Award ist eine große Anerkennung für die vielen Menschen, Kommunen, Weltläden, Schulen, Hochschulen und Initiativen, die sich tagtäglich für mehr globale Gerechtigkeit einsetzen. Dass die Faire Metropolregion Nürnberg zu den drei Finalisten zählt, zeigt die Strahlkraft und Wirksamkeit unseres gemeinsamen Engagements“, erklärt Jürgen Hennemann, politischer Sprecher des Initiativkreises Faire Metropolregion Nürnberg.

Die Wirkung dieses gemeinsamen Engagements ist in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen. Während sich die Zahl der Fairtrade-Towns in der Metropolregion seit 2017 nahezu verdreifacht hat, ist auch die die Menge der fair und nachhaltig beschafften Waren in den Kommunen stark angestiegen: Das Beschaffungsvolumen wuchs von 5,4 Millionen Euro im Jahr 2020 auf rund 35 Millionen Euro im Jahr 2024.

„Die Zahlen zeigen uns, dass sich einiges bewegt – aber entscheidend ist das Netzwerk dahinter. Wenn Kommunen – wie hier in der Metropolregion Nürnberg – sich auf Augenhöhe austauschen und gemeinsam Ziele setzen, geht einfach mehr, als wenn jede für sich arbeitet“, ergänzt Peter Reiß, Ratsvorsitzender der Metropolregion und Oberbürgermeister der Stadt Schwabach.

„Die Nominierung bestätigt unseren Ansatz, nachhaltige Entwicklung durch Zusammenarbeit und Wissenstransfer voranzubringen. Besonders stolz sind wir auf das starke ehrenamtliche Engagement in der Region und auf die vielen Kommunen, die faire und nachhaltige Beschaffung Schritt für Schritt zur Selbstverständlichkeit machen“, sagt Brigitte Hanek-Ures, fachliche Sprecherin des Initiativkreises Faire Metropolregion Nürnberg.

Jürgen Hennemann, politischer Sprecher des Initiativkreises Faire Metropolregion Nürnberg und ehemaliger Bürgermeister von Ebern, nimmt stellvertretend für die Metropolregion die Auszeichnung von Moderatorin Anke Engelke entgegen © Fairtrade | Tim Keweritsch

Andenken an den Abend: Jürgen Hennemann, politischer Sprecher des Initiativkreises Faire Metropolregion Nürnberg und Bürgermeister von Ebern, macht ein Selfie mit der Moderatorin Anke Engelke. © Fairtrade I Tim Keweritsch

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