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17.07.2017

Was Susanna Curtis im Clowns-Kostüm macht und wie Bernd Hausmann vom Fußballer zum Fairtrade-Pionier wurde


Eine Tänzerin und ein Mode-Unternehmer sind die Nürnberger Gesichter der Mitmachkampagne „Platz für“ der Metropolregion Nürnberg

Sie präsentierten die Nürnberger Motive, die ab 28. Juli in vielen Städten der Metropolregion plakatiert werden (v. l.): Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly, Susanna Curtis, Bernd Hausmann und Metropolregion-Geschäftsführerin Dr. Christa Standecker. Foto: Giulia Iannicelli

Die Mitmachkampagne „Platz für“ der Metropolregion Nürnberg nimmt vor der Sommerpause richtig Fahrt auf. Am Freitag stellte Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly die zwei neuen Kampagnen-Motive vor, die in Zusammenarbeit mit der Stadt Nürnberg entstanden sind.

Unter dem Titel „Platz für Bewegte“ gehört die freischaffende Tänzerin und Choreographin Susanna Curtis jetzt als Botschafterin zur Kampagne. Seit über 20 Jahren lebt die gebürtige Londonerin aus Überzeugung in Nürnberg. „Hier mitten in der Metropolregion finde ich ideale Bedingungen für meine verschiedenen Projekte.“ Ihre Arbeit als Choreographin sieht sie als Versuch, das Wesentliche aus einem Thema herauszuholen, in Bewegung umzusetzen und für die Darstellerinnen und Darsteller eine eigene Körpersprache zu entwickeln. „Ich interessiere mich für Menschen, warum sie machen, was sie machen, warum sie sind, so wie sie sind“, sagt Curtis. So nebenbei ist sie auch seit vielen Jahren als Klinik-Clown Dr. Maggie McDudel für den Verein KlinikClowns e.V. in Kinderkliniken und Altenheimen unterwegs.

Hervorragende Lebensqualität
Susanna Curtis schätzt Nürnberg und die Metropolregion ganz besonders: „Die Lebensqualität ist hervorragend. Mit dem Fahrrad habe ich kurze Wege. Für Engagements in anderen Städten habe ich immer günstige Verbindungen mit dem Auto oder Zug.“ Sie lebt gerne in der Großstadt, die ihr alles bietet, und liebt es, schnell in der Natur zu sein.

„Susanne Curtis ist in der hiesigen Tanzszene längst eine Marke“, meint Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly. „Mit ihrem eigenen Stil, ihrer Bühnenpräsenz und mit ihrem ganzen Schaffen steht sie exemplarisch für die künstlerische Vielfalt in Nürnberg und in der Metropolregion. Sie zeigt auch, was alles mit Kreativität, Beharrlichkeit und Innovationsfreude möglich ist.“

"Mit Mode kann man etwas verändern"
Unter dem Motto „Platz für Weltverbesserer“ ist der Mode-Unternehmer Bernd Hausmann bei der Kampagne dabei. Beinahe wäre Hausmann Profi-Fußballer geworden. Er spielte beim 1. FC Nürnberg als Amateur mit Vertrag. Doch dann entschied er sich für ein Studium der Sozialen Arbeit, das er mit Fußballspielen finanzierte. Nach dem Studium arbeitete er mit Obdachlosen in den USA und mit Kindern und Jugendlichen in Stein. 2007 eröffnete er in der Nürnberger Altstadt seinen ersten Laden für faire und ökologische Mode. Heute arbeiten in seinem Unternehmen „Glore“ (Globally Responsible Fashion) 30 Mitarbeiter. Hausmann: „Ich bin mir sicher, dass man mit Mode etwas verändern kann. Die Textilproduktion ist der Industriezweig, der weltweit am meisten Menschen beschäftigt. Dort kann man wirklich etwas für die Arbeiterinnen und Arbeiter erreichen.“

Fairtrade-Region und Fairtrade-Stadt
Hausmann, der in seinen Läden beweist, dass fair produzierte Kleidung auch modisch sein kann, hat sich bewusst für Nürnberg als Standort seines Unternehmens entschieden: „Als gebürtiger Nürnberger fühle ich mich hier zuhause. Die Region ist für mich ideal zum Leben und Arbeiten“, sagt er. Sein Unternehmen passt gut zur Metropolregion, die sich seit Februar dieses Jahres Fairtrade-Region nennen darf. Natürlich ist Glore auch in Nürnberg am richtigen Ort - als Fairtrade-Stadt, als BioMetropole und als Stadt des Friedens und der Menschenrechte fühlt sich die Stadt denselben Zielen verbunden wie Hausmann. 2016 hat Nürnberg ihn mit dem „Preis für diskriminierungsfreie Unternehmerkultur“ ausgezeichnet.

„Ich freue mich sehr, dass Bernd Hausmann eines der ,Nürnberger Gesichter‘ für die Kampagne der Metropolregion Nürnberg ist“, sagt Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly. „2015 haben wir Amirul Haque Amin aus Bangladesh mit dem Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreis ausgezeichnet. Er kämpft in seinem Heimatland für angemessene Sozialstandards und gerechte Arbeitsbedingungen in der Textilproduktion. Bernd Hausmann setzt sich in seinem Unternehmen Glore bei uns in Nürnberg für diese Ziele ein. Mit nachhaltiger und ökologischer Mode erreicht er vor allem ein junges Publikum.“

Kampagnen-Motive im Fahrgast-TV
„Mit ,Platz für Bewegte‘ und ,Platz für Weltverbesserer‘ sind das siebte und achte Cobranding-Motiv der Kampagne öffentlich gemacht“, sagt Dr. Christa Standecker, Geschäftsführerin der Metropolregion Nürnberg. „Die Reichweite der Kampagne liegt aktuell bei über 14 Millionen Kontakten.“ Die Reichweite sei u. a. durch Plakat-Aktionen in 30 Städten der Metropolregion, Beiträge in den Sozialen Medien sowie Artikel und TV-Berichte in den regionalen Medien erzielt worden. Standecker weiter: „Außerdem werden die Motive der Kampagne in Bamberg, Erlangen und Nürnberg im Fahrgast-TV des Öffentlichen Nahverkehrs gezeigt. Für Ende Juli und für Oktober sind weitere Plakat-Aktionen über die gesamte Metropolregion in Vorbereitung.“

Weitere acht Cobranding-Motive, bei denen Unternehmen, Kommunen oder andere Einrichtungen ihre Geschichte mit der Metropolregion Nürnberg erzählen, sind noch für das Jahr 2017 gebucht. Vor der Sommerpause werden noch die Motive des Forums Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung sowie des Landkreises Bamberg vorgestellt.

   

Ansprechpartner:
Europäische Metropolregion Nürnberg
Geschäftsstelle
Dr. Christa Standecker
Theresienstraße 9, 90403 Nürnberg
Tel.  0911 – 231 10 5 11
Fax. 0911 – 231 79 72
geschaeftsstelle@metropolregion.nuernberg.de
www.metropolregion.nuernberg.de


 
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