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02.02.2016

Metropolregion Nürnberg: Stadt Bamberg verstärkt ihre Bildungslandschaft mit neuen Kräften


Unterschrift unter die Zielvereinbarung der Stadt Bamberg mit der Transferagentur der Metropolregion (v. l.): Dr. Matthias Pfeufer (Leiter Bildungsbüro Stadt Bamberg), Claudia Lehnerer (Transferagentur Bayern), Bürgermeister Dr. Christian Lange (Referent für Bildung, Kultur und Sport der Stadt Bamberg).

Bürgermeister Dr. Christian Lange unterstützt die Kooperation des neuen städtischen Bildungsbüros mit der Transferagentur Bayern für Kommunales Bildungsmanagement.

Die Stadt Bamberg baut ihre Steuerungsstruktur im Bildungsbereich aus. Unterstützt wird eine neue Stabstelle im Zuständigkeitsbereich von Bürgermeister Dr. Christian Lange künftig von der Transferagentur Bayern für Kommunales Bildungsmanagement, Regionalbüro Nord, einem Angebot der Europäischen Metropolregion Nürnberg. Dr. Lange, Referent für Bildung, Kultur und Sport, hat dazu jetzt mit Zustimmung von Oberbürgermeister Andreas Starke eine Zielvereinbarung mit der Projektleiterin der Transferagentur, Claudia Lehnerer, unterzeichnet. Darin festgehalten sind die Themenbereiche der künftigen Zusammenarbeit.

Bedeutender Bildungsstandort
Bamberg ist mit der Otto-Friedrich-Universität sowie über 60 Schulen und anderen Bildungseinrichtungen ein bedeutender Bildungsstandort. Bislang fehlte es jedoch an Strukturen, die eine strategische Steuerung der Vielzahl an Angeboten in diesem Bereich ermöglichen. Das vorhandene Potenzial soll nun besser genutzt werden.

Bereits im Sommer 2015 wurde im Kultur-, Schulverwaltungs- und Sportamt der Stadt Dr. Matthias Pfeufer eingestellt. Er hat seit dem Jahreswechsel die Leitung des neu geschaffenen Bildungsbüros übernommen, welches als Stabsstelle direkt Bürgermeister Dr. Lange unterstellt ist. „Diese Neuerung unterstreicht die Bedeutung, welche die Entwicklung der Bildungslandschaft Bamberg hat. Das Bildungsbüro wird sämtliche Angebote von der frühkindlichen Bildung bis zur Seniorenbildung in den Blick nehmen. Es soll unsere Entwicklungsbereiche im Bildungsbereich definieren und Strategien erarbeiten“, sagte Dr. Lange.

Bundesprogramm "Bildung integriert"
Zur Finanzierung des Bildungsbüros in der Startphase hat sich die Stadt um eine Förderung im Rahmen des Bundesprogramms „Bildung integriert“ beworben. Mit dieser Finanzhilfe des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Europäischen Union wird es möglich sein, die strategische Arbeit des Bildungsbüros auf die gesicherte Datenbasis eines Bildungsmonitorings zu stützen. Den Aufbau einer Bildungsberichterstattung sieht Dr. Pfeufer als wichtigen Schritt, um die politischen Gremien der Kommune noch besser auf ihre bildungspolitischen Entscheidungen vorbereiten zu können.

Bei der Entwicklung will Dr. Lange das lebenslange Lernen in den Vordergrund stellen und Angebote, die über die klassische Schulbildung hinausreichen, mit einbeziehen. „Die kulturelle Bildung könnte ein wichtiges Vehikel für die Bewältigung der aktuellen und künftigen Integrationsaufgaben sein. Unser Schul- und Kulturservice ist ein gutes Beispiel, wie dieser Bildungsbereich weiter gestärkt werden kann. Wichtig ist die Zusammenarbeit mit dem Landkreis Bamberg, mit dem wir das Serviceangebot in der Vermittlung von kulturpädagogischen Angeboten für Schulen und Kindertageseinrichtungen gemeinsam betreiben. Mit der geplanten Kooperation im kommunalen Bildungsmanagement werden sicherlich beide Kommunen von den Stärken des jeweils anderen profitieren“, zeigte sich der Bürgermeister zuversichtlich.

Dynamische Balance zwischen Städten und Landkreisen
Für Dr. Christa Standecker, Geschäftsführerin der Europäischen Metropolregion steht die verstärkte Kooperation stellvertretend für die Zusammenarbeit von Stadt und Land in der Metropolregion: „Von einer dynamischen Balance zwischen den Städten und Landkreisen profitieren letztlich die Bürgerinnen und Bürger. Bildungsbedarfe machen ja nicht an den Grenzen der Gebietskörperschaften Halt. Deshalb freuen wir uns auf die Zusammenarbeit mit der Stadt Bamberg, die sicher auch anderen Kommunen wichtige Impulse geben kann. Die Transferagentur unterstützt Kommunen, in dem sie gelungene Projekte und Erfahrungen sammelt und vermittelt.“

Claudia Lehnerer, Projektleitung der Transferagentur Bayern Nord dazu: „Erst vor kurzem haben wir z.B. bei einer Veranstaltung in Coburg einen Prozess angestoßen, bei dem die Kommunen sich beim Erarbeiten von Bildungsberichten gegenseitig helfen werden. Kommunen, die bereits einen Bildungsbericht erstellt haben, dienen dabei als aktive Vorbilder.“

 

Ansprechpartnerinnen:

Europäische Metropolregion Nürnberg    
Geschäftsstelle                                           
Dr. Christa Standecker                                
Telefon 0911/231-105 10                         
Fax: 0911/231-79 72                                  
geschaeftsstelle@metropolregion.nuernberg.de   
www.metropolregion.nuernberg.de

Transferagentur Bayern
Regionalbüro Nord
Claudia Lehnerer
Telefon 0911/231-14146
claudia.lehnerer@metropolregion.nuernberg.de
www.transferagentur-bayern.de


 
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