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22.04.2016

Image-Kampagne der Metropolregion Nürnberg kommt! Platz für viele Lebensmodelle


So könnte ein Motiv der Image-Kampagne aussehen. Entwurf: Publicis Pixelpark

Eine auf mehrere Jahre angelegte Kampagne wird das Image der Metropolregion Nürnberg schärfen und die regionale Identität stärken. Alle engagierten „Metropoliten“ können sich daran beteiligen – und viele müssen mitmachen, damit die Kampagne funktioniert.

Basis für die von der Erlanger Agentur Publicis Pixelpark entwickelte Kampagne ist der Markenkern: Die Metropolregion Nürnberg bietet Raum zur Verwirklichung des individuellen Lebensmodells. „Platz für Überflieger“, „Platz für Visionäre“ oder „Platz für Newcomer“ lauten deshalb z. B. die Botschaften. Sie sind mit aussagestarken Bildmotiven von „ganz normalen“, realen Menschen aus der Metropolregion unterlegt. Die Menschen erzählen ihre individuellen Geschichten – und die sind so vielfältig wie die Entfaltungsmöglichkeiten in der Region.

Die Kampagne soll noch vor der Sommerpause starten. Zentraler Bestandteil ist die Website der Metropolregion, die auf die Kampagne zugeschnitten wird. Hier werden die Storys der Menschen platziert. Zusätzliche Informationen über die Personen werden auf der Facebook-Seite der Metropolregion gepostet und sollen für Interaktion und virale Verbreitung der Storys sorgen.

Start mit vier starken Storys
Die Kampagne startet mit vier starken Storys/Bildmotiven, daran sollen sich weitere Geschichten anschließen, bei denen sich Unternehmen, Wissenschafts-Einrichtungen oder Kommunen aus der Region beteiligen können. Es werden Partner-Pakete angeboten. Mit dem Partner werden individuelle Geschichten von Personen ausgewählt, gestaltet und produziert.

Der Einstiegspreis beträgt rund 5000 Euro. Das Basis-Paket beinhaltet die Story, Shooting, Gestaltung des Bildmotivs und das Posten auf Facebook. Zusatzleistungen sind beliebig buchbar, z. B. die Produktion eines Videos für YouTube. Das Angebot ist besonders attraktiv für kleine und mittlere Unternehmen – sie werden als Teil einer professionellen Kampagne sichtbar.

Hauptaufgabe Fundraising
Für die Image-Kampagne stehen in den nächsten drei Jahren rund 500.000 Euro zur Verfügung. Soll die Kampagne nachhaltig wirken, ist erfolgreiches Fundraising bei den Unternehmen der Metropolregion eine Hauptaufgabe der nächsten Jahre.

Schon im Mai beginnt die Testphase für die Willkommensangebote der Metropolregion – WillkommensPaket und WelcomeCard – die Bestandteil der Kampagne sind. Sie dienen als Schlüssel zur digitalen Willkommens-Plattform „Leben & Arbeiten“ auf der Website der Metropolregion (http://www.metropolregionnuernberg.de/). Pilot-Unternehmen werden die Angebote testen und mit konzipieren. Mit dabei u. a.: Brose, Datev, Ober-Scharrer-Gruppe.

Hintergrund: Die Imageanalyse der Metropolregion hat ergeben, dass die Menschen sehr gerne hier leben. Auch überregional spricht man der Metropolregion Nürnberg eine hohe Lebensqualität zu. Jedoch ist die zweifellos vorhandene Innovations- und Wirtschaftskraft der Region nicht in den Köpfen. Das soll sich ändern.

Spannende Geschichten
Denn spannende Geschichten gibt es viele in der Metropolregion Nürnberg. Hier drei Beispiele: die Chefin eines Hidden Champions, die gerne lobt, ein Globetrotter als Chef eines Traditions-Unternehmens und ein Stiftländer, der mit seiner HighTech-Firma die Standort-Vorteile der Region genießt.

Christi Degen, Hauptgeschäftsführerin der IHK für Oberfranken Bayreuth und Mitglied im Vorstand des Fördervereins „Wirtschaft für die Metropolregion“: „Schon früh hat Dr. Dorothee Strunz erkannt, dass sie sich als Unternehmerin aktiv im Bereich Ausbildung engagieren muss, will es seinen Personalbedarf langfristig decken. Als Vorsitzende des Arbeitskreises SCHULEWIRTSCHAFT im Raum Hof ist sie der Überzeugung: Starke Unternehmen brauchen starke Mitarbeiter! Deshalb hat sie in der LAMILUX Heinrich Strunz GmbH in Rehau (Landkreis Hof) eine Kultur der gegenseitigen Wertschätzung etabliert. Credo: Unsere Mitarbeiter haben Anspruch auf Lob! Sie und ihr Mann Heinrich fahren gut damit – Lamilux zählt weltweit zu den größten Produzenten von faserverstärkten Kunststoffen. In ihrem zweien Geschäftszweig, den Tageslichtsystemen, gehört Lamilux zu den führenden Herstellern in Europa. Vorzeigeprojekt ist z. B. die Glasverkleidung der BMW-Welt in München.“

Andreas Starke, Bamberger OB und stv. Ratsvorsitzender der Metropolregion: „Sebastian Martins Niedermaier ist in elfter Generation Gärtner und geht mit Bioland-Gemüse seinen eigenen Weg. Der Name Niedermaier steht für über 400 Jahre in der Tradition der Bamberger Gärtner. Bevor er den Familienbetrieb übernahm, sammelte Niedermaier reichlich Erfahrung im In- und Ausland: in einer Hamburger Baumschule, bei einem Frischkräuter-Produzenten auf Teneriffa, in einer konventionellen Bamberger Gärtnerei und bei einem Bioland-Obstanbauer am Ammersee. Ganz besonders strahlt er, wenn er von seiner Zeit auf Nantucket Island an der Ostküste der USA erzählt. Denn auf der „Bartletts Ocean View Farm“ hat er nicht nur ein halbes Jahr zusammen mit jungen Gärtnern aus 60 Nationen gearbeitet, sondern auch seine Frau Andrielly, eine Brasilianerin, kennengelernt.“

Franz Stahl, Tirschenreuther Bürgermeister und stv. Ratsvorsitzender der Metropolregion: „Nach Tätigkeiten bei den Weltkonzernen Roche und Novartis in den USA und in der Schweiz hat der gebürtige Stiftländer Dr. Josef Scheiber in Waldsassen die Biovariance GmbH gegründet. Das schnell wachsende Unternehmen hat sich darauf spezialisiert, aus den Datenbergen der Welt das Wissen herauszufiltern, das Wissenschaftler und Ärzte seit Jahren zusammengetragen haben und macht dieses Wissen für die individualisierte Medizin nutzbar. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, dass Nebenwirkungen von Medikamenten vermieden werden. Warum Waldsassen? In München ist das Büro halb so groß, kostet aber das Fünffache. Da Dr. Scheiber seine Arbeit überall auf der Welt machen kann, wollte er dies wieder in seiner Heimat tun. Das Gründerzentrum in Waldsassen bot hierfür optimale Bedingungen.“


Ansprechpartner:
Europäische Metropolregion Nürnberg
Geschäftsstelle
Dr. Christa Standecker
Telefon 0911/231-105 10
Fax: 0911/231-79 72
geschaeftsstelle@metropolregion.nuernberg.de
www.metropolregion.nuernberg.de


 
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