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19.07.2019

Der Wissenschaftstag der Metropolregion Nürnberg unter dem Motto „Gateway ländliche Räume“


Eine Talkrunde gibt den thematischen Einstieg in den Wissenschaftstag (v.l.n.r.): Moderator Sigmund Gottlieb, Dr. Karel Havlícek (Vizepremier der Tschechischen Republik, Minister für Industrie und Handel und stellvertretender Vorsitzender des Rates für Forschung, Entwicklung und Innovation), Prof. Dr. Andrea Klug (Präsidentin der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden), Dr. Florian Herrmann (MdL, Leiter der Bayerischen Staatskanzlei und Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten und Medien), Foto: OTH Amberg-Weiden.

Treffpunkt für Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Bildung: Rund 700 Gäste kamen heute, 19. Juli in der Max-Reger-Halle Weiden zur größten Veranstaltung, dem „wissenschaftlichen Schaufenster“ der Metropolregion. Unter dem Motto „Gateway ländliche Räume“ wurden Kernthemen der Metropolregion in Fachvorträgen diskutiert; Arbeit und Bildung 4.0, Logistik, Gesundheit, Gateway Mittel- und Osteuropa, Energie, Technologie und Nachhaltigkeit.

Den Auftakt bildete eine hochkarätig besetzte Talkrunde, die Denkanstöße zur Bildungslandschaft, zur Zusammenarbeit von Politik und Wirtschaft und der Kooperation zwischen Tschechien und der Bundesrepublik gab. Auf dem Podium: Dr. Karel Havlícek, Vizepremier der Tschechischen Republik, Minister für Industrie und Handel und stellvertretender Vorsitzender des Rates für Forschung, Entwicklung und Innovation, Dr. Florian Herrmann, MdL, als Leiter der Bayerischen Staatskanzlei und Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten und Medien sowie die Präsidentin der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden (OTH Amberg-Weiden), Prof. Dr. Andrea Klug.

Für den Keynote-Vortrag konnte der gebürtige Oberpfälzer Klaus Helmrich, Mitglied des Vorstands der Siemens AG, gewonnen werden. Er sprach über Strategien für die digitale Zukunft und betonte: „Für ein innovationsgetriebenes Unternehmen wie Siemens ist die Zusammenarbeit mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen essenziell. Gerade die Metropolregion Nürnberg mit ihrer exzellenten Forschungslandschaft bietet ideale Voraussetzungen für vielfältige Kooperationen mit allen naturwissenschaftlichen Disziplinen. Ein ebenso wichtiges Thema für Unternehmen und Forschung ist qualifizierter Nachwuchs. Deshalb haben wir innerhalb der Metropolregion die Initiative „Innovationskunst“ ins Leben gerufen, an der sich Unternehmen vom Mittelstand bis zum Global Player aktiv beteiligen wollen. Unser Ziel: Wir wollen talentierte Menschen zum Leben und Arbeiten hier in der Metropolregion begeistern und deutlich machen, welche hohe Attraktivität die Metropolregion hat. Und heute starten wir damit!“

Nach der Eröffnung teilten sich die Gäste in vier Fachpanels auf. Besonders großes Interesse weckten die Themen „Arbeit und Bildung 4.0“,„Energie, Technologie und Nachhaltigkeit“ und „Gesundheit als Chance für Versorgung und Wirtschaft“. Neben den Panels boten auch Informationsstände im Ausstellungsbereich die Möglichkeit, mehr über die wissenschaftlichen Kompetenzen in der Metropolregion Nürnberg zu erfahren und ins Gespräch zu kommen. Hochschulen und ausgewählte Forschungseinrichtungen der Region, aber auch Partner des Wissenschaftstags informierten hier über Kompetenzzentren und unternehmerische Aktivitäten.

Im Anschluss lud die Metropolregion die Gäste des Wissenschaftstages und die Teilnehmer der traditionell am gleichen Tag stattfindenden Ratssitzung der Metropolregion zum geselligen Beisammensein beim Ratsempfang. Zunächst nutzten jedoch die Sprecher und Geschäftsführer des Forums Wissenschaft der Metropolregion Nürnberg die Gelegenheit für ein Fazit und Ausblick: Feierlich wurde der Staffelstab weitergegeben an die Ausrichter des Wissenschaftstags 2020 in Ansbach. Entgegen genommen wurde er von Prof. Dr. Ute Ambrosius, Präsidentin der Hochschule Ansbach, und der Ansbacher Oberbürgermeisterin Carda Seidel. Ebenfalls an der Umsetzung und Organisation des Wissenschaftstags 2020 beteiligt sind der Landkreis Ansbach, vertreten durch den stellvertretenden Landrat Kurt Unger, der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, vertreten durch Landrat Gerhard Wägemann, und der Landkreis Neustadt a.d. Aisch/Bad Windsheim.

Der 13. Wissenschaftstag wurde von der Stadt Weiden, den Landkreisen Neustadt an der Waldnaab und Tirschenreuth und der OTH Amberg-Weiden ausgerichtet, die in diesem Jahr 25-jähriges Jubiläum feiert. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter: http://wissenschaftstag.metropolregionnuernberg.de


Bildergalerie

  • Foto: OTH Amberg-Weiden/Sonja Wiesel
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