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20.07.2018

Bekenntnis zum Spitzensport


Ratsmitglieder der Metropolregion verabschieden Memorandum zum Spitzensport

Bekennen sich zum Spitzensport der Region (v.l.n.r.): Hans Raithel (Zweiter Bürgermeister der Stadt Roth), Dr. Ulrich Maly (Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg), Brigitte Merk-Erbe (Oberbürgermeisterin der Stadt Bayreuth), Dr. Thomas Jung (Oberbürgermeister der Stadt Fürth), Dr. Florian Janik (Oberbürgermeister der Stadt Erlangen), Andreas Starke (Ratsvorsitzender der Metropolregion Nürnberg und Oberbürgermeister der Stadt Bamberg), Dr. German Hacker ( Politischer Sprecher Forum Sport und Erster Bürgermeister der Stadt Herzogenaurach. Foto: Willi Ebersberger

Die 32. Ratssitzung der Metropolregion Nürnberg am Freitag, 20. Juli 2018, stand ganz im Zeichen des Sports: Bei der Mitgliederversammlung im Fürther Ludwig-Erhardt-Zentrum verabschiedeten rund 45 Kommunalpolitiker aus der Region ein Memorandum zum Spitzensport. Das Memorandum ist ein klares Bekenntnis zu den Spitzensportvereinen und -veranstaltern der Region und dient als Basis für die zukünftige, engere Zusammenarbeit. „Sport auf hohem nationalem und internationalem Niveau begeistert Menschen – auch weit über die Grenzen der Metropolregion hinaus“, sagte Andreas Starke, Ratsvorsitzender der Metropolregion und Oberbürgermeister von Bamberg. „Als Imageträger ist der Spitzensport damit ein starker Motor und ein bedeutsames Aushängeschild der Region. Gemeinsam mit Breitensport, Sportindustrie und Ausbildungseinrichtungen trägt er zur Attraktivität des Wirtschaftsstandortes und zur Steigerung der Lebensqualität bei.“

Unter das neu ins Leben gerufene Prädikat „Spitzensport“ fallen Vereine und Sportveranstaltungen aus den Disziplinen Basketball, Eishockey, Fußball, Handball, Motorsport, Radsport, Ringen, Taekwondo, Tennis und Triathlon. Darunter zum Beispiel Vereine wie Brose Bamberg, 1. FCN, die Nürnberg Icetigers, Medi Bayreuth oder HC Erlangen. Auch Großveranstaltungen wie der DATEV Challenge Roth, das WTA Tennisturnier oder das Norisringrennen in Nürnberg fallen durch ihre internationale Strahlkraft in diese Kategorie. Aber auch Einzelpersonen oder Ausbildungs- und Leistungszentren können mit dem Prädikat bedacht werden. Als Kriterien für das neue Prädikat wurden folgende Kennzahlen herangezogen: regelmäßig mehr als 3.000 Zuschauer, Einzugsgebiet der Zuschauer geht über die Metropolregion hinaus, nationale oder internationale Medienwirkung und Verankerung in mindestens der 2. Liga.

Die Träger des neuen Prädikats sollen als Botschafterinnen und Botschafter der Metropolregion Nürnberg auftreten. Durch die nationale und internationale Aufmerksamkeit für die sportlichen Spitzenleistungen in der Metropolregion wird das regionale Image positiv aufgeladen. Hintergrund des Memorandums ist das verstärkte Interesse von Spitzensportvereinen und –veranstaltern an Kooperationen mit der Metropolregion. Konkret geplant ist ein „Runder Tisch“ mit allen Spitzensportvereinen und –veranstaltern, um gemeinsame Ziele, Maßnahmen und Visionen abzustecken. Zudem soll es 2019 weitere gemeinsame Auftritte bei Sportgroßveranstaltungen geben, wie beispielsweise 2018 schon beim DATEV Challenge Roth und dem WTA-Tennisturnier Nürnberger Versicherungscup.

Ebenfalls auf der Agenda der Ratssitzung: Die Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas 2025 der Stadt Nürnberg. Der Nürnberger Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly und Prof. Dr. Hans-Joachim Wagner, Leiter des Bewerbungsbüros, stellten den aktuellen Stand der Bewerbung vor und gaben Einblicke in die Themenschwerpunkte. Die Kulturhauptstadt soll nicht an den Stadtgrenzen Nürnbergs enden, daher wird die ganze Metropolregion mit einbezogen. Ein erstes Pilotprojekt verschiedener Landkreise und Städte der Metropolregion ist die Entwicklung eines digital-analogen Spiels von und für Jugendliche und junge Erwachsene. Derzeit wird zudem eine Netzwerkanalyse aller Kulturakteure in der Metropolregion umgesetzt. Ergebnisse sollen im Frühjahr 2019 veröffentlicht werden.

In der Ratssitzung wurde ebenfalls beraten, welche Projekte 2019 in der Metropolregion umgesetzt werden. Neu hinzu kommt ein „Wirtschaftstag in Oberfranken“, bei dem zum Thema werden soll, wie der Wirtschaftsstandort Metropolregion Nürnberg in Stadt und Land zukunftsfähig gemacht werden kann. Auch die „Faire Metropolregion“ wird 2019 weitere Maßnahmen anstoßen, um den fairen Handel in der nachhaltigen kommunalen Beschaffung voranzubringen und den Dreiklang fair, bio und regional zu etablieren. Außerdem sollen im Rahmen des Projektes „Accelerator: Energie- und Mobilitätswende in der Metropolregion“ neue Maßnahmen ermittelt und umgesetzt werden, die dazu beitragen, dass der Energieverbrauch und die CO2-Emissionen in der Metropolregion verringert werden und somit die Ziele des 2017 verabschiedeten Klimapaktes nicht in unerreichbare Ferne rücken. Bereits etablierte Formate wie die Tourismusbörsen „Fernweh ganz nah“, das Symposium der Kultur- und Kreativwirtschaft oder der Gemeinschaftsstand der Metropolregion auf der Immobilienleitmesse Expo Real sollen auch 2019 fortgeführt werden. Und natürlich wird es auch im kommenden Jahr einen Wissenschaftstag geben – und zwar in Weiden, zu Gast bei der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden und der Stadt Weiden.

Personellen Wechsel gab es in der Geschäftsführung zweier Foren: Im Forum Sport löst Ulrich Klement, Amtsleiter des Sportamts Erlangen, den langjährigen Geschäftsführer Jürgen Thielemann vom SportService der Stadt Nürnberg ab. Im Forum Heimat und Freizeit wurde Angelika Schäffer, Geschäftsführerin des Tourismusverbands Franken, als Nachfolgerin von Olaf Seifert zur fachlichen Sprecherin des Forums benannt.

Parallel zur Ratssitzung tagte der Wissenschaftstag der Metropolregion im Sportpark Ronhof I Thomas Sommer – und damit beim Spitzensportverein SpVgg Greuther Fürth. Dort fand im Anschluss an die Ratssitzung auch der Ratsempfang der Metropolregion statt sowie eine „Nachspielzeit“ mit Kulturprogramm der Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas 2025.


 
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