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„Tag der Metropolregion“ auf der Consumenta – ganz im Zeichen der kulturellen und biologischen Vielfalt

03.11.2017

Nach dem Programm versammelten sich alle Mitwirkenden am „Tag der Metropolregion“ auf der Bühne vor der Messehalle 1. Foto: Uwe Niklas.

Wie können regional erzeugte Produkte, wie sie bei der Regionalkampagne Original Regional angeboten werden, einen Beitrag zur biologischen Vielfalt und zum Erhalt unserer Kulturlandschaften leisten? Das war das große Thema beim „Tag der Metropolregion“ auf der Consumenta. Auf der Bühne vor der Halle 1 des Nürnberger Messezentrums diskutierten Experten, warum es wichtig ist, alte heimische Sorten und Arten zu bewahren und dadurch den Lebensraum bedrohter Tier- und Pflanzenarten zu sichern.

Die biologische Vielfalt, die unsere Lebensgrundlage sichert, ist bedroht. Der Umweltbericht Bayern stellt fest: Über die Hälfte der erfassten Tier- und Pflanzenarten sind aktuell gefährdet. Die Bestands-Einbrüche bei weit verbreiteten Arten wie Feldlerche, Rauchschwalbe, Grasfrosch, Blindschleiche oder Kiebitz sind dramatisch. Rund 1000 Arten – wie der Schilfrohrsänger oder die Acker-Ringelblume - sind in Bayern bereits ausgestorben.

In der Lamm-Salami steckt Naturschutz
Geladene Gäste und Messebesucher erfuhren am „Tag der Metropolregion“, warum z. B. regional erzeugter Kirschsecco für das Überleben der Fledermäuse wichtig ist: Für den Kirschsecco werden Früchte von Streuobstwiesen verarbeitet – ein wichtiger Lebensraum für die Fledermäuse. Auch in der Lamm-Salami steckt ein Stück Naturschutz: Die Schafherden, die die Magerwiesen im Altmühltal oder auf der Frankenhöhe abweiden, sichern den Bestand von Pflanzen, die für den Erhalt seltener Schmetterlinge unerlässlich sind – ein wichtiger Beitrag angesichts dramatischer Verluste bei den Insektenarten.

Vielfalt und Nachhaltigkeit: Am Gemeinschaftsstand von Original Regional in Halle 1 findet sich z. B. erstmals der Stand von „Casa Tomata“. Andrea Illini hat hier den Samen von 540 verschiedenen Tomatensorten im Angebot. Die alten, samenfesten Sorten zu erhalten, ist ihr ein Anliegen, ihren Garten in Wassermungenau (Landkreis Roth) bezeichnet sie als „Arche Noah“.

Regionale Genüsse ganz modern
Dass regionale Genüsse aber auch modern sein können, beweisen andere Original-Regional-Aussteller: Metzgermeister Liebolds Dosen-Leberkäse aus Bamberg oder das Gurken-Bier der Braumanufaktur Hertl aus Schlüsselfeld sind echte Messe-Renner. Oder wie wäre es mit einem Glas „Vinator“ – halb Bier, halb Wein – am Stand von Abt-Degen-Weintal (Landkreis Hassberge)?

Nachhaltigkeit war aber auch das Thema bei den vier neuen Motiven und Geschichten, die am „Tag der Metropolregion“ im Rahmen der Mitmachkampagne „Platz für“ vorgestellt wurden. Die Botschafter der Kampagne erzählten ihre Story live auf der Bühne:

Platz für Alleskönner: Michael Friederich kümmert sich seit über 25 Jahren darum, dass die Menschen in der Metropolregion Nürnberg zuverlässig mit Energie versorgt werden. Dafür arbeitet er als Gruppenleiter im Netzservice der N-Ergie auch eng mit den Kommunen der Region zusammen. Darüber hinaus ist er Winzer und Landwirt. Ein echter Alleskönner, für den eines immer besonders wichtig war: die Verbundenheit zur Natur.

Platz für Querbanker: Gregor Schäfer wollte die Welt besser machen. Er hat deshalb Politikwissenschaft studiert und ist dann grüner Banker geworden. Bei der UmweltBank in Nürnberg arbeitet er daran, ökologische und nachhaltige Projekte zu finanzieren. Auf der Bühne setzt er sich in seinem Kabarettprogramm kritisch und humorvoll mit der Finanzwelt auseinander. Ein echter Querbanker in der Metropolregion Nürnberg.

Platz für Pioniere: Sebastian Wielgos betreut in Herzogenaurach bei der Firma Schaeffler Innovationsprojekte. Er und sein Team leisten echte Pionierarbeit für die urbane Mobilität von morgen. An seinem Wohn- und Arbeitsort Herzogenaurach schätzt er vor allem die Gegensätze: ein guter Platz zum Wurzeln schlagen, zum anderen ein Global Player direkt um die Ecke.

Platz für Einzigartige: Rudi Leitl hat einen „kurvigen“ Lebenslauf hinter sich – er war Aussteiger, der eine Blockhütte im Wald bewohnte, Bauzeichner, Forstwissenschaftler und Beamter in der Forstverwaltung. Doch seit 2011 hat er seine wahre Bestimmung gefunden: Als Gebietsbetreuer beim Landschaftspflegeverband Amberg-Sulzbach ist er der Hüter der seltensten Fledermausart Deutschlands.

 

Ansprechpartner:
Europäische Metropolregion Nürnberg
Geschäftsstelle
Dr. Christa Standecker
Theresienstraße 9, 90403 Nürnberg
Tel.  0911 – 231 10 5 11
Fax. 0911 – 231 79 72
geschaeftsstelle@metropolregion.nuernberg.de
www.metropolregion.nuernberg.de


 
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