German
EN
Sie befinden sich hier: Startseite > Aktuelles > News >

Halbzeit für die CO2-Fasten-Staffel 2018

16.03.2018

Die Klimaschutzmanagerinnen und -manager der Metropolregion Nürnberg ziehen Halbzeit-Bilanz der CO2-Fasten-Staffel

Die ehrenamtlichen Mitglieder des ReparaturCafé der Stadt Selb (v.l.n.r.): Reinhold Siegert (Annahme, Ausgabe), Manfred Pöhlmann (Schreiner), Thorsten Ruchel (Elektroniker), Dieter Rosenbaum (Elektriker), Gerhard Bock (Initiator/Planer/Koordinator) und Jessica Zeh, Klimaschutzmanagerin des Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge. Foto: Landratsamt Wunsiedel i. Fichtelgebirge

Seit dem 14. Februar wird der virtuelle Staffelstab in der Metropolregion wieder weitergereicht. Auch in diesem Jahr suchen die Klimaschutzmanagerinnen und
Manager der Metropolregion Nürnberg nach Möglichkeiten eines klimaverträglicheren Lebens. Das Besondere: Sie haben Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Organisationen, Politikerinnen und Politiker aufgerufen „CO2 zu fasten“. Ihre Erlebnisse werden als Blogbeitrag täglich auf https://co2fasten.wordpress.com/ veröffentlicht. Zum Ablauf der ersten Hälfte der Fastenzeit ziehen die Organisatoren nun Zwischenbilanz.

CO2-Fasten macht kreativ
Fasten ist auch immer mit Verzicht verbunden. Und so verzichten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Fastenzeit auf ihre Handys, auf Autos oder reduzieren ihren Fleischkonsum. Andere nutzen Repair Cafés für Upcycling-Projekte, tauschen Wegwerfwindeln gegen Stoffwindeln aus, kaufen regional ein und wo das nicht möglich ist, wird auf Fairtrade-Produkte zurückgegriffen. Natürlich darf dabei auch eine Prise Humor nicht fehlen: Da wird schon mal die frisch gewaschene Wäsche wegen eines selbst auferlegten Trocknerverzichts im Büro des Chefs aufgehängt, während dieser sich auf Dienstreise befindet. Die Fastenstaffel macht kreativ! Besonders erwähnenswert sind die klimafreundlichen Rezepte von Journalist und Slow-Food-Aktivist Norbert Heimbeck. Während der Fastenzeit veröffentlicht er jeden Freitag ein Rezept für ein leckeres Sonntagsgericht zum selbst Ausprobieren. So wird der scheinbare Verzicht schnell zum Gewinn.

Hohe Resonanz
Es ist die Summe dieser vielen kleinen Beispiele, die zeigt wie viele Möglichkeiten es gibt, den eigenen Ressourcenverbrauch zu reduzieren. Zudem spiegeln sie das hohe Interesse der Bevölkerung an dem Thema.

Dies beweisen auch die Zahlen. Die CO2-Fasten-Staffel 2018 übertrifft schon jetzt die Reichweite aus dem letzten Jahr deutlich. Bereits zur Halbzeit wurden mehr Beiträge veröffentlicht als während der CO2-Fasten-Staffel 2017. Mehr als 3.000 Leserinnen und Leser verfolgen bisher die Fasten-Aktionen. Das sind nahezu genauso viele Besucher wie im Verlauf der gesamten letztjährigen Staffel. Insgesamt wurden bereits 60 Blog-Einträge veröffentlicht, die knapp 13.000 Mal aufgerufen wurden. Die Beiträge werden regelmäßig kommentiert und online diskutiert.

Weitere Mitfastende sind weiterhin herzlich willkommen und eingeladen, den Fastenblog zu abonnieren und Kommentare zu ihren Erfahrungen zu schreiben.

Weitere Informationen:

Der Fastenblog:
An jedem der 46 Fastentage werden auf der Internetseite der CO2-Fasten-Staffel Erfahrungsberichte von CO2-Fastenden veröffentlicht, die danach den Staffelstab symbolisch weitergeben. Auf der Webseite zum Projekt www.co2fasten.wordpress.com können die Beiträge kommentiert und diskutiert werden. Die Fasten-Staffel ist in verschiedene Themenwochen aufgeteilt, in denen die jeweiligen Beiträge gepostet werden.

Das Projekt:
Die CO2-Fasten-Staffel ist ein Klimaschutzprojekt des Initiativkreises der  Klimaschutzmanagerinnen und -manager in der Europäischen Metropolregion Nürnberg (EMN), der dem metropolitanen Forum Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung angegliedert ist. Im Initiativkreis sind 25 Kommunen und Landkreise sowie eine Arbeitsgemeinschaft und kirchliche Umwelt- bzw. Klimaschutzbeauftragte vertreten.


 
Stadt/Landkreis
 
Die Metropolregion
 
 
Leben
Entdecken
 
 
 
 
 
Geniessen
 
 
Erleben
 
 
 
 
 
 
 
Karriere
Bildung
 
 
 
Wissenschaft
 
Starke Branchen
 
 
 
 
 
 
 
 
Unternehmen
 
 
 
Wohnen
 
Familie
 
International