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ErlebnisRadweg Hohenzollern mit ADAC Tourismuspreis ausgezeichnet

29.03.2018

Deutschlands erster Augmented-Reality-Radweg ist jetzt offiziell preisgekrönt: Landrat Matthias Dießl hat im Erkersaal auf der Cadolzburg den ADAC-Tourismuspreis 2018 entgegengenommen.

Deutschlands erster Augmented-Reality-Radweg liegt in der Metropolregion Nürnberg. Der Hohenzollern-Erlebnisradweg durch zwei Landkreise der Metropolregion ist jetzt ausgezeichnet: Landrat Matthias Dießl hat im Erkersaal auf der Cadolzburg den ADAC-Tourismuspreis 2018 aus den Händen von Herbert Behlert, Vorsitzender des ADAC Nordbayern, entgegengenommen.

Der vom Regionalmanagement initiierte Hohenzollern-Radweg landete auf dem dritten Platz. Es gratulierte bei der Feierstunde auch Dr. Martin Spantig, Geschäftsführer der BAYERN TOURISMUS Marketing GmbH.

„Der ErlebnisRadweg Hohenzollern liefert als innovatives Leuchtturmprojekt einen wertvollen Beitrag zur touristischen Angebotsvielfalt in Bayern und zeigt beispielhaft, wie fruchtbar und erfolgreich interkommunale und landkreisübergreifende Zusammenarbeit sein kann“, sagte Behlert. Landrat Matthias Dießl bedankte sich für die Auszeichnung mit den Worten: “Der Radweg wird seit seiner Vorstellung sehr gut angenommen, ebenso die dazugehörige App." Die spannende und unterhaltsame Zeitreise zurück in die Zeit der Hohenzollern mache allen Generationen und ganz besonders Familien sehr viel Spaß.

Augmented-Reality-Erlebnisradweg: 13 Kommunen sind Kooperationspartner

Der zusammen mit benachbarten Kommunen realisierte Weg rund um die einst bedeutende Dynastie der Hohenzollern erstreckt sich auf circa 95 Kilometer und führt von der Kaiserburg in Nürnberg über viele Stationen im Landkreis Fürth bis nach Ansbach. Für den ErlebnisRadweg Hohenzollern wurden die vorhandenen Radwege in den Orten genutzt und durch eine entsprechende Beschilderung verbunden. Die Federführung bei der Umsetzung hatte der Landkreis Fürth in Kooperation mit dem Tourismusverband Romantisches Franken übernommen. Kooperationspartner sind außerdem dreizehn Kommunen entlang der Strecke. Mit Unterstützung des ADFC wurde die Streckenführung optimiert.

Unter Augmented Reality versteht man die Verschmelzung der Realität mit Computer-Effekten. Bekannt geworden ist diese Art Technik durch das Handy-Spiel “Pokemon”, bei dem man mit dem Smartphone verschiedene vom Programm erzeugte Figuren in der realen Umgebung entdeckt. “Mit dem Weg schaffen wir die ideale Verbindung zum im vergangenen Jahr eröffneten Museum auf der Cadolzburg sowie zum benachbarten Historischen Museum des Marktes Cadolzburg”, erläuterte der Landrat. Damit werde der Radausflug ein echtes Erlebnis. “Denn auch auf der Cadolzburg - die als erste deutsche Erlebnisburg gilt - haben sich die Kuratoren viele interaktive Elemente ausgedacht, die keine Langeweile aufkommen lassen”, sagte Matthias Dießl.

Neben der Cadolzburg können auf dem ErlebnisRadweg Hohenzollern weitere zehn Sehenswürdigkeiten in Augmented Reality-Technik erkundet werden. Dazu aktiviert man die kostenlos für iOS und Android erhältliche App, hält die Kamera des Smartphones auf einen Marker an der Sehenswürdigkeit und schon wird auf dem Handy Geschichte erlebbar: Ein Ritter erwacht zum Beispiel aus seinem Schlaf, die “ Kurfürstin Anna“ steigt aus ihrer Gruft und ein Falke fängt zu sprechen an. Einmal freigeschaltete Effekte können immer wieder - auch Zuhause - aktiviert werden. Für den erstmaligen Start muss man aber vor Ort gewesen sein. “Wir animieren damit, wieder mehr raus in die Natur zu gehen und die Schönheiten in unserer Region zu entdecken”, veranschaulichte der Landrat die Idee hinter der App. Dies passe auch gut zu dem gerade im Landkreis gestarteten Projekt “draußenSein”, mit der Familien dazu animiert werden sollen, wieder mehr in der Natur zu unternehmen, so Matthias Dießl.

Neben den einzigartigen Effekten und der Geschichte der Hohenzollern bietet die App Serviceauskünfte zu Gastronomie und weiteren Angeboten entlang des Weges. Eine integrierte Navigationsfunktion erleichtert zusätzlich zur Beschilderung die moderne Schnitzeljagd. Dadurch wird die Radweg-App zum idealen Reisebegleiter, wie der ADAC urteilte. Weiter heißt es: “Der ErlebnisRadweg Hohenzollern lädt sowohl Einheimische als auch Touristen von jung bis alt auf eine Reise in die Vergangenheit ein. Beim Radeln durch die Natur werden mit dem Smartphone oder Tablet Bauwerke und Geschichte(n) zum Leben erweckt.”
Die App für die Zeitreise zurück in die Geschichte wurde von der Zirndorfer Firma Pion ONE AG entwickelt. Firmenchef Ralf Scheid erhielt für seine Geschäftsidee bereits den Kreativpreis des IHK-Gremiums Fürth.

Alle Informationen gibt es auch unter https://www.erlebnisradweg-hohenzollern.de


 
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