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Der Wissenschaftstag der Metropolregion Nürnberg unter dem Motto „Europa im Wandel“

28.07.2017

Gruppenbild bei der Eröffnung des Wissenschaftstags 2017 in Bamberg (v. l.): Bambergs Oberbürger-meister Andreas Starke, Prof. Dr. Klaus L. Wübbenhorst (Wirtschaftsvorsitzender der Metropolregion), Universitätspräsident Prof. Dr. Godehard Ruppert, Franz Stahl (stellv. Ratsvorsitzender, Bgm. Tirschen-reuth), Heidrun Piwernetz (Regierungspräsidentin von Obrfranken), Metropolregion-Geschäftsführerin Dr. Christa Standecker, Bayreuths Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe, Coburgs Oberbürgermeister Norbert Tessmer, EU-Vizepräsident A. D. Prof. Günter Verheugen, Bayreuths Landrat Herrman Hübner, Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml, Andreas Schwarz (MdB), Bambergs Landrat Johann Kalb, Gurdrun Brendel-Fischer (MdL), Verena Osgyan (MdL), Horst Müller (Geschäftsführer Forum Wis-senschaft, Wirtschaftsreferent Stadt Fürth), Ratsvorsitzender Armin Kroder, Dr. Günther Denzler (Be-zirkstags-Präsident Oberfranken), Richard Bartsch (Bezirkstags-Präsident (Mittelfranken).) Foto: Matthias Hoch

Überragende Resonanz für den 11. Wissenschaftstag der Metropolregion Nürnberg an der Universität Bamberg: Rund 900 Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Bildung trafen sich am 28. Juli 2017, um europäische Zukunftsthemen zu diskutieren. Ein echter Hochkaräter hielt den Hauptvortrag zur Eröffnung: Der ehemalige EU-Kommissar Prof. Günter Verheugen sprach zum Thema „Grenzenloses Europa – ein Traum und seine Grenzen“. Das Grußwort der bayerischen Staatsregierung sprach Gesundheitsministerin Melanie Huml.

Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke, neben der Universität Bamberg ebenfalls Gastgeber des Wissenschaftstages, sagte: „„Als Oberbürgermeister einer Welterbestadt und in meiner Funktion als stellvertretender Ratsvorsitzender der Metropolregion Nürnberg freut es mich außerordentlich, dass der Wissenschaftstag in Bamberg stattfindet. Unsere Stadt bietet mit ihrer Gastfreundlichkeit und ihrem historischen Erscheinungsbild eine hervorragende Kulisse für den hochkarätig besetzen Wissenschaftstag. Auch das diesjährige Thema „Europa“ passt perfekt zu Bamberg.“ Nicht nur die Stadt, sondern die gesamte Region sei ein extrem zukunftsfähiger Bildungsstandort, pflichtete ihm sein Kollege Landrat Johann Kalb bei: „Das liegt nicht zuletzt an der fruchtbaren Kooperation zwischen Stadt und Landkreis auf Augenhöhe.“

Nach der Eröffnung teilten sich die Gäste in vier Fachpanels auf. Arbeitsmarkt, Denkmalpflege, Diversität und die Zukunft Europas – das Themenspektrum anlässlich des 60. Europa-Jubiläums war enorm. „Europa geht alle an. Und wir sind aufgrund unseres breiten geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächerspektrums prädestiniert, die Frage nach der Zukunft des Hauses Europa zu stellen, unterschiedliche Akteure miteinander ins Gespräch zu bringen und Szenarien für seine Zukunft mit zu entwerfen“, so der Bamberger Universitäts-Präsident Prof. Dr. Dr. habil. Godehard. Sieben Professuren, ein Institut und ein Kompetenzzentrum trügen an der Universität Bamberg Europa sogar im Namen.

Neben den vier Themenpanels boten Informationsstände im Ausstellungsbereich den Besuchern zudem die Möglichkeit, mehr über die wissenschaftlichen Kompetenzen in der Metropolregion Nürnberg zu erfahren. Hochschulen und ausgewählte Forschungseinrichtungen der Region, aber auch die Sponsoren des Wissenschaftstags informieren hier über wissenschaftliche Kompetenzzentren und unternehmerische Aktivitäten.

Nach den Fachpanels lud die Metropolregion Nürnberg zum gemeinsamen Ausklang des Wissenschaftstags in die Konzert- und Kongresshalle. Dort erwartete das Publikum eine Premiere: Die Metropolregion stellte gemeinsam mit dem Landkreis Bamberg im Rahmen der Mitmachkampagne „Platz für …“ ihre neueste Produktion vor. Der Kurzfilm erzählt unter dem Titel „Platz für Gewinner“ die Geschichte von Tarek Sattout. Der 24jährige Syrer macht zurzeit eine Ausbildung als Fachinformatiker beim Hidden Champion Salzbrenner media GmbH in Buttenheim – ein echtes Beispiel für die Weltoffenheit der Unternehmen im Landkreis (mehr dazu unter www.platzfuer.de).

Zum Ausklang feierte die Metropolregion Nürnberg wieder ihr Sommerfest: Musikalische Einlagen durch die Bamberger Volxmusik-Band Boxgalopp und der kulturelle Beitrag „Europa? Die ist ein Mädchen!“ von Bachmann-Preisträgerin Nora Gomringer sorgten für eine stimmungsvolle Soirée.

Veranstalter:
Europäische Metropolregion Nürnberg
Forum Wissenschaft Geschäftsstelle
Stadt Fürth – Wirtschaftsreferat
Königsplatz 1, 90762 Fürth
Tel.: 0911 974-1894
wissenschaft@fuerth.de

Kontakt:
Projektbüro Wissenschaftstag
Verena Rudert
Kulturidee GmbH
Singerstraße 26, 90443 Nürnberg
Tel.: 0911 81026-25
wissenschaftstag@metropolregion.nuernberg.de


 
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