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Kunst & Kultur

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Kunst in Museen

Die Museen in der Metropolregion Nürnberg stillen Ihre Neugierde – auf Naturwissenschaften ebenso wie auf Geschichte und die Malerei.

Eine Übersicht über die nichtstaatlichen  Museen in der Region gibt Ihnen das Museumsportal Bayern. Unter Angabe des Ortes, Landkreises oder Bezirkes finden Sie hier die verschiedensten Museen in Ihrer Nähe – vom Germanischen Nationalmuseum, dem Albrecht Dürer Haus bis hin zum Fränkischen Freilandmuseum in Bad Windsheim.
Sie suchen speziell Kunstmuseen? Oder wollen mehr über archäologische Funde erfahren? Wählen Sie einfach den jeweiligen Sammlungsschwerpunkt aus, für den Sie sich interessieren.

Staatliche Museen wie das Neue Museum in Nürnberg finden Sie beim Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst.

Bühnen, wohin das Auge blickt

Theaterfreunde sind zum Experimentieren aufgerufen. Entscheiden Sie zwischen staatstragender Oper und kleinen Bühnen. Der Terminkalender von Musikliebhabern füllt sich ebenso problemlos. Wenn sie noch ganz aufgeregt vom Picknick beim Klassik Open Air, von Rock im Park oder dem Taubertal Festival erzählen, steht schon das Bardentreffen an: Hunderte Straßenmusiker füllen dann die Nürnberger Innenstadt mit ihren Liedern.

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Auch das wohl gesetzte Wort wird bei uns gerne zelebriert: Zum Beispiel beim jährlichen Poetenfest in Erlangen oder bei einem der vielen Poetry-Slams in den Kulturzentren und Kneipen der Metropolregion Nürnberg.

Tipp: Mit dem EntdeckerPass haben Sie einmal pro Jahr freien oder stark ermäßigten Eintritt zu zahlreichen Freizeitattraktionen in der Metropolregion Nürnberg.

Eine Palette voller Diamanten - Heimat für Kulturschaffende

Wo ist Deutschlands größtes Kulturmuseum? Wo gibt es 1000jährige Bücher? Unter welchen Bäumen trifft man die wichtigsten deutschen Literaten? Wo ist Comic-Kunst und Musik ein Welt-Ereignis? Wo lässt sich die Wirkung der Nazi-Ideologie erfassen? Und wo treffen sich jährlich die Filmschaffenden?

Die Metropolregion ist voller Kultur, die keinen internationalen Vergleich scheut. Ihre Festivals von Wagner bis Bach und von Film bis Comic, ihre Kunstschätze von Nürnberg bis Coburg und ihre historischen Bauten haben Weltniveau. Schon seit Jahrhunderten tragen Namen wie Wolfram von Eschenbach, Albrecht Dürer oder Levi Strauß den Ruf von Kunst und Kreativität in alle Lande. Diese Tradition wird weiter fortgeführt: Auch heute noch ist die Region Heimat vieler Kreativschaffender. Ob bildende Künstler, Musiker, Illustratoren oder Akteure der Webszene – sie alle sind hier anzutreffen. Finden Sie den Künstler des Monats.

Bamberger Symphoniker

1946 überwiegend von ehemaligen Mitgliedern der Deutschen Philharmonie in Prag gegründet, ist die jetzige Bayerische Staatsphilharmonie eines der „Aushängeschilder“ der Metropolregion, die deren kulturelles Potenzial in der ganzen Welt präsentiert.


Bedeutende Dirigenten wie Joseph Keilberth, Hans Knappertsbusch, Clemens Krauss, Eugen Jochum, Horst Stein, Herbert Blomstedt, Ingo Metzmacher und Jonathan Nott, Chefdirigent seit 2000, haben das Orchester geprägt und eine unverwechselbare Klangkultur geschaffen, die bis heute mit „den Bambergern“ verknüpft ist.


www.bamberger-symphoniker.de

www.bambergsymphony.com

Comic Salon Erlangen

Alle zwei Jahre trifft sich für vier Tage die Comic-Welt in Erlangen. Das größte und wichtigste Festival im deutschsprachigen Raum hat in den zwanzig Jahren seines Bestehens maßgeblich dazu beigetragen, dass die grafische Literatur nicht nur als Massenmedium anerkannt, sondern auch „salon“-fähig geworden ist.


Im Zentrum des Internationalen Comic-Salons steht die Fachmesse, auf der sich über 100 Verlage, Agenturen und der Comic-Handel aus Deutschland und der Welt präsentieren. Rund 300 Comic-Künstler sorgen für lange Schlangen an den Signiertischen. Darüber hinaus präsentiert der Internationale Comic-Salon Erlangen aufwändig inszenierte Ausstellungen, Einzelschauen internationaler Comic-Stars ebenso wie Ein- und Ausblicke auf die deutschsprachige Szene, den Comic-Nachwuchs, Themenausstellungen zu Manga, Comic und Neue Medien, Computer-Animation und Film. Im Rahmen einer Gala wird zudem der Max und Moritz-Preis, die wichtigste Comic-Auszeichnung im deutschsprachigen Raum, vergeben.


www.comic-salon.de

Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände

2001 öffnete das Dokumentationszentrum im Nordflügel der von den Nationalsozialisten begonnenen, unvollendet gebliebenen Kongresshalle. Die Einrichtung vermittelt interessierten Besuchern ganzjährig Informationen zur Geschichte des ehemaligen Reichsparteitagsgeländes.


Die Dauerausstellung „Faszination und Gewalt“ schildert Ursachen und Folgen der verbrecherischen Machtausübung des NS-Staates, der sich mit dem riesenhaften Areal in Nürnberg eine Propaganda-Kulisse für die Zurschaustellung von „Führer“ und „Volksgemeinschaft“ geschaffen hatte. Die spektakuläre Architektur bezieht bewusst eine Gegenposition zu dem NS-Bau.


www.museen.nuernberg.de/dokuzentrum/index.html

www.reichsparteitagsgelaende.de

Germanisches Nationalmuseum

Das Germanische Nationalmuseum ist das größte kulturhistorische Museum in Deutschland. Ein faszinierender Rundgang führt durch die Kunst und Kultur des deutschsprachigen Raums vom steinzeitlichen Faustkeil bis zum Design der Gegenwart. Zu den Highlights des Museum gehören Gemälde von Albrecht Dürer, Skulpturen von Veit Stoß und Tilman Riemenschneider, eine der umfangreichsten Sammlungen historischer Musikinstrumente und die älteste erhaltene Darstellung der Erde in Kugelform, der Globus von Martin Behaim.


Ein besonderer Anziehungspunkt sind die historischen Puppenhäuser der Spielzeugsammlung. Markant ist das städtebauliche Kunstwerk „Straße der Menschenrechte“ des israelischen Künstlers Dani Karavan in der Kartäusergasse am Haupteingang des Museums.


www.gnm.de

Internationale Gluck-Festspiele

Achtzehn Tage voller Kostbarkeiten aus dem Reich der Musik des 18. Jahrhunderts – sowohl im Originalklang als auch in aktueller Gestalt – übersetzt in frische, heutige musikalische Praxis: das sind die Internationalen Gluck-Festspiele 2019!

Neue Klänge für Europa erfand Christoph Willibald Gluck (1714-1787) aus Erasbach in der Oberpfalz, revolutionierte die Musikwelt, wurde zu einem der einflussreichsten Komponisten seiner Epoche, bejubelt, bekämpft und beneidet – bis er auf dem Parnass den ihm gebührenden Platz im Kreise der musikalischen Genies aller Zeiten fand. Seine schöpferische, stets auf Erneuerung zielende Phantasie inspirierte Tondichter verschiedener Epochen wie Mozart, Berlioz und nicht zuletzt Richard Wagner, für den er zum „einsamen Leitstern“ wurde.

Anknüpfend an die ungebrochene Aufführungstradition seiner Reformopern, sind die Internationalen Gluck-Festspiele seit ihrer Premiere im Jahr 2005 zum Impulsgeber für eine Renaissance auch seiner weniger bekannten Werke geworden.

Die offizielle Website InternationaleGluckFestspiele 2019


Spielorte der Internationalen Gluck-Festspiele 2019

Bayreuth, Markgräfliches Opernhaus
Nach fünfjähriger Restaurierung erstrahlt das beeindruckende Monument der Fest- und Musikkultur des 18. Jahrhunderts in ursprünglichem Glanz: der perfekte Ort für eine Oper von Gluck!

Berching, Hans-Kuffer Park
Von über 1100 Jahren Geschichte sind Besucher im oberpfälzischen Berching umgeben. Eine vollständig erhaltene Stadtmauer und mächtige Speicherhäuser zeugen von der Blütezeit im Mittelalter.

Erlangen, Orangerie im Schlossgarten
Seit über 40 Jahren erfreuen sich jeden Sommer an mehreren Sonntagen vor der Orangerie im Schlossgarten Tausende von Besuchern an musikalischen Leckerbissen. 2019 ist erstmals Gluck ein Thema!

Erlangen, Redoutensaal
Im Gebäudekomplex des Markgrafentheaters, des ältesten bespielten süddeutschen Barocktheaters, ist der ursprüngliche Ballsaal bis in die Gegenwart ein beliebter Ort für Konzert und Unterhaltung.

Fürth, Stadttheater
Als neobarockes Juwel ist das Fürther Stadttheater „nach über 100 Jahren lebendiger denn je (…). Frankens „alte Theaterdame“ hat nämlich eine „junge Seele“. (SZ)

Lauf, Wenzelschloss
Die Kaiserburg, erbaut auf Veranlassung Karls des Vierten vor bald 700 Jahren, diente einst als böhmische Landesburg, und wird heute als attraktiver Ort für Kultur und Festlichkeit neu entdeckt.

Neumarkt, Historischer Reitstadel
Über Jahrhunderte diente das vom Wittelsbacher Pfalzgrafen Friedrich II. errichtete Gebäude als Zeughaus. Heute gilt es als eines der akustisch besten Konzerthäuser der Republik.

Neumarkt, Willibald Gluck Gymnasium
Nur 20 Kilometer von Glucks Geburtshaus entfernt steht das größte Gymnasium der Oberpfalz. Es trägt nicht nur den Namen des Komponisten – hier finden auch immer wieder Konzerte und Aufführungen statt.

Nürnberg, Kleine Meistersingerhalle
Die Meistersingerhalle liegt als d e r Veranstaltungsort Nürnbergs für Musik aller Genres mitten im Herzen der Metropole, eingebettet in die malerische Kulisse der Parkanlage „Luitpoldhain“.

Nürnberg, Tafelhalle
Die Tafelhalle ist ein Kulturzentrum in Nürnberg. Sie beherbergt neben einem großen Theatersaal ein Theatercafé. Das Gebäude wurde ursprünglich in den Jahren 1909 und 1910 als Schraubenfabrik errichtet.

Nürnberg, St. Katharina
Das Katharinenkloster aus dem 13. Jahrhundert ist heute eine Ruine mit viel Charme und hervorragender Akustik. Deshalb ist die historische Kulisse in der Nürnberger Innenstadt eine außergewöhnliche Location für Freiluft-Konzerte.

Nürnberg, Staatsoper und Gluck-Saal
Das Staatstheater Nürnberg ist eines der großen Mehrspartentheater in Deutschland. Es bietet in den Sparten Oper, Schauspiel, Ballett und Konzert pro Saison mehr als 650 Vorstellungen für über 270.000 Besucher. Der perfekte Rahmen für die festliche Eröffnung der Gluck-Festspiele.

Staatsbibliothek Bamberg

Die 1803 aus der Säkularisation entstandene Staatsbibliothek ist eine traditionsreiche kultur- und geisteswissenschaftlich ausgerichtete Forschungsbibliothek von internationalem Rang.


Wertvolle Handschriften sind Teil der reichen Ausstattung, die Kaiser Heinrich II. ab 1007 der Bamberger Kirche zugewandt hatte. Zwei Handschriften aus Reichenau aus der Zeit um 1000 wurden in die UNESCO-Liste der Weltdokumentenerbe aufgenommen. Das Säkularisationsgut wurde zusammengeführt mit der Bibliothek der 1648 als jesuitische Akademie gegründeten, gleichfalls 1803 aufgehobenen alten Bamberger Universität.


Heute umfasst der Gesamtbestand – neben 1.000 mittelalterlichen Handschriften, 3.500 Inkunabeln und 80.000 Graphiken – über 450.000 Medieneinheiten. Herausragende Handschriften sind in einer virtuellen Bibliothek auf PCs zugänglich.


http://www.staatsbibliothek-bamberg.de

Veste Coburg

Die Veste Coburg, auch „Fränkische Krone" genannt, gehört zu den größten mittelalterlichen Burganlagen Deutschlands.


Das Schloss der Kurfürsten von Sachsen, später im Geist der Burgenromantik umgestaltet, beherbergt heute die einst im Besitz des Hauses Sachsen-Coburg und Gotha befindlichen Kunstsammlungen. Sehenswert sind die historischen Räume wie die Lutherzimmer und das Jagdintarsienzimmer von 1632, eine vollständig holzvertäfelte Prunkstube. Zu den Kunstsammlungen gehört eine der größten Kupferstichsammlungen Deutschlands, eine Kollektion mit kostbaren venezianischen Gläsern, historische Jagdwaffen und eine Rüstkammer sowie Werke altdeutscher Kunst, darunter Gemälde von Cranach, Dürer und Grünewald.


www.kunstsammlungen-coburg.de

Villa Concordia

Das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia in Bamberg hat seit 1997 den Auftrag, die Kunst zu fördern, das kulturelle Leben in und um Bamberg zu bereichern sowie die Beziehungen des Freistaates Bayern zu anderen Ländern zu vertiefen.


Es bietet jährlich bis zu 24 Künstlerinnen und Künstlern der Bildenden Kunst, Literatur und Musik aus Deutschland und je einem anderen Land die Möglichkeit, im Rahmen eines Aufenthalts- und Lebenshaltungsstipendiums ohne Verpflichtungen an eigenen Projekten zu arbeiten und diese auf Wunsch dem Publikum in Veranstaltungen vorzustellen. Eine Eigenbewerbung für das Stipendium ist nicht möglich. Das Haus ist zu Veranstaltungen und bei Ausstellungen geöffnet.


www.villa-concordia.de

Windsbacher Knabenchor

Exquisite Klangkultur ist das Markenzeichen des international gefragten Ensembles, das stolz ist auf seine Verwurzelung im mittelfränkischen Windsbach. Der Schwerpunkt des Repertoires liegt auf der Geistlichen Musik vom Frühbarock bis zur Moderne. Als Nachfolger von Karl-Friedrich Beringer übernimmt Martin Lehmann 2012 die Leitung des Chores.


Das evangelische Sängerinternat bietet Jungen zwischen 9 und 19 Jahren eine professionelle musikalische Ausbildung, vielfältige Freizeitangebote und bleibende Werte. Mit einem stimmigen pädagogischen Konzept, gezielter Förderung und Begeisterung für die Musik werden die jugendlichen Sänger zu herausragenden Leistungen befähigt.


www.windsbacher-knabenchor.de

Um alle Aktivitäten rund um die vielen erlebnisreichen Highlights kümmert sich das Forum Kultur.