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Länger zuhause leben

Hier entstehen Ideen für Zufriedenheit im Alter

In der Metropolregion Nürnberg werden innovative Lösungen entwickelt, die eine medizinische Daseinsvorsorge in den ländlichen Teilräumen sichern. Im Dialog mit der Wohnungswirtschaft und den ansässigen sozialen Netzwerken werden eHealth-Lösungen und altersgerechte Assistenzsysteme auf den Weg gebracht. Ziel ist es, den älteren Menschen einen möglichst langen Verbleib in ihrer eigenen Wohnung zu ermöglichen.

Sichtweisen auf das Projekt

Aufzeigen technischer Lösungen

Umsetzung technischer Lösungen

  • Anton Zahneisen, Managing Director, SOPHIA Franken GmbH und Co. KG
    Age-appropriate Assisting System
  • Contact Promotion of Urban Development
    Isabel Strehle, Government of Upper Franconia / Municipal Development

Aufbau von kommunalen Netzwerken

Teilnehmer im Projekt

Kick-off-Veranstaltung am 23. März 2012 in Amberg

25 Modellkommunen aus der Metropolregion Nürnberg haben sich zusammen getan und einen Dialog gestartet, um gemeinsam Strategien zu entwickeln, die ihren Einwohnern ein möglichst langes selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden ermöglichen. Unterstützt werden sie von den Technik- und Projektentwicklern aus dem Medical Valley. Am Freitag, 23.03.2012, fand in Amberg der Auftakt im Projekt „Spitzencluster Medizintechnik als Stadt-Land-Netzwerk” statt.

Das Programm finden Sie hier.

Präsentationen der Einzelbeiträge

Regionale Kompetenzen in der Metropolregion Nürnberg im Themenfeld demografischer Wandel nutzen
Dr. Christa Standecker, Geschäftsführerin der Metropolregion Nürnberg

Medical Valley Europäische Metropolregion Nürnberg
Marco Wendel, Förderprojektmanager

Einführung in das Projekt: Ausgangslage, Ziele, Wege zur Erreichung der Ziele Prof. Dr. Lothar Koppers, Institut AGIRA Waldsassen

Abschlussveranstaltung - 1. Februar 2013 in Bamberg

Am 1. Februar 2013 fand in Bamberg die Abschlussveranstaltung des Projekts statt, der Titel: „Langes Leben in den eignen vier Wänden: Technische Assistenzsysteme als Lösung für ländliche Gebiete?”.
Den Veranstaltungsflyer finden Sie hier.

Dr. Günther Denzler, stellv. Ratsvorsitzender der Metropolregion Nürnberg und Landrat des Landkreises Bamberg, betonte in seiner Begrüßung, dass künftig technische Assistenzsysteme als Lösungen für ländliche Räume stärker in Betracht gezogen werden müssten. Durch das Projekt sei ein fruchtbarer Dialog gestartet worden, den es fortzusetzen gelte.

Christian Huttenloher, Generalsekretär Deutscher Verband für Wohnungswesen, stellte die RURBAN-Initiative der EU zu Land-Stadt-Partnerschaften vor. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Stadt-Land-Partnerschaften einen guten Beitrag zur EU-Strategie Europa 2020 leisten können. Stadt-Land-Partnerschaften sollten eine Förderkulisse sein, die eine integrierte Förderung aus unterschiedlichen Fonds erhalten sollten. Die Präsentation finden Sie hier.

Jörg Trinkwalter, Leiter Clustermanagement & Development Medical Valley Europäische Metropolregion Nürnberg, erläutert den Ansatz „Innovation durch Kooperation” im Bereich technischer Assistenzsysteme. Er argumentiert, dass die Gesundheitswirtschaft bereits heute einen großen Wirtschaftsfaktor darstelle, deren Bedeutung künftig noch steigen werde. Die Präsentation finden Sie hier.

Der Ablauf und die Ziele des Projekts wurden von Dr. Christa Standecker, Geschäftsführerin der Metropolregion Nürnberg und Dr. Markus Schaffert vom Institut AGIRA vorgestellt. Die Präsentation finden Sie hier.

Aus der Förderperspektive argumentierte Marion Resch-Heckel, Abteilungsdirektorin für den Bereich Planung und Bau bei der Regierung von Oberfranken. Grundsätzlich sei es wichtig, die technischen Ansätze schon frühzeitig in seniorenpolitischen Gesamtkonzepte und Integrierten Städtebauliche Entwicklungskonzepte / Integrierten Ländliche Entwicklungskonzepte einzubringen. AAL könne dabei als sinnvolle Ergänzung zur medizinischen Versorgung angesehen werden. In diesem Kontext sei ein intensiver Dialog notwendig. Die Regierung von Oberfranken bietet sich hier als Koordinierungs- und Austauschzentrum an. Die Präsentation finden Sie hier.

Dr. Achim Hein, Geschäftsführer EvoCare GmbH, stellte mögliche, im Zuge des Projekts entwickelte Finanzierungsmodelle vor. Er betont, dass die Organisation von Prä-Pflege-Leistungen unter kommunaler Führung erfolgen solle. Die Kommunen müssten die entsprechenden Dienstleister zusammenbringen. Perspektivisch würde daraus ein Dienstleistungskonzept entstehen. Waltraud Lobenhofer, Geschäftsführerin AOVE GmbH, sieht die AAL-Systeme als Ergänzung für das in ihrer Region aktive Netzwerk „Alt werden zu Hause”. Das Projekt hat den Anstoß zu Folgeaktivitäten eröffnet. Die Präsentation finden Sie hier.

Prof. Dr. Jürgen Zerth, Institutsleiter des IDC der Diakonie Neuendettelsau, stellte die Ergebnisse einer Studie zur Zahlungsbereitschaft für assistive Technologien in der ambulanten Pflege am Beispiel des Projekts „Barrierefreie Gesundheitsassistenz” vor. Die Präsentation finden Sie hier.

In der abschließenden Podiumsdiskussion wurde deutlich, dass das Thema der demografiegerechten Gemeindeentwicklung künftig weiter an Bedeutung gewinnen werde. Größere Wohnungsunternehmen hätten diesen Markt erkannt und entwickelten bereits Systeme von ‚mitalternden‘ Wohnungen. Speziell in den ländlichen Räumen sei es eine Chance, durch barrierefreien Umbau die Ortskerne wieder als Lebensmittelpunkte zu entwickeln. Hierfür könnten Fördertöpfe geöffnet werden, sofern die Kommunen entsprechende Projekte entwickeln. Was den Einsatz technischer Lösungen angehe, ist besonders in ländlichen Gebieten das Schaffen von flächendeckenden Angeboten eine Herausforderung. Wichtig dafür sei es, dass im Bereich AAL gemeinsame Standards und Schnittstellen entwickelt werden. Auch gebe es noch zahlreiche Kommunikationshürden. Die Akzeptanz bei den Nutzern könne durch informelle Beratungsangebote – z.B. über bestehende Nachbarschaftsnetzwerke – erhöht werden.

 
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