
Die Industrie- und Handelskammern in der Metropolregion Nürnberg sind unternehmerische Organisationen zur Wirtschaftsförderung. Als Körperschaften des öffentlichen Rechts mit gesetzlichem Auftrag vertreten sie ausgleichend die Anliegen der gesamten Wirtschaft.
In der Metropolregion Nürnberg mit 3,5 Mio. Einwohnern und 1,8 Mio. Beschäftigten sind das 150.000 Unternehmen und weitere 50.000 Selbstständige. Als unabhängige Selbstverwaltung der Wirtschaft erbringen die IHKs Dienstleistungen für ihre Mitgliedsunternehmen, den Staat und die Region.
Um die Stärken der Metropolregion Nürnberg zukunftsgerecht auszubauen und um die Vernetzung vorhandener Potenziale zu fördern, haben die IHKs in der Metropolregion ein gemeinsam erarbeitetes Kooperationsprogramm beschlossen.
Beteiligt an dem Kooperationsprogramm sind die IHKs in Bayreuth, Coburg, Nürnberg, Regensburg und Würzburg. Mit diesem Programm unterzeichneten die Präsidenten und Hauptgeschäftsführer der beteiligten IHKs bereits im Mai 2006 eine Absichtserklärung zur verstärkten Zusammenarbeit.
Das Kooperationsprogramm beinhaltet Projekte in den Bereichen Verkehr, Bildung, Technologie, Internationales, Unternehmensgründung und im Bereich soziale Verantwortung. Leitprojekte der Zusammenarbeit sind etwa die Erarbeitung des strategischen Entwicklungsleitbildes WaBe für die Metropolregion Nürnberg oder des gemeinsamen „12-Punkte-Programms Verkehr", in dem die wichtigsten Verkehrsprojekte mit vorrangiger Bedeutung für die Metropolregion Nürnberg benannt sind.