
Als regionale Verantwortungsgemeinschaft zielt die Metropolregion Nürnberg auf das Miteinander von urbanen und ländlichen Räumen. Dieses Grundverständnis wurde 2007 mit der Bad Windsheimer Erklärung beschlossen.
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) unterstützt diesen innovativen Ansatz durch verschiedene Modellprojekte der Bundesraumordnung (MORO). Die Geschäftsstelle der Metropolregion hat vier verschiedene MOROs abgeschlossen in den Bereichen „Grenzüberschreitende Zusammenarbeit”, „Regionalkampagne Original Regional – aus der Metropolregion Nürnberg”, „Energiekompetenz”, „Regional vernetzt” und „Metropolregion im Grünen” (Zeitraum: 2008 – 2010)
Basierend auf den technologischen Kompetenzen des BMBF-Spitzenclusters Medical Valley werden in der Metropolregion Nürnberg innovative Lösungen entwickelt, die eine medizinische Daseinsvorsorge in den ländlichen Teilräumen sichern. Im Dialog mit der Wohnungswirtschaft und den ansässigen sozialen Netzwerken werden eHealth-Lösungen und altersgerechte Assistenzsysteme auf den Weg gebracht. Ziel ist es, den älteren Menschen einen möglichst langen Verbleib in ihrer eigenen Wohnung zu ermöglichen.
Informationen über MORO-Projekte, die sich aktuell nicht mehr im Förderstadium befinden, finden Sie in der Broschüre „Stadt-Land-Partnerschaft als Erfolgsmodell”.
25 Modellkommunen aus der Metropolregion Nürnberg haben sich zusammen getan und einen Dialog gestartet, um gemeinsam Strategien zu entwickeln, die ihren Einwohnern ein möglichst langes selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden ermöglichen. Unterstützt werden sie von den Technik- und Projektentwicklern aus dem Medical Valley. Am Freitag, 23.03.2012, fand in Amberg der Auftakt im Projekt „Spitzencluster Medizintechnik als Stadt-Land-Netzwerk” statt.
Das Programm finden Sie hier.
Die Präsentationen der Einzelbeiträge finden Sie hier:
Regionale Kompetenzen in der Metropolregion Nürnberg im Themenfeld demografischer Wandel nutzen
Dr. Christa Standecker, Geschäftsführerin der Metropolregion Nürnberg
Medical Valley Europäische Metropolregion Nürnberg
Marco Wendel, Förderprojektmanager
Einführung in das Projekt: Ausgangslage, Ziele, Wege zur Erreichung der Ziele
Prof. Dr. Lothar Koppers, Institut AGIRA Waldsassen
Sichtweisen auf das Projekt
Aufzeigen technischer Lösungen
Umsetzung technischer Lösungen
Aufbau von kommunalen Netzwerken
Teilnehmer im Projekt sind folgende Modellkommunen:
und die in der der AOVE GmbH vertretenen neun Kommunen aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach (Edelsfeld, Freihung, Freudenberg, Gebenbach, Hahnbach, Hirschau, Poppenricht, Schnaittenbach und Vilseck).
Bei der Veranstaltung in Amberg wurde der Projekt-Fahrplan für die nächsten Monate festgelegt: zwei Exkursionen in Musterwohnungen werden den Stand der Technik sichtbar machen. In einem Workshop wird der Frage nachgegangen, welche Bedingungen für die konkrete Umsetzung zu beachten sind. Hier werden z.B. die Möglichkeiten einer Unterstützung im Rahmen der Städtebauförderung oder der Wohnraumförderung besprochen. Schließlich wird in einem weiteren Workshop der Aufbau und die Organisation kommunaler Netzwerke besprochen. Die Abschlussveranstaltung soll im November 2012 im Rahmen der ConSozial stattfinden.