
Ziel unseres Forums ist die bestmögliche wirtschaftliche Entwicklung der Metropolregion Nürnberg. Im regionalen und gesellschaftlichen Konsens liefern wir Impulse für die entscheidenden wirtschaftsrelevanten Weichenstellungen der Region.
Das Forum „Wirtschaft und Infrastruktur”, mit derzeit 60 Mitgliedern plus 10 ständigen Gästen, kümmert sich zentral um die strategische Standortentwicklung der Europäischen Metropolregion Nürnberg, insbesondere im Kontext der Globalisierung und der Wettbewerbssituation zu anderen europäischen Metropolregionen. Dieses Forum soll Leuchtturmprojekte mit initiieren und metropolitane Wirtschaftsthemen bearbeiten.
Die Leitung des Forums erfolgt durch einen Steuerungskreis, der aus vier Personen besteht:




Zu den Aufgaben des Steuerungskreises zählt die Klärung von strategischen Grundsatzfragen, die Berufung der Mitglieder, die Berichterstattung an den Steuerungskreis der Metropolregion sowie die Vergabe von Aufträgen an die Geschäftsstelle.
Die Geschäftsstelle des Forums „Wirtschaft und Infrastruktur” hat strategische und operative Aufgaben. Sie entwickelt Vorschläge zur strategischen und programmatischen Weiterentwicklung der Metropolregion Nürnberg auf wirtschaftlichem und infrastrukturellem Gebiet, betreibt Netzwerk- und Wissensmanagement und übernimmt die Gesamtkoordination der unterschiedlichen Ebenen. Die Geschäftsstelle des Forums „Wirtschaft und Infrastruktur” ist beim Wirtschaftsreferat der Stadt Nürnberg/Amt für Wirtschaft angesiedelt.
Highlights aus dem Bereich Wirtschaft und Infrastruktur finden sie hier.
Im Forum „Wirtschaft und Infrastruktur” beschäftigen sich derzeit fünf Projektteams sowie zwei Arbeitsteams mit nachfolgenden Themen:
Seit 2007 befasste sich ein gemeinsames Projektteam der Foren „Wissenschaft” und „Wirtschaft und Infrastruktur” unter Federführung der IHK Nürnberg für Mittelfranken mit der Erarbeitung eines Leitbildes für nachhaltiges Wachstum und Beschäftigung der Europäischen Metropolregion Nürnberg (Leitbild WaBe).
Nach Verabschiedung durch den Rat der Metropolregion wurde im Rahmen eines Festaktes im Erlanger Schloss am 5. Februar 2010 das neue Leitbild WaBe feierlich unterzeichnet.
Ziel des Leitbildes ist es künftig, die Stärken der Metropolregion in den aussichtsreichsten Zukunftsfeldern zu identifizieren und im globalen Wettbewerb durch Bündelung der regionalen Kräfte bestmöglich zu entwickeln.
Im April 2011 startete das kommunale Netzwerk „Logistikkooperation in der Metropolregion Nürnberg", das die interkommunale Zusammenarbeit und Kooperation der metropolitanen Akteure verbessern soll. Mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung wurde die Zusammenarbeit zunächst für einen Zeitraum von fünf Jahren bis zum 31.12.2015 fixiert. Kooperationspartner des Gemeinde- und Städtenetzwerks sind die Städte Hof, Bamberg, Bayreuth, Kitzingen, Nürnberg sowie der Zweckverband Interfranken (Feuchtwangen). Weitere Interessenten sind die Stadt Ansbach und die Stadt Weiden. Selbstverständlich können sich noch andere Gebietskörperschaften, Einrichtungen und juristische Personen an dieser Kooperation beteiligen.
Zur stärkeren Nutzung von Messen für die Image- und Standortwerbung hat das Projektteam „Messekonzept” des Forums „Wirtschaft und Infrastruktur” ein Konzept erarbeitet, das im Frühjahr 2009 beschlossen wurde und derzeit umgesetzt wird.
Unter dem Dach des Projektteams "Familienbewusste Personalpolitik" entstand 2009 unter Initiative des Forums „Wirtschaft und Infrastruktur” der Metropolregion Nürnberg eine Kooperation zwischen der Europäischen Metropolregion Nürnberg und der Bertelsmann Stiftung, die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt wird. Ziel des Modellprojektes ist es, die Europäische Metropolregion Nürnberg zur familienfreundlichsten Wirtschaftsregion Deutschlands zu entwickeln.
Der dabei durchgeführte Wettbewerb „Mehrwert Familie 2010” wurde mit einer Prämierungsveranstaltung im Februar 2011 abgeschlossen.
Um eine nachhaltige Verankerung von Familienfreundlichkeit in der Metropolregion Nürnberg zu gewährleisten, wird für die Zeit nach Beendigung des Kooperationsprojektes Ende 2011 an der Implementierung einer regionalen Koordinierungsstelle „Familienfreundlichste Metropolregion Nürnberg” gearbeitet. Damit soll eine Fortführung der Arbeit im Lenkungskreis zur Koordinierung der einzelnen Maßnahmen in der Metropolregion und zur weiteren Vernetzung gesichert werden. Durch eine Neuauflage des Wettbewerbs „Mehrwert Familie 2012” soll die breite Öffentlichkeit nachhaltig für das Thema sensibilisiert werden.
Das Forum „Wirtschaft und Infrastruktur” verfolgt das Ziel, die Kultur- und Kreativwirtschaft künftig - neben den klassischen technologieorientierten Kompetenzfeldern - systematisch zu entwickeln. Hierzu wurde der Bericht „Kultur- und Kreativwirtschaft in der Europäischen Metropolregion Nürnberg - Daten & Fakten. Stärken. Handlungsempfehlungen.” im Oktober 2010 publiziert, denn es steht fest, dass sich die 11 Teilbranchen der Kultur- und Kreativwirtschaft insgesamt doppelt so dynamisch entwickeln wie die Gesamtwirtschaft in der Europäischen Metropolregion Nürnberg.
Anfang April 2011 trafen sich Künstler, Kulturschaffende und Kreative aus ganz Bayern im Nürnberger „südpunkt” zum Netzwerker-Treffen zum Thema „Kreatives Arbeiten erfolgreich gestalten – Wege zur Förderung und Vernetzung”.
Die „Verstärker” als Messe zur Popmusik in der Region fand im April 2011 in Erlangen zum zweiten Mal statt. Mehr als 60 Aussteller, Musiker und hunderte von Musikinteressierten nutzten die sich bietende Plattform für Musikschaffende, Verleger, Veranstalter, Kreative und Musikliebhaber aus der metropolregionalen Musikszene.
Im April 2011 ging mehrwertzone.net an den Start, eine gemeinschaftliche Plattform zur Förderung und Unterstützung der Kulturschaffenden und Kreativen der Region Nürnberg, Fürth, Erlangen und Schwabach, finanziert von der Arbeitsgemeinschaft „Kultur im Großraum" mit Unterstützung des Amtes für Wirtschaft der Stadt Nürnberg.
Das Symposium „Kultur- und Kreativwirtschaft – Potenzial und Reservat?” am 21.09.2011 stellte eine der zahlreichen Antworten der EMN auf die Erkenntnisse aus dem Kultur- und Kreativwirtschafts-bericht der EMN dar. Durch das Symposium werden die kulturellen und wirtschaftlichen Potenziale der Teilbranchen herausgearbeitet und zielgerichtet unterstützt.
Das Projekt „Qualifizierung von Führungskräften und Beschäftigten von Einzelhandels- und Dienstleistungsbetrieben in Mittelstädten der ländlichen Räume der Europäischen Metropolregion Nürnberg” (Metro I), das vom Arbeitsteam „ESF-Projekte für die EMN” initiiert wurde, ist Ende 2009 erfolgreich abgeschlossen worden. Auf Grund dieses Erfolges wurden bis dato beim Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Frauen zwei weitere Projekte erfolgreich eingeworben: Metro II und Metro III. Ziel der Projekte, die vom Europäischen Sozialfonds und dem Freistaat Bayern gefördert werden, ist es, den Einzelhändlern vor Ort einzelhandelsspezifische Qualifizierungen und Beratungen anzubieten.
Darüber hinaus startete im März 2011 das ESF-geförderte Weiterbildungsprojekt „MODUL” (Laufzeit bis 2014). Ziel des Projektes ist die Förderung der Personalentwicklung und Innovationskultur familiengeführter Unternehmen im ländlichen Raum vor dem Hintergrund des demografischen Wandels.
Das Amt für Wirtschaft veranstaltet am 14. Dezember 2011 einen weiteren Workshop unter dem Titel „ESF-Projekte aus und für die EMN - Status-Quo und Ausblick".
Im Arbeitsteam „Wohnen in der EMN" haben sich insgesamt 14 kommunale, kirchliche und genossenschaftliche Wohnungsunternehmen mit einem Bestand von über 57.000 Wohneinheiten zusammengeschlossen. Sprecher des Arbeitsteams ist derzeit Jürgen Timpel, Geschäftsführer der Baugenossenschaft Erlangen-Höchstadt. Der Regionalservice ist zentrale Anlaufstelle für die Vermittlung von Immobilien der 14 Mitgliedsunternehmen des Arbeitskreises in der Metropolregion Nürnberg.
Ein aktuelles Projekt des Arbeitskreises ist die Errichtung von möbliertem Wohnraum - Wohnen auf Zeit. Die Idee ist, Kunden vorübergehend in einem „Boardinghouse" einzumieten um während der Mietzeit eine langfristige Unterkunft aus dem eigenen Bestand vermitteln zu können.