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31.03.2009

Metropolregion Nürnberg plant "familienfreundlichste Wirtschaftsregion"


Die Europäische Metropolregion Nürnberg will die familienfreundlichste Wirtschaftsregion Deutschlands werden. Dazu wird aktuell ein Arbeitsprogramm erarbeitet, das in der Metropolregion umgesetzt werden soll. Die Bertelsmann Stiftung und das Bundesfamilienministerium unterstützen die Aktivitäten im Rahmen ihres seit 2003 bestehenden Kooperationsprojektes „Balance von Familie und Arbeitswelt“.

Familienfreundlichkeit soll sich zum herausragenden Standortfaktor der Metropolregion entwickeln. Auf diese Weise sollen berufstätige Mütter, Väter und Arbeitgeber ermutigt werden, Familie und Beruf besser miteinander zu vereinbaren. Außerdem soll die Anwerbung von Fachkräften erleichtert werden, um einem künftigen Mangel an qualifizierten Arbeitskräften zu begegnen. Zudem fördert Familienfreundlichkeit die Ansiedlung weiterer Unternehmen in der Region. Offizieller Beginn der Initiative wird im Juli 2009 sein.

Der Vorsitzende des Rates der Europäischen Metropolregion, Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly, begrüßt das Modellprojekt: „Nürnberg hat im Jahr 2000 mit der Gründung des bundesweit ersten Bündnisses für Familie schon einmal eine Vorreiterrolle übernommen – dazu haben wir jetzt eine weitere Chance. Familienfreundlichkeit beeinflusst in hohem Maße die Wachstumschancen in einer Region. Standortentscheidungen sowohl von Unternehmen als auch von Privatpersonen hängen von einem attraktiven wirtschaftlichen Umfeld und der Lebensqualität für Familien ab. Mit der Entwicklung der Metropolregion Nürnberg hin zur familienfreundlichsten Wirtschaftsregion können wir eine Region mit Vorbildcharakter in Deutschland schaffen.“

Dazu ist ein umfangreiches Maßnahmenpaket geplant. In Seminaren sollen beispielsweise Führungskräfte und Personalverantwortliche aus Unternehmen zu Managern für eine familien- und lebensphasenorientierte Personalpolitik qualifiziert werden. Vertreter aus Kommunen, Kammern und Verbänden bilden sich zu Beratern für familienbewusste Arbeitswelt weiter. Überdies soll die Beratung für Betroffene verbessert und das Angebot an Kinderbetreuung mit betrieblicher Unterstützung in enger Kooperation mit den Kommunen erweitert werden.

Die Metropolregion bietet nach den Worten der stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der Bertelsmann Stiftung, Frau Liz Mohn, mit der „Initiative familienbewusste Personalpolitik“ ein Netzwerk von 200 Unternehmen an, das eine hohe Fachkompetenz aufweist: „Die neuen Programme der Bertelsmann Stiftung ergänzen die gute Arbeit der Initiative, Kammern, Kommunen und Familienbündnisse. In der Region entsteht flächendeckend eine familienfreundliche Infrastruktur mit Experten, die Unternehmen und ihre Mitarbeiter jederzeit kompetent beraten und unterstützen.“

Der Geschäftsführer des Forums „Wirtschaft und Infrastruktur“ der Metropolregion Nürnberg, berufsmäßiger Stadtrat Dr. Roland Fleck, hält das Modellprojekt für eine große Chance: „Es ist ein ambitioniertes und zukunftsorientiertes Ziel, die familienfreundlichste Metropolregion Deutschlands zu werden. Wir stellen ebenfalls Ressourcen zur Verfügung, damit sich Familienfreundlichkeit zu einem echten Standortvorteil der Region Nürnberg bis Ende 2010 entwickeln kann.“

Die im Bündnis für Familie gewonnenen jahrelangen Erfahrungen und vielfältigen Kontakte bringt der Stab Familie im Referat für Jugend, Familie und Soziales in das Projekt ein.

Die Schirmherrschaft über die Initiative hat der Vorstandsvorsitzende der DATEV eG, Dieter Kempf, übernommen: „Gerade in einer wirtschaftlichen Krise kommt es darauf an, qualifizierte Fachkräfte an das Unternehmen zu binden und als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben. Dafür ist eine Unternehmenskultur mit guten Work-Life-Balance-Angeboten unerlässlich.“

Forum „Wirtschaft und Infrastruktur“


 
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