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29.11.2007

Metropolregion Nürnberg erhält Zuschlag für Modellprojekt der Bundesraumordnung


Die Metropolregion Nürnberg hat sich beim Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung um ein Modellprojekt der Bundesraumordnung (MORO) beworben. Am Montag, 26. November 2007 kam aus Berlin die Zusage, dass die Nürnberger Projektidee gefördert wird. Damit ist eine Fördersumme von 80.000 Euro verbunden.

In diesem Modellprojekt geht es darum zu zeigen, wie ländliche Räume von der Kooperation in der Metropolregion profitieren können. Das Projekt besteht aus drei Bausteinen. Die Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe, die Förderung von Clustern in ländlichen Räumen und den Ausbau der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit will man gezielt in Angriff nehmen.

„Ich freue mich, dass die Metropolregion Nürnberg mit dem MORO-Projekt bundesweite Aufmerksamkeit erhält und ihren Ansatz „Stärken stärken“ in den ländlichen Räumen der Metropolregion unter Beweis stellen kann“, so der Ratsvorsitzende der Metropolregion und Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg, Dr. Ulrich Maly. Denn häufig trifft man auf Befürchtungen, dass durch die Metropolregionen ländliche Räume abgehängt würden. „In der Metropolregion Nürnberg ist das nicht der Fall“, sagt der stellvertretende Ratsvorsitzende und Landrat des Landkreises Bamberg, Dr. Dieter Denzler. „Wir haben die Region von Anfang an als Miteinander von Städten und ländlichen Räumen verstanden. Darauf bauen unsere Projekte und unsere Strategien, wie sie erst vor kurzem in der Bad Windsheimer Erklärung im Rat der Metropolregion von 54 Oberbürgermeister, Bürgermeistern und Landräten beschlossen wurden,“ meint der Landrat weiter.

Für das Projekt mit zweijähriger Laufzeit stehen 80.000 Euro Fördermittel zur Verfügung. Daraus werden Fachveranstaltungen, wissenschaftliche Begleitforschung und Öffentlichkeitsarbeit für vom Rat der Metropolregion unterstützte Projekte in den genannten Bereichen finanziert.

Bereits heute werden unter dem Label „Original Regional aus der Metropolregion Nürnberg“ des Marketingvereins der Metropolregion regionale Lebensmittel vermarktet und in über 144 Regionaltheken in Supermärkten vor allem in Mittelfranken angeboten. Außerdem arbeiten in der gesamten Region innovative Regionalinitiativen, darunter so erfolgreiche wie „Artenreiches Land - Lebenswerte Stadt“ in Feuchtwangen, die auch die Regionaltheken betreut. Gemeinsam mit diesen Akteuren soll eine Regionalkampagne die Vermarktung auf die gesamte Metropolregion ausweiten. Außerdem soll stärker für regionale Dienstleistungen – etwa Handwerkerleistungen - geworben werden.

Bei der Förderung von Clustern in ländlichen Räumen geht es beispielsweise im Bereich Energie um den Aufbau eines Netzwerkes aus Energietechnologischen Zentren (etz). Dabei stand das etz Nürnberg bereits Pate für die Gründung des Energietechnologischen Zentrums Mittelfranken in Treuchtlingen. Weitere Städte und Landkreise aus der Metropolregion zeigen konkretes Interesse an dieser Kombination aus Unternehmenszentrum mit Unterstützung in Fördermittelfragen.

Die Metropolregion Nürnberg reicht bis zur tschechischen Grenze. Städte und Landkreise in Grenzlage haben sich schon vor zehn Jahren mit ihren sächsischen und tschechischen Nachbarn zur Euregio Egrensis zusammengeschlossen. Die Präsidentin der Euregio Egrensis und Oberbürgermeisterin der Stadt Marktredwitz, Dr. Birgit Seelbinder will die dort vorhandene grenzüberschreitende Kompetenz in die Metropolregion einbringen. Ein bereits laufendes Projekt ist beispielsweise das Kurherz Europas, in dem oberfränkische, oberpfälzer und tschechische Bäder kooperieren. Durch gemeinsame Marketingauftritte gewinnen auch weniger bekannte Bäder am ehemaligen Eisernen Vorhang Aufmerksamkeit.

Die Bad Windsheimer Erklärung finden Sie in unseren Downloads.


 
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