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17.12.2015

Landkreis Amberg-Sulzbach gründet eine Kommunale Koordinierungsstelle für Bildungsmanagement (KoBiMa)


Bei der Einweihung des Schilds für die neue Kommunale Koordinierungsstelle für Bildungsmanagement des Landkreises Amberg-Sulzbach "KoBiMa" (v. l.): Landrat Richard Reisinger, Bildungsmanagerin Julia Wolfsteiner, Transferagentur-Projektleiterin Claudia Lehnerer und der Leiter der Volkshochschule Amberg-Sulzbach, Manfred Lehner.

Die Kommunen in der Europäischen Metropolregion Nürnberg erkennen zunehmend die Chance, die Bildungslandschaft vor Ort selbst zu gestalten: Der Landkreis Amberg-Sulzbach hat mit Unterstützung des Bundesprogramms „Bildung integriert“ eine Kommunale Koordinierungsstelle (KoBiMa) gegründet und wird in der Umsetzung von der Transferagentur Bayern, Regionalbüro Nord der Metropolregion Nürnberg unterstützt.

Bildung findet „vor Ort“ in den Landkreisen und Städten der Metropolregion statt: Kinder gehen dort in den Kindergarten oder in die Schule, wo sie wohnen. Dort machen Jugendliche und junge Erwachsene ihre Ausbildung oder studieren. Vor Ort arbeiten Erwachsene, bilden sich fort oder besuchen die Volkshochschule. Bildung ist– unabhängig von den politischen Zuständigkeiten – eine kommunale Angelegenheit und braucht dort Strukturen zur Koordination und Steuerung.

"Bundesweit Spitze"
Am 15. Dezember 2015 eröffnete Landrat Richard Reisinger offiziell die „Kommunale Koordinierungsstelle für Bildungsmanagement“ und unterschrieb eine Zielvereinbarung mit der Transferagentur Bayern. Die Transferagentur Bayern für Kommunales Bildungsmanagement, Regionalbüro Nord der Europäischen Metropolregion, unterstützt über 30 nordbayerischen Kommunen dabei, die Bildungslandschaft vor Ort zu optimieren und stärkt die kommunalen Netzwerke im Bereich Bildung. Acht Kommunen aus der Metropolregion haben bereits Zielvereinbarungen abgeschlossen und die bildungspolitischen Ziele der Kommune formuliert. „Damit sind wir bundesweit Spitze. Die Transferagentur ist in der Geschäftsstelle der Metropolregion Nürnberg angebunden und unterstützt die Kommunen“, so Geschäftsführerin Dr. Christa Standecker.

"Förderung eigentlich nur konsequent"
Landrat Richard Reisinger dazu: „Dass unser Landkreis vom Bundesministerium für Bildung und Forschung den Zuschlag für das Förder-Projekt „Bildung integriert“ erhalten hat, ist eigentlich nur konsequent. Die Erwartung von Bildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka, die Kommunen sollten mit diesem Projekt angesichts der großen gesellschaftlichen Herausforderungen noch stärker selbst zum „Bildungsgestalter“ werden, ist für uns eine strategische Aufgabe, der sich unser Landkreis bereits seit vielen Jahren sehr erfolgreich widmet. Wir als Bildungsregion Amberg-Sulzbach freuen uns, dass wir nun im Bereich Bildungsmanagement und Bildungsmonitoring noch intensiver arbeiten können.“

Enormer Beratungsbedarf
An Aufgaben für die Bildungsplanung mangelt es nicht. Aktuell stellt z. B. die steigende Zahl der Migrantinnen und Migranten eine große Herausforderung für die Bildungsplanung von Landkreisen und Städten in der Metropolregion dar: Im Landkreis Amberg-Sulzbach bekommen die Themen „Berufliche Laufbahnberatung“, „Berufliche Weiterqualifizierung“ und „Anerkennung von ausländischen Berufsabschlüssen“ einen immer größeren Stellenwert. Bei der Betreuung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des berufsbezogenen Sprachkurses der kommunalen Volkshochschule wurde festgestellt: Menschen mit Behinderung oder mit Migrationshintergrund haben einen enormen Beratungsbedarf bei der beruflichen Laufbahnberatung. Im Rahmen des Kommunalen Bildungsmanagements soll dieser Bedarf überprüft werden, um ein optimiertes Angebot für diese Gruppen und alle Bürgerinnen und Bürger bereitstellen zu können.

Claudia Lehnerer, Projektleiterin der Transferagentur in der Metropolregion, freut sich über die Zusammenarbeit: „Der Landkreis Amberg-Sulzbach zeigt sich als Impulsgeber für die Bildungsentwicklung in der Metropolregion. Wir unterstützen die Kommunale Koordinierungsstelle gerne bei der Umsetzung des ganzheitlichen Ansatzes des kommunalen Managements z. B. mittels Wissenstransfer und Vernetzung zum Thema Bildungsberatung.“

Ansprechpartner:
Europäische Metropolregion Nürnberg
Geschäftsstelle
Dr. Christa Standecker
Telefon 0911/231-105 10
Fax: 0911/231-79 72
geschaeftsstelle@metropolregion.nuernberg.de
www.metropolregion.nuernberg.de

Transferagentur Bayern – Regionalbüro Nord
Claudia Lehnerer
Telefon 0911/231-14146
claudia.lehnerer@metropolregion.nuernberg.de
www.transferagentur-bayern.de


 
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