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25.11.2015

Kommunen tauschen sich zu Nutzen, Möglichkeiten und Grenzen einer kommunalen Bildungsberichterstattung aus


Bildungs-Experten im Gespräch (v. l.): Dr. Karin E. Oechslein, Direktorin des Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB), Tobias Schmidt, Leiter der Transferagentur Regionalbüro Süd, Landrat Willibald Gailler, Claudia Lehnerer, Leiterin der Transferagentur Regionalbüro Nord.

Warum sollen Kommunen ihre Bildungsangebote statistisch erfassen und deren Wirkungen analysieren? „Steuerung braucht Fakten“ – unter diesem Motto informierten sich auf der Themenkonferenz der Transferagentur Bayern - Regionalbüro Nord - am 20. November 2015 in Neumarkt i.d. Opf. Vertreterinnen und Vertreter bayerischer Kommunen rund um das Thema Bildungsmonitoring.

Der Tagungsort innerhalb der Metropolregion Nürnberg war mit Bedacht gewählt worden. „Im Landkreis Neumarkt i. d. Opf. sind wir uns bewusst, dass ein handlungsorientiertes Bildungsmonitoring einen passgenauen Zuschnitt der Bildungsangebote auf die Bedarfslagen unserer Bürgerinnen und Bürger ermöglicht“, sagte Landrat Willibald Gailler zum Start der Tagung. „Wir erheben deshalb eigene Daten, haben zum Beispiel vor kurzem eine Befragung zur Familienbildung durchgeführt. Auf Basis der Ergebnisse bauen wir Familienstützpunkte auf.“

In Gesamtkonzept eingebettet
Aus der Erfahrung einer Kommune, die seit über fünf Jahren kommunales Bildungsmanagement betreibt, berichtete Michael Fedler, Leiter des Referats für Strategische Planung im Landkreis Osnabrück. Bildung sei Chefsache in seiner Kommune, die ihr Konzept im Rahmen des Bundesprogramms „Lernen vor Ort“ aufgebaut hat. Am Beispiel durchgängiger Sprachförderung zeigte Fedler, dass Bildungsmonitoring in ein Gesamtkonzept eingebettet und von politisch ausgehandelten Zielen geleitet werden müsse.

Dass Bildungsmonitoring auch für Bildungsregionen in Bayern unverzichtbar ist, betonte Dr. Karin E. Oechslein. Eine regionale Datenfundierung sei elementar für einen gelungenen Austausch aller Akteure und Verantwortlichen der verschiedenen Bildungsbereiche wie Schulen oder Jugendhilfe, sagte die Direktorin des Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung.

Grundlage für politische Entscheidungen
„Ein gutes kommunales Bildungsmonitoring bildet die Grundlage für politische Entscheidungen und kommunale Diskurse zur Verbesserung des Bildungswesens“, sagte Dr. Rainer Wolf vom Bundeskonsortium Bildungsmonitoring. Am Beispiel der „Abgänger ohne Schulabschluss“ präsentierte Wolf anschaulich, wie das Monitoring hilft, konkrete Fragen der Bildungsplanung zu beantworten. Beispiel: „Was müssen wir tun, um mehr Schülerinnen und Schülern zu einem Abschluss zu verhelfen?“.

Die kommunale Vernetzung in der Metropolregion Nürnberg wird auch beim Thema Bildungsmonitoring angestrebt. In der nächsten Veranstaltung - am 14.12. im Landratsamt Coburg-  werden u.a. oberfränkische Kommunen diskutieren, wie gemeinsam regionale Kritierien und Indikatoren entwickelt werden können.

Die Themenkonferenz ist ein Informationsangebot der Transferagentur Bayern für Kommunales Bildungsmanagement, einer Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Als Teil eines bundesweiten Netzwerkes berät das Regionalbüro Nord, ein Bildungsprojekt bei der Metropolregion Nürnberg, nordbayerische Kommunen beim Auf- und Ausbau ihres Bildungsmanagements vor Ort.

Ansprechpartner:
Europäische Metropolregion Nürnberg
Geschäftsstelle
Dr. Christa Standecker
Telefon 0911/231-105 10
Fax: 0911/231-79 72
geschaeftsstelle@metropolregion.nuernberg.de
www.metropolregion.nuernberg.de

Transferagentur Bayern – Regionalbüro Nord
Claudia Lehnerer
Telefon 0911/231-14146
claudia.lehnerer@metropolregion.nuernberg.de
www.transferagentur-bayern.de


 
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