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01.07.2013

Jahrestagung der Metropolregion Nürnberg: Heimat für Kreative statt Megacity


(v.l.n.r.): Dr. Ulrich Maly, Präsident des Deutschen Städtetages; Dr. Robert Schreiber, StMWIVT; Dr. Günther Denzler, 1. stellv. Ratsvor-sitzender der Europäischen Metropolregion Nürnberg; Heribert Trunk, stellv. Vorstand „Wirt-schaft für die Europäische Metropolregion Nürnberg e. V“; Ursula Heller, Bayerischer Rundfunk; Dr. Sigfried Balleis, Ratsvorsitzender der Europäischen Metropolregion Nürnberg; Dr. Christa Standecker, Geschäftsführerin der Metropolregion Nürnberg; Prof. William Tompson, OECD, Leiter der Abteilung für regionale und ländliche Entwicklung; Achim Feige, Executive Brand Consultant der Brand:Trust GmbH; Michael Ralph, EU Kommission Brüssel; Thomas Thumann, 2. Stellv. Ratsvorsitzender der Euro-päischen Metropolregion Nürnberg; Wolfgang Dandorfer, Oberbürgermeister der Stadt Amberg. Foto: Thomas Göbl

„Heimat für Kreative statt Megacity“ – das Thema der Jahrestagung der Metropolregion Nürnberg am 1. Juli in Amberg stieß auf großes Interesse. Über 180 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft diskutierten im Congress Centrum darüber, wie gut die Stadt-Land-Partnerschaft in der Metropolregion funktioniert – und wie die „Heimat für Kreative“ als Marke im internationalen Wettbewerb der Regionen funktionieren kann.

Wo steht die Metropolregion Nürnberg im internationalen Vergleich? Aufschlüsse darüber gab der Leit-Vortrag von Prof. William Tompson, Leiter der OECD-Abteilung für regionale und ländliche Entwicklung. Er stellte die Ergebnisse einer OECD-Studie vor, die 11 Regionen weltweit verglichen hat. Seine Kernaussage: Die Metropolregion Nürnberg punktet vor allem mit ihrem ausgefeilten Governance-System, das allen Mitgliedern eine Beteiligung auf gleicher Augenhöhe ermöglicht. Zweite herausragende Stärke ist aus OECD-Sicht die gelungene Integration der Wirtschaft in die Entscheidungsprozesse der Metropolregion.

Wo hat die Metropolregion Nürnberg noch Nachhol-Bedarf? Tompson lobte die Fortschritte, die man bei der Schaffung einer regionalen Identität gemacht habe. Er mahnte allerdings an, in einer „zweiten Phase“ müsse die Metropolregion nun den Focus darauf legen, sich besser national und international zu positionieren.

Genau da setzte der zweite Vortrag des Marketing-Experten Achim Feige von der Nürnberger Management-Beratung Brand:Trust GmbH an: Wie kann aus der „Heimat für Kreative“ ein Markenkern werden? Wertvolle Tipps eines Image-Profis zum Start einer Marketing-Strategie im internationalen Wettbewerb der Regionen.

In zwei hochkarätig besetzten Podiums-Gesprächen, moderiert von Ursula Heller (BR), wurden diese wichtigen Fragen für die Zukunft der Metropolregion diskutiert.

Ein paar Hinweise, wie die „Heimat für Kreative“ schon in den Köpfen der Besucher steckt, gab das Rahmenprogramm: In einer „Mitmach-Aktion“ konnten alle Teilnehmer aufschreiben, was für sie persönlich die „Heimat für Kreative“ bedeutet und woran wir gemeinsam arbeiten sollten. Hier einige prominente Beispiele:

 

"Die Metropolregion Nürnberg ist eine Heimat für Kreative weil sich hier individuelle Stärken zu einem gemeinsamen Ganzen verbinden. Stadt und Land, Wirtschaft und Wissenschaft, Internationalität und Heimatverbundenheit sind in der EMN keine Gegensätze, sondern stehen für kreatives und konstruktives Miteinander."

"Die bisherige Dynamik und Kreativität in der Metropolregion Nürnberg sind deutschlandweit einmalig. Diese Stärken müssen wir nutzen, um auch zukünftig Projekte und Ideen, insbesondere zur Stadt-Land-Partnerschaft, mit vereinten Kräften und über Grenzen hinweg voranzutreiben. Die Bayerische Staatsregierung haben Sie daher auch zukünftig auf Ihrer Seite."

Katja Hessel, Staatssekretärin im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie

 

"Die Metropolregion Nürnberg ist eine Heimat für Kreative, weil sie die Stärken der Städte und des ländlichen Raumes verbindet, stets auf der Suche nach Neuem und Außergewöhnlichem ist und Tradition mit Moderne verbindet. Gemeinsam können wir besser werden, indem wir die kollektive Intelligenz der Vielen nutzen und unsere Kreativität und unsere Stärken noch mehr nach außen tragen."

Dr. Siegfried Balleis, Ratsvorsitzender der Europäischen Metropolregion Nürnberg, Oberbürgermeister der Stadt Erlangen

 

"Die Metropolregion Nürnberg ist eine Heimat für Kreative, weil sie die kreativen Stärken ihrer Mitglieder bündelt, ohne sie zu sehr einzuschränken."

"Gemeinsam können wir an einer noch effizienteren Umsetzung konkreter Ziele arbeiten."

Richard Reisinger, Landrat des Landkreises Amberg-Sulzbach

 

Ansprechpartnerin:

Europäische Metropolregion Nürnberg

Geschäftsstelle

Dr. Christa Standecker

Theresienstraße 9

90403 Nürnberg

Tel. 0911 / 231 - 10511

geschaeftsstelle@metropolregion.nuernberg.de

www.metropolregion.nuernberg.de


 
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