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16.07.2013

Interessensgemeinschaft Schienenkorridor Stuttgart-Nürnberg gegründet


Am Freitag, 12. Juli 2013 ist anlässlich des zweiten Bahntags der Europäischen Metropolregion Stuttgart in Crailsheim die Interessensgemeinschaft Schienenkorridor Stuttgart-Nürnberg gegründet worden. Für die Europäische Metropolregion Nürnberg, die Gründungsmitglied der Interessensgemeinschaft ist, unterzeichnete Harald Leupold, Geschäftsführer der Hafen Nürnberg Roth GmbH und fachlicher Sprecher des Forums Verkehr und Planung der Metropolregion, die Gründungsurkunde.

„Für die Metropolregion Nürnberg ist es entscheidend, die Funktion als Gelenk und Knoten zu stärken,“ so Harald Leupold. „Unsere vielfältigen Initiativen z.B. zur Elektrifizierung der Strecke nach Marktredwitz als Bestandteil der Schienenverbindungen nach Tschechien oder des Franken-Sachsen-Express werden durch die Mitwirkung an der neuen Interessensgemeinschaft sinnvoll ergänzt.“ Die Gründungsveranstaltung unterstützten neben Winfried Hermann, Minister für Verkehr und Infrastruktur in Baden-Württemberg, etwa 150 Landräte, Oberbürgermeister und Mandatsträger aus Gebietskörperschaften entlang der Strecke.

Die Attraktivierung der Schienenstrecke von Nürnberg über Ansbach, Crailsheim, Ellwangen, Aalen, Schwäbisch Gmünd und Schorndorf nach Stuttgart steht seit längerem im Mittelpunkt der verkehrlichen Bemühungen der Metropolregion Nürnberg. Im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme der Hochgeschwindigkeitsschienenstrecke Nürnberg-Erfurt-Berlin in 2017, aber auch mit den zu intensivierenden Verbindungen Nürnberg – Leipzig/Dresden, Würzburg – Nürnberg - Regensburg und Nürnberg – Marktredwitz – Tschechische Republik ergeben sich hier für die Metropolregion Nürnberg neue Verkehrspotenziale. Wichtig ist eine passgenaue Verknüpfung des Fernver-kehrs in den Bahnhöfen Nürnberg (mit dem ICE nach Berlin), Ansbach (mit dem ICE München –Würzburg) und Stuttgart (nach Zürich, Mannheim und Karlsruhe). Dabei wird ausgegangen von einem Stundentakt in der Hauptverkehrszeit und von der Verknüpfung mit den Nahverkehren und weiterführenden Mobilitätsangeboten (Bus, Carsharing, Elektrofahrrad etc.) entlang der Schienenachse in die umgebenden Räume hinein.

Die Interessensgemeinschaft soll eigene Ansätze zur Verbesserung der Mobilitätsketten und der Bahnhöfe mit ihrem Umfeld als Schnittstelle zur Stadtentwicklung zusammenführen. Neben dieser Selbstverpflichtung geht es den Partnern auch darum, Anliegen an die Verkehrspolitik in Land und Bund heranzutragen und Verbesserungen einzufordern. Dazu gehört zum Beispiel die Ertüchtigung und technische Verbesserung der Schieneninfrastruktur, damit sie für die Kunden des Fern- und Nahverkehrs noch attraktiver wird. Übergeordnetes Ziel sind mehr Fahrgäste für die Bahn.


Kontakt
Europäische Metropolregion Nürnberg
Geschäftsstelle des Forums Verkehr und Planung
Hannes Hinnecke
Bauhof 9, 90402 Nürnberg
Tel.: 0911 231-4802
Fax: 0911 231-5630
hannes.hinnecke@stadt.nuernberg.de
www.metropolregion.nuernberg.de


 
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