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03.12.2007

EMN auf der Klimaschutzkonferenz in Hamburg


Das Thema Energie gehört zu den wichtigen Kompetenzfeldern der Metropolregion Nürnberg. Das europäischen Netzwerk der Metropolregionen, METREX, hatte ausgewählte Metropolregionen nach Hamburg eingeladen, um vom 28.11. – 30.11.2007 Klimaschutzstrategien und Musterbeispiele für die nächsten Jahrzehnte zu präsentieren. Für die Metropolregion Nürnberg wurde das Forschungsvorhaben „Faktor 10“ als Musterbeispiel für energieeffizientes Bauen und Sanieren von Gebäuden vorgestellt.

Erich Maurer, Geschäftsführer des Energietechnologischen Zentrums in Nürnberg, präsentierte das Forschungsvorhaben „Faktor 10“ aus der Europäischen Metropolregion Nürnberg (EMN). Dabei geht es um beispielhafte energetische Sanierungen von mehrgeschossigen Gebäuden mit dem Ziel, den Energieverbrauch der Stadt Nürnberg um 90% zu verringern. Ein bundesweit beachtetes Pilotprojekt ist das 3-Liter-Haus der Wohnungsbaugesellschaft Nürnberg.

Dr. Susanne Schimmack, stellvertretende Leiterin der Geschäftsstelle des Forums „Wirtschaft und Infrastruktur“ der Metropolregion, bekräftigte, dass das Feld „Energieeffizientes Bauen und Sanieren“ eine besondere Kompetenz der EMN darstelle. Darüber hinaus habe die EMN hervorragende Energiekompetenzen in den Bereichen Leistungselektronik, Energietechnik und Netzwerkarbeit aufzuweisen.

Der Präsident von METREX, Dr. Bernd Steinacher, Regionaldirektor Verband Stuttgart, bemerkte im Anschluss an die Präsentation der EMN, dass er, ganz nach deren Motto „Kommen. Staunen. Bleiben.“, nur staunen könne über das vorgestellte „Faktor 10“–Projekt der EMN. Darüber freute sich Gabriele Engel, die als Geschäftsführerin den Marketingverein der Metropolregion vertrat. Die Metropolregion Nürnberg ist seit mehreren Jahren Mitglied bei METREX und engagiert sich in verschiedenen Projekten.

Angesichts der Tatsache, dass Metropolregionen nicht nur 20% der weltweiten Treibhausgase emittieren, sondern auch erheblich von den negativen Folgen des globalen Klimawandels betroffen sind (wie zum Beispiel Amsterdam und Rotterdam), erkennt METREX eine gemeinsame Verantwortung und ein gemeinsames Interesse an der Entwicklung innovativer und klimafreundlicher Strategien zur Reduktion schädlicher Treibhausgase an.

METREX hat sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam mit seinen Mitgliedern (50 von 100 Metropolregionen in Europa) auf die von den G8 angestrebten und der EU vereinbarten Ziele einer CO2-Reduktion um 80% bis zum Jahr 2050 hinzuarbeiten.

Auch die weiteren europäischen Metropolregionen präsentierten interessante Klimaschutzstrategien. So stellt zum Beispiel Lyon 4.000 Fahrräder kostenlos für alle Bürger bereit, um die Innenstadt zu entlasten. Oslo hat erfolgreich Mautringe samt automatischem elektronischem Ticketsystem installiert, um die CO2-Emissionen im Verkehrsbereich zu reduzieren.

Die Anschlusskonferenzen zur Hamburger Klimaschutzkonferenz sind für 09. – 12. April 2008 in Washington/USA und für Herbst 2008 in London geplant. Außerdem laufen bei METREX die Planungen für ein EU-INTERREG-Projekt, bei dem 25 Partner aus Europa gemeinsame Strategien für die Verminderung der CO2-Emissionen entwickeln wollen.


 
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