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14.02.2007

Ein Meilenstein für die Kooperation in der Metropolregion Nürnberg: Neues Energie-Technologisches Zentrum (etz) Westmittelfranken


„Ein technologiepolitischer Meilenstein für die Metropolregion Nürnberg“ ist nach Ansicht von berufsm. Stadtrat Dr. Roland Fleck das neue Energie-Technologische Zentrum in Treuchtlingen.

Insbesondere als Vorstandsvorsitzender der Kompetenzinitiative Energieregion Nürnberg begrüßt Fleck den “metropolitanen Brückenschlag zwischen dem etz Nürnberg und dem neuen etz in Westmittelfranken.“

Die Stadt Treuchtlingen plant in Kooperation mit dem Energie-Technologischen Zentrum (etz) in Nürnberg und weiteren Partnern die Gründung und den Aufbau eines Energie-Technologischen Gründer- und Dienstleistungszentrums für Westmittelfranken. Das etz wird seine Arbeit Mitte 2007 aufnehmen.
Energietechnologisch orientierte Firmen aus Westmittelfranken können sich künftig im etz ansiedeln und Energieberatungsleistungen für Gewerbe, Industrie und private Haushalte anbieten, Forschungsprojekte entwickeln und die dafür notwendigen Fördermittel mit Unterstützung des etz Nürnberg beantragen. Das Thema „Erneuerbare Energien“ wird dabei im Mittelpunkt stehen. Die Immobilie wird von der Firma Sanipa, einem Sanitär-Ausstatter aus Treuchtlingen, zur Verfügung gestellt.

Energie und Umwelt gilt als leistungsfähiges Kompetenzfeld in der Metropolregion Nürnberg. Insbesondere bei den erneuerbaren Energien wie Solarenergie und Biomasse hat Westmittelfranken Know-how zu bieten. Ein wichtiger Leuchtturm ist hier die Fachhochschule Triesdorf, die durch Forschung, Lehre und Pilotprojekte Kompetenz zeigt.

Die Konzeption und Aufgabenstellung des etz in Nürnberg, das ein Leitprojekt der Kompetenzinitiative Energieregion Nürnberg darstellt, dient dabei als Vorbild für Westmittelfranken. Auf der einen Seite können durch die Kooperation mit dem etz-Nürnberg und dem dort bereits erworbenen Know-how die Kosten des etz-Westmittelfranken deutlich verringert werden. Auf der anderen Seite wird das Angebot im etz-Nürnberg durch den in Treuchtlingen vorhandenen thematischen Schwerpunkt (Erneuerbare Energien) ideal ergänzt.

Die Kosten für das etz-Westmittelfranken werden für einen Förderzeitraum von drei Jahren mit ca. 160.000 € veranschlagt. Sie teilen sich auf in einen Dienstleistungsvertrag mit dem etz-Nürnberg und eigene Personal- und Sachkosten in Westmittelfranken. Die Finanzierung erfolgt über eine Förderung
des Freistaates Bayern in Höhe von 33.000 € und über Eigenmittel der Stadt Treuchtlingen. Einnahmen durch externe Dienstleistungen sind in der Anfangsphase in geringem Umfang vorgesehen.

Wolfgang Herrmann, Erster Bürgermeister der Stadt Treuchtlingen hebt hervor:
„Wir fühlen uns ohne wenn und aber als Teil der Metropolregion Nürnberg und ebenso der „Energie Region Nürnberg“. Ich freue mich deshalb sehr, dass es uns gemeinsam mit vielen Akteuren gelungen ist, dieses etz Westmittelfranken in Treuchtlingen als Außenstelle des etz Nürnberg zu gründen.“

Für Dr. Ossberger, Inhaber der gleichnamigen Turbinenfabrik in Weißenburg und Gründungsmitglied im Netzwerk für erneuerbare Energie Westmittelfranken, bildet das etz für Westmittelfranken in Treuchtlingen einen wichtigen Knoten im Netzwerk erneuerbare Energien“.

Dr. Roland Fleck, berufsmäßiger Stadtrat und Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg, begrüßt in seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender der EnergieRegion Nürnberg e.V. und Geschäftsführer des Forums Wirtschaft und Infrastruktur der Metropolregion Nürnberg das Vorhaben etz-Westmittel-franken ausdrücklich: „Die neue strategische Ausrichtung unserer Kompetenzinitiative EnergieRegion Nürnberg weist mit dem etz-Treuchtlingen klar in Richtung Metropolregion. Das etz-Westmittelfranken ist ein erstes Beispiel für die neue Qualität der Vernetzung in einem Cluster der Europäischen Metropolregion Nürnberg."

Die Kompetenzinitiative Energieregion Nürnberg sucht in Zukunft verstärkt die Zusammenarbeit mit den Landkreisen und Gemeinden der Metropolregion, um den Netzwerkgedanken zu stärken. Wenn das etz-Westmittelfranken Erfolg hat, wird das Modell sicherlich auch für andere Gebietskörperschaften in der Metropolregion interessant.

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