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23.11.2012

Die "Heimat für Kreative" in Zahlen.


Die neue Ausgabe des Regional-Monitors der Metropolregion Nürnberg ist erschienen. Das statistische Grundlagenwerk bietet allen elf kreisfreien Städten und 22 Landkreisen, der Wirtschaft und allen interessierten Bürgern der Metropolregion die Möglichkeit, sich ein Bild über künftige Entwicklungstrends machen. 200 Indikatoren auf Kreisebene sowie Vergleichswerte auf metropolitaner, bayerischer und bundesdeutscher Ebene erlauben detaillierte Analysen in allen Bereichen der Statistik.

Wussten Sie, dass die Ingenieurwissenschaften in den letzten Jahren einen außerordentlich hohen Zuspruch bei den Studienanfängern in der Metropolregion Nürnberg gefunden haben? Die Zahl der Studierenden ist dort seit 2006 um mehr als 50 Prozent gestiegen. Kein Wunder also, dass sich das Innovationspotenzial in der Metropolregion durchaus sehen lassen kann: Gemessen am Patent-Innovationsindex ist die Region Nürnberg/Mittelfranken sowohl im deutschen als auch im bayerischen Kontext jene mit den höchsten innovativen Entwicklungsleistungen.

Dabei sind diese Entwicklungen keinesfalls nur auf den Ballungsraum in der Metropolregion zurückzuführen. Landrat Dr. Denzler sieht die Landkreise in einigen Bereichen sogar deutlich vorne und darin gute Voraussetzungen für die Stadt-Land-Partnerschaften in der Metropolregion. „Die Studierendenzahlen sind während der vergangenen fünf Jahre in den Landkreisen um knapp 35 Prozent gestiegen, in den kreisfreien Städten dagegen nur um 26 Prozent“, berichtet Landrat Dr. Denzler. „Auch fiel die Umsatzentwicklung im Produzierenden Gewerbe zwischen 2005 und 2010 mit einem Plus von über 14 Prozent in den Landkreisen wesentlich besser aus.“

Dr. Balleis bestätigt dies: „Entgegen des Grundverdachts, alles spiele sich in den Städten ab, sieht es in der Metropolregion Nürnberg anders aus.“ Der Regional-Monitor 2012 sei ein hervorragend grafisch aufgearbeitetes Werk mit umfangreichen Informationen zu den Themenfeldern Demographie, Wirtschaft und Beschäftigung, Wissenschaft, Umweltschutz, Kultur und Tourismus.

In Fortschreibung des erstmals 2006 erschienenen Monitors entstand das Werk unter der inhaltlichen Federführung des Amts für Stadtforschung und Statistik für Nürnberg und Fürth, in enger Abstimmung mit der verantwortlichen Geschäftsstelle der Europäischen Metropolregion Nürnberg. Dr. Henning Schirner vom Amt für Statistik, der an der Entwicklung des Regional-Monitors maßgeblich beteiligt war, sieht in der Detailliertheit und Tiefe des Monitors ein echtes Alleinstellungsmerkmal gegenüber entsprechenden Werken anderen deutschen Metropolregionen. Die Metropolregion Nürnberg habe damit eine wertvolle Informationsgrundlage für die Planung, Politikberatung und mehr Transparenz.

„Datenanalysen sind nur von Nutzen, wenn daraus Konsequenzen gezogen werden“, erklärt Dr. Schirner. Im Regional-Monitor 2012 stellen daher erstmals Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft in Gastbeiträgen zukunftsweisende Modellprojekte zur Entwicklung unserer Region vor. So beispielsweise Prof. Werner Bätzing, der über Regionalprodukte in ihrer Bedeutung zur Sicherung gleichwertiger Lebensbedingungen berichtet. Der Professor für Kulturgeographie an der Universität Erlangen-Nürnberg weiß: „Ohne ein lebendiges und vielfältiges ländliches Umland verlieren die großstädtischen Zentren im Kern der Metropolregion einen wichtigen Teil ihrer Attraktivität.“

Ergänzt wird der Regional-Monitor 2012 um einen Vergleich mit den anderen zehn Metropolregionen in Deutschland, der die eigenen besonderen Stärken und Schwächen hervorhebt. Große Potenziale befinden sich unweigerlich in der weiteren Entwicklung der Anziehungskraft der Metropolregion Nürnberg als Lebens- und Arbeitsstandort mit einem einmaligen Mix aus städtischen Wirtschaftszentren und wertvollen Kulturlandschaften. „Die vielen naturnahen Flächen machen den Reiz“, berichtet Oberbürgermeister Thumann. „Mit einem Anstieg des Flächenverbrauchs von nur 3,7 Prozent in den Jahren 2004 bis 2009 liegen wir in der Metropolregion unterhalb des bayerischen und bundesdeutschen Vergleichswertes.“

Neben der amtlichen Statistik flossen in den Regional-Monitor 2012 Recherchen aus verschiedenen Forschungseinrichtungen wie dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, den bayerischen Landesämtern, der Bundesanstalt für Arbeit, Kammern und Wirtschaftsorganisationen ein. Über alle Indikatoren wurde vom Statistischen Amt Nürnberg eine ausführliche Dokumentation erarbeitet, als Grundlage für den ebenfalls neu aufgebauten interaktiven RegionalAtlas der Metropolregion Nürnberg.

Der Regional-Monitor ist über die Geschäftsstelle der Metropolregion Nürnberg zu beziehen und online abrufbar unter www.metropolregionnuernberg.de/region/daten-fakten.html.

Der interaktive RegionalAtlas finden Sie unter www.nuernberg.de/internet/statistik/regionalatlas_metropolregion.html.

 

Kontakt
Geschäftsstelle Metropolregion Nürnberg
Christian Korinth
Kooperationsstelle „Partnerschaft Ländlicher Raum-Verdichtungsraum“
Theresienstraße 9
90403 Nürnberg

Tel. 0911 231-10518
Fax 0911 231-7972
geschaeftsstelle@metropolregion.nuernberg.de
www.metropolregion.nuernberg.de


 
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