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21.11.2012

Bayerisches Sozialministerium fördert Zukunftscoaches für die Metropolregion Nürnberg


Das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen fördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) das Projekt „Zukunftscoaches für die Metropolregion Nürnberg“. Die Zukunftscoaches werden Qualifizierungsprojekte anstoßen und damit den Auswirkungen des demografischen Wandels auf dem Arbeitsmarkt begegnen. Zwei Zukunftscoaches und eine Netzwerkassistenz werden am 1.12.2012 der Geschäftsstelle der Metropolregion Nürnberg ihre Arbeit aufnehmen. Das Projekt läuft bis Juni 2015 und erhält insgesamt rund 450.000 Euro Fördermittel. Hinzu kommen weitere Finanzmittel aus den Kommunen der Metropolregion als erforderliche Ko-Finanzierung.

Der Ratsvorsitzende der Metropolregion Nürnberg, Dr. Siegfried Balleis, zeigt sich begeistert: „Ich bin hoch erfreut über die Förderzusage aus dem Bayerischen Sozialministerium. Die gemeinsamen Aktivitäten kommen insbesondere den Regionen zu Gute, die nicht im Zentrum liegen. Hier zeigt sich die Stärke der Metropolregion Nürnberg als echte Stadt-Land-Partnerschaft.“

Das dreiköpfige Team wird eigene Projekte entwickeln und ein Netzwerk zwischen 15 weiteren „Vor-Ort-Zukunftscoaches“ in Städten und Landkreisen der Metropolregion Nürnberg aufbauen. Diese Zukunftscoaches haben zum weit überwiegenden Teil ihre Arbeit aufgenommen. Sie entwickeln Qualifizierungsmaßnahmen, die passgenau auf die unterschiedlichen Bedarfe vor Ort sowie auf die relevanten Zielgruppen zugeschnitten sind. Durch das Netzwerk sollen erfolgreiche Projekte aus einzelnen Städten und Landkreise in die Fläche gebracht werden. Nach dem Motto: einmal erfunden, oft umgesetzt! Ein weiterer Vorteil ist, dass die entwickelten Qualifizierungsprojekte zur Förderung gemeinsam beantragt werden können und die Einwerbung von ESF-Fördermitteln erleichtert wird.  

Dabei setzen die Zukunftscoaches im Schwerpunkt bei drei Zielgruppen an: Frauen, ältere Arbeitnehmer und Jugendliche, die keine Qualifizierung vorweisen können.  So  geht es darum, die Erwerbstätigkeit von Frauen durch eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern. Dazu sollen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen beraten werden. Speziell für ältere Arbeitnehmer sollen Maßnahmen entwickelt werden, die deren Know-How für die Unternehmen in der Region sichern helfen.  Die Umsetzung der Qualifizierungsprojekte erfolgt dann gemeinsam mit Bildungsträgern und Wirtschaftskammern in der Metropolregion Nürnberg.  

Schließlich wird der Qualifizierungsmarkt in der Metropolregion Nürnberg optimiert: Spezialisierte Weiterbildungen erhalten eine höhere Durchführungsquote. So können zum Beispiel im dünn besiedelten Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen mit einem besonderen Schwerpunkt in der Kunststofftechnik einfacher Spezialkurse zustande kommen, da im Netzwerk der Metropolregion mehr potenzielle Teilnehmer angesprochen werden können.

Die Zukunftscoaches kooperieren eng mit der „Allianz für Fachkräfte in der Metropolregion Nürnberg“ , in der sich unter Federführung der IHK Nürnberg die Bundesagentur für Arbeit, weitere Kammern aus der Metropolregion, das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und weitere Partner zusammengeschlossen haben.

 

Ansprechpartnerin
Europäische Metropolregion Nürnberg
Dr. Christa Standecker
Geschäftsführerin
Theresienstraße 9
90403 Nürnberg
+49 (0) 911/231-10 5 11
geschaeftsstelle@metropolregion.nuernberg.de
www.metropolregion.nuernberg.de


Weitere Informationen unter:
http://www.metropolregionnuernberg.de/aktuell/pressemitteilungen.html
http://www.allianz-pro-fachkraefte.de/allianz-pro-fachkraefte.html
Anlage: Karte „Zukunftscoaches in der Metropolregion Nürnberg“


 
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