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28.06.2012

An erster Stelle steht die Lebensqualität! Erfolgreiche Jahrestagung der Allianz pro Fachkräfte der Metropolregion Nürnberg


350 Unternehmer, Kammervertreter, Akteure aus Arbeitsagenturen sowie aus den Städten und Landkreisen der gesamten Metropolregion Nürnberg haben sich am 26. Juni in der NürnbergMesse getroffen, um Strategien und Projekte für die Zukunftsfähigkeit des Arbeitsmarktes zu entwickeln. Gemeinsame Plattform bildete die Allianz pro Fachkräfte – ein innovatives Netzwerk, das sich der Sicherung von Fachkräften in der Region verschrieben hat.

 

„Wachstum ist nicht mehr sexy. An erster Stelle steht die Lebensqualität“, betonte Christine Haderthauer. In ihrer Eröffnungsrede machte die bayerische Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen deutlich, worauf es ankommt bei der Sicherung von Fachkräften. Nürnbergs IHK-Präsident Dirk von Vopelius, Ralf Holtzwart, Geschäftsführer der Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Bayern, sowie der stellvertretende Ratsvorsitzende der Metropolregion, Dr. Günther Denzler, zeigten sich hier einer Meinung. Vor allem zähle es, die Belegschaft vor Ort fit zu halten und vorhandene Potenziale auf dem hiesigen Arbeitsmarkt zu nutzen.

In Punkto Lebensqualität hat die Metropolregion vieles zu bieten. Künftig wird es aber darum gehen, Angebote in Aus- und Weiterbildung besser auf die Ansprüche vor Ort auszurichten, neue Wege in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf einzuschlagen und sich als Region attraktiver für zuziehende Arbeitskräfte aufzustellen. Zu den Aufgabenfeldern wurden auf der Jahreskonferenz beste Beispiele vorgestellt. Die Pilkington Deutschland AG, Weiherhammer, präsentierte ihr Personalmanagementkonzept GENIUS. Thomas Braun, Human Resources Manager des oberpfälzer Unternehmens, stellt heraus, dass eine funktionierende generationsübergreifende Kommunikation und Zusammenarbeit heute die Basis des zukünftigen Erfolgs darstellt.

In insgesamt 17 Fachvorträgen und 14 Workshops wurde informiert und wurden neue Projekte erarbeitet und angestoßen. Dies ist für die ansässige Wirtschaft wichtig. Denn bedingt durch den demografischen Wandel wird sich der Wettbewerb um Arbeitskräfte in den kommenden Jahren zunehmend verschärfen. Im Jahr 2025 werden hierzulande rund 6,5 Mio. qualifizierte Arbeitskräfte fehlen, heißt es in einer Studie der Bundesagentur für Arbeit.

Zum Auftakt der Jahreskonferenz stellte sich mit der Brose Group ein Unternehmen vor, das bereits alle Hebel in Gang setzt, um qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten. Für Personalleiterin Esther Loidl ist klar, dass sich die Gewinnung von Fachkräften auf globaler Ebene abspielt. Dennoch müssten sich international agierende Großunternehmen – Brose selbst beschäftigt über 19.000 Mitarbeiter, davon 6.000 in Franken – dieser Herausforderung auch vor Ort annehmen. Dazu gehöre, Kontakte zu Schulen und Hochschulen zu pflegen oder bereits im eigenen Betriebskindergarten spielerisch für Technik zu begeistern. Doch bedeute Familienfreundlichkeit mehr: „Über Kinder wird gern geredet, über pflegebedürftige Eltern nicht – dies wird oft noch stark tabuisiert.“

Wo auch immer nach Fachkräften gesucht wird, in einer Sache stimmten Arbeitsministerin Haderthauer und die Personalleiterin von Brose im Ganzen überein: Es muss weiter daran gearbeitet werden, eine stärkere Willkommenskultur in den Köpfen unserer Gesellschaft zu etablieren und diese zu leben. Darum geht es auch in der Metropolregion Nürnberg: Die bevorzugte Heimat für talentierte und engagierte Menschen aus aller Welt sein – die „Heimat für Kreative“.

Bildanlage (Quelle: Meier): v. l. Ralf Holtzwart, Vorsitzender der Geschäftsführung, Bundesagentur für Arbeit RD Bayern, Esther Loidl, Vice-President Human Resources Brose Group, Christine Haderthauer, Bayerische Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, Dirk von Vopelius, Präsident der IHK Nürnberg für Mittelfranken

 


 

Ansprechpartner
Ronald Smutny
Industrie- und Handelskammer IHK Nürnberg für Mittelfranken
Hauptmarkt 25-27
90403 Nürnberg
Tel. 0911 1335-112
ronald.smutny@nuernberg.ihk.de


 
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