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Kulturwerkstatt Sulzbach-Rosenberg

15.04.2016

Programm APRIL 2016

Donnerstag, 07.04.2016 – 20.00 Uhr (Messezelt, Volksfestplatz, Sulzbach-Rosenberg)
Da Huawa, da Meier und I mit neuem Programm: "Zeit is a Matz!"
(leider bereits restlos ausverkauft!)

Mit Pauken und Trompeten und einem krönenden Abschluss im Circus Krone haben Da Huawa, da Meier und I 2015 ihr 15jähriges Bühnenjubiläum gefeiert. Aber jessas Leit, wie die Zeit vergeht, der Uhrzeiger dreht unermüdlich seine Runden weiter. "Zeit is a Matz!" meinen Da Huawa, da Meier und I - und genau so heißt der Titel ihres neuen Programms, das 2016 Premiere feiert.

"Zeit is a Matz!", denn sie schlängelt und windet sich in alle Richtungen: Mal vergeht sie wie im Fluge, mal bleibt sie mit einem Schlag stehen. An manchem nagt der Zahn der Zeit, manches bleibt zeitlos schön. Zeit heilt angeblich alle Wunden und Zeit ist Geld. Man kann mit ihr einen Wettlauf machen und - wenn man Glück hat - auf ihrer Höhe sein. Dass mit der Zeit nicht zimperlich umgegangen wird, verrät unsere Sprache: Man kann die Zeit vertreiben, man kann sie stehlen und sogar totschlagen.

Christian Maier (da Huawa), Matthias Meier (da Meier) und Siegi Mühlbauer (I) nähern sich dem Thema in gewohnt humorvoll-hintersinniger Art und Weise. Sie hinterfragen unser Tun und Lassen und erzählen Geschichten aus dem Alltag, die den Zeitgeist der Gesellschaft widerspiegeln.

Auch im neuen Programm kombinieren Da Huawa, da Meier und I bayerische Volksmusik mit Musikrichtungen aus aller Welt - mal laut, mal leise, mal nachdenklich, mal krachert und ganz sicher immer mit viel Witz und Schwung.

Die drei Vollblutmusiker haben natürlich das schöne Bayernland im Blick und singen - durchaus mit Seitenhieben und kritischem Auge - ein Loblied aufs bayrische Gemüt, das gefühlt und gelebt werden muss, - solange, bis der Boandlkramer vor der Tür steht, "der koa Bargeld net nimmt."


Mittwoch, 13.04.2016 - 19.30 Uhr
Kleinkunstbühne Historische Druckerei Seidel, Luitpoldplatz 4, Sulzbach-Rosenberg
"Auf ein Seidel beim Seidel!" - Deftiges Literatur-Menü

Zünftige Schnurren und lustige Schwänke von gschamigen Jungfern und willigen Mägden, von Weibsteufeln und gehörnten Ehemännern, vom Kammerfensterln und von der Brautschau, von Liebschaften und Hochzeiten – all das wird hier serviert. Die musikalische Umrahmung des Abends übernehmen Tri Hudebnici.

Angerichtet wird im Rahmen des städtischen Programms anlässlich des Jubiläums „500 Jahre Reinheitsgebot“ am Mittwoch, 13. April, um 19.30 Uhr (Einlass 18.30 Uhr) in der Kleinkunstbühne Historische Druckerei Seidel bei einer Lesung mit Sepp Lösch und Andreas "Hobbo" Royer. Veranstalter ist der Förderverein der Historischen Druckerei Seidel mit Unterstützung der Kulturwerkstatt.

Die beiden Lokalpatrioten Sepp Lösch und Hobbo Royer, welche diese Lesung bereits im Februar in der Landkutsche bestritten, werden ihren Schwerpunkt auf die Schriftsteller Oskar Maria Graf und Ludwig Thoma legen, aber auch der unvergessene Linksdenker Karl Valentin ist ihnen sehr ans Herz gewachsen. Dennoch gestalten die beiden Erz-Rosenberger ihr Programm sehr frei. Nicht fehlen werden dabei sicher auch die Themen Bier und eben 500 Jahre Reinheitsgebot, menschliche Eigenheiten oder merkwürdige Geschehnisse in der Heimat. Es könnte auch um Sulzbach-Rosenberger Originale gehen und Menschen wie du und ich. Eines ist jedenfalls jetzt schon sicher: Für schwache Nerven ist das servierte Literatur-Menü nichts!

Karten sind nur erhältlich in der Tourist-Information im Rathaus und in den Buchhandlungen Dorner und Volkert.

 

Freitag, 15.04.16 – 20.00 Uhr
Kleinkunstbühne Historische Druckerei Seidel, Luitpoldplatz 4, Sulzbach-Rosenberg
BLONDER ENGEL
Das schnellste Mundwerk im Garten Eden

Blonder Engel – dieser Name steht für raffinierte Texte, gewürzt mit schelmischer Selbstironie, serviert mit virtuosem Gitarrenspiel und unbändigem Improvisationstalent. Nackter Oberkörper, goldene Leggins, Engelsflügel und eine Bassstimme, um die ihn jeder Hollywood-Bösewicht beneidet – das sind die Markenzeichen des vielfach preisgekrönten Linzer Künstlers, der zwischen seinen spitzbübischen Songs gerne mal in aberwitzige Geschichten abschweift, dessen Ende nicht einmal er selbst kennt und so jede Show zu einem einmaligen Erlebnis werden lässt.

„Sitzmusik“ nennt der Engel seine kuriosen Darbietungen. Denn Tanzen ist nicht. Zuhören schon. Dass dabei auch mal das Publikum den Ton angeben darf, versteht sich von selbst. Hauptsache die Lachmuskeln werden strapaziert, wenn das schnellste Mundwerk im Garten Eden in schönstem oberösterreichischen Dialekt loslegt. Ein Künstler, bei dem auf der Bühne alles passieren kann – lassen Sie sich überraschen!

Pressestimmen:

Was BLONDER ENGEL auf der Bühne macht, ist einfach stark, extra-terrestrisch stark: ein exzellenter Gitarrist, ein ausgefuchster Sänger mit wunderbaren Texten, sprachmächtig und intelligent. Sein Spiel auf der Bühne ist hochkonzentriert lässig und riskant, immer überraschend und so schön widerhakig komisch. Auszug aus der Laudatio auf den ersten Preisträger des Kabarett Kaktus 2013

Geistreich und von göttlichem Humor, feinsinnig und erfrischend. Münchner Merkur

Wenn der „Blonde Engel“ – ein dürrer junger Mann mit langem, blondem Haar, goldenen Leggings und weißen Flügerln – auf die Bühne steigt und sich mit absurd tiefer Stimme als Geschenk Gottes an die Damenwelt empfiehlt, tobt das Haus. Die Presse

Blonder Engel ist ein Unterhalter erster Sahne, ein Musiker, ein Wortspieler, ein Aus-dem-Stand-Songschreiber – kurzum ein Künstler, der zu überraschen versteht. wasistlos?

Aufgepasst: Lachfalten sind garantiert! viennarama

Karten gibt es im Vorverkauf in Amberg bei der AZ, im Reisebüro im Bahnhof, Bunte Stub’n und in der Tourist-Information am Hallplatz. In Sulzbach-Rosenberg bei den Buchhandlungen Volkert und Dorner und in der Tourist-Information/Kulturwerkstatt im Rathaus. Online unter www.okticket.de, www.nt-ticket.de oder www.kulturwerkstatt-online.net. Telefonische Informationen unter 09661.510 110.
 

Sonntag, 17.04.2016 – 16.00 Uhr (Treffpunkt Kirche St. Georg)
„KIRCHE & WIRTSHAUS MIT PFIFF“ in Amberg

St. Georg ist Ambergs erste Kirche, die urkundlich erwähnt wird (1094). Reste dieses romanischen Vorgängers der heutigen Anlage wurden 1977 freigelegt. 1359 begann man mit dem Bau einer großartigen gotischen Kirche. Ihre mittelalterliche Ausstattung fiel fast völlig den Wirren der Reformationszeit zum Opfer.

Als 1621 die Jesuiten in Amberg einzogen, machten sie St. Georg zum Zentrum der Gegenreformation in der Oberpfalz. Um sich herum errichteten sie ein weitläufiges Kolleg, dieser später sogenannte „Malteserbau“ ist heute – nach der Stadtbefestigung – Ambergs größter Denkmalkomplex. Die Kirche selbst wurde bis ins späte 18. Jahrhundert hinein auf einzigartige Weise barockisiert. Georg Dientzenhofer und Caspar de Crayer, Johann Nepomuk Schöpf und Johannes Hörmann SJ sind nur vier der renommierten Künstlernamen, die hier mitwirkten. Nach jahrzehntelangem „Dornröschenschlaf“ und Nutzung als Garnisons- bzw. Studienkirche ist St. Georg erst seit 1923 wieder katholische Pfarrkirche.

In Anschluss geht es ins Casino Wirtshaus, Ambergs einzigem Wirtshaus in einer Kirche, das sich tatsächlich im Chor der ehemaligen Klosterkirche des Franziskanerklosters befindet. Hier erfahren Sie mehr zu Franziskanern, Kloster, Casino-Gesellschaft.... Das Casino Wirtshaus mit Hans Graf steht in der Tradition des Namens einer Amberger Kulturvereinigung, der in über 150 Jahren zum Hausnamen wurde. Das Wirtshaus steht in städtischer, Oberpfälzer Kultur, lebendig und mitten im Heute. Es ist Treffpunkt der Amberger und der Gäste zum Trinken und Speisen, zum Reden, Lachen für Jung und Alt.

Das Projekt „Kirche & Wirtshaus mit Pfiff“ der Kulturwerkstatt Sulzbach-Rosenberg wird gemeinschaftlich getragen von der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) und dem Evangelischen Bildungswerk (EBW) Amberg-Sulzbach sowie den Städten Amberg und Auerbach, dem Landkreis Amberg-Sulzbach und der Arbeitsgemeinschaft Obere Vils-Ehenbach (AOVE).

Nach hervorragender Resonanz im „Premieren-Jahr“ 2002 mit vier Veranstaltungen in Sulzbach-Rosenberg wurde die Reihe von der Kulturwerkstatt Sulzbach-Rosenberg ab 2003 auf den Landkreis Amberg-Sulzbach und die Stadt Amberg ausgeweitet. 2016 warten vier Veranstaltungen auf zahlreiche Teilnehmer. 

Freitag, 22.04.2016 – 20.00 Uhr
Kleinkunstbühne Historische Druckerei Seidel, Luitpoldplatz 4, Sulzbach-Rosenberg
Russland-Deutsches Theater Niederstetten: MIX-MARKT einfach anders

„Der weite Weg zurück“ war der Titel des ersten Programms, das Maria und Peter Warkentin vom Russland-Deutschen Theater Niederstetten zur Geschichte der Deutschen in Russland machten. Über 350 Mal war dieser bunte Szenenreigen in ganz Deutschland zu sehen. Nun sind die Russlanddeutschen schon eine geraume Zeit in ihrer ursprünglichen Heimat – Zeit genug für ein Stimmungsbild, für Vergleiche von gestern und heute, von dort und hier. Dafür haben die beiden Schauspieler wieder Szenen, Gedichte, Witze, Kabarettistisches, Lieder und Texte gesammelt, und sie in ein äußerst kurzweiliges, abwechslungsreiches Programm verarbeitet, das den Titel „Mix-Markt einfach anders“ trägt.

Maria und Peter Warkentin zu ihrem neuen Programm: „Die meisten von uns sind nun 10 – 15 oder aber auch mehr Jahre in Deutschland. Die Probleme des Einlebens hat man soweit überwunden und ist jetzt in der Lage, rückblickend manche Vorgänge mit Humor zu betrachten, über die man zunächst den Kopf geschüttelt hat. Man hat den Abstand gewonnen, um Dinge neu oder anders zu bewerten. Mit einem Schmunzeln erinnern wir uns, wie wir die Ämterhürden überwunden haben, was wir vom neuen Arbeitsplatz erwartet haben und vor allem – was für Tücken uns die Muttersprache bereitete. All das sind Themen, die in diesem neuen Programm unter die Lupe genommen werden. Über sich selber lachen zu können, ist ein Zeichen der Genesung.“

Und Lachen ist in diesem Programm bei vielen Szenen vorprogrammiert. Da kann man Maria Warkentin als russlanddeutsche Oma in zwei kabarettreifen Szenen erleben, bekommt Witze von Russlanddeutschen erzählt; Peter Warkentin spielt einen Bauarbeiter, der die vorhandenen Vorurteile noch überspitzt und ad absurdum führt. Dazwischen bleibt das Lachen aber auch mal im Hals stecken, z.B. wenn ein Versicherungsagent seinen Landsleuten das letzte Geld aus der Tasche zieht. Die Politik wird kritisch gestreift und gesellschaftliche Vorbilder werden im Sport entdeckt. Dazwischen runden Gedichte und Lieder von Schriftstellern wie Johann Warkentin, Viktor Heinz, Wendelin Mangold, Alexander Reiser das Programm ab.

Karten gibt es im Vorverkauf in Amberg bei der AZ, in den Reisebüros im Bahnhof und Sonnenklar, Bunte Stub’n und in der Tourist-Information am Hallplatz. In Sulzbach-Rosenberg bei der SRZ, den Buchhandlungen Volkert und Dorner und in der Tourist-Information/Kulturwerkstatt im Rathaus. Online unter www.okticket.de,  www.kulturwerkstatt-online.net oder www.nt-ticket.de. Telefonische Informationen unter 09661.510 110.

  

Freitag, 29.04.16 -20.00 Uhr
Kleinkunstbühne Historische Druckerei Seidel, Luitpoldplatz 4, Sulzbach-Rosenberg
CHRISTOPH WEIHERER solo – „A Liad, a Freiheit und a Watschn“

Der Weiherer ist ein Taugenichts. Er singt und musiziert, witzelt und sinniert, schimpft und protestiert, während andere schon längst in Bierseligkeit vor sich hindümpeln. Meist politisch unkorrekt, oft gnadenlos komisch, aber immer beherzt. Noch nicht einmal sein Publikum ist ihm heilig und so manchem bleibt nicht nur das Lachen, sondern auch die Weißwurscht im Halse stecken, angesichts Weiherers zutiefst ehrlichen und hintergründig beleuchteten Lästerparolen auf unsere Gesellschaft und ihre seltsamen Auswüchse.

Trotz seiner mittlerweile zwölf Bühnenjahre ist der Liedermacher immer noch ein junger Wilder, der seine Freiheit – menschlich wie künstlerisch – liebt und keinerlei Kompromisse eingeht. Fast möchte man meinen, er vermeidet den großen Durchbruch ganz bewusst. Der niederbayerische Wahlmünchner macht seinen ganz eigenen Heimatsound mit grandios intelligenten bayerischen Texten. Ein Self-Made-Man, der mit seiner unkonventionellen Art durchaus als Vorreiter der jungen bayerischen und deutschen Liedermacherszene angesehen werden darf. Mehr als 1.200 Auftritte in Deutschland, Österreich, der Schweiz und sogar Dänemark und weit über 10.000 verkaufte CDs geben ihm sicher Recht. Alles ohne Plattenvertrag und ohne Management, denn darum geht’s dem Weiherer nicht. Ihn interessiert das große Ganze, die große Welt in der kleinen und das Hinschauen und Hinlangen, auch wenn´s weh tut.

Mit Gitarre und urbayerischem Mundwerk präsentiert der „langhaarige Liederbombenleger“ derzeit auf vielen großen und kleinen Bühnen sein sechstes Album „A Liad, a Freiheit und a Watschn“, eine trefflich gelungene Mischung aus Liedermacherei und Kabarett. Der Weiherer ist kein zeigefingerschwingender Moralapostel, sondern eher ein stiller Beobachter, der mit seiner Revolverschnauze auf Teufel komm raus für das Volk singt und nicht ums Verrecken für den globalen Markt.

Es blickt aber trotz Spott und Lästerei bei diesem sympathischen Grantler vor allem auch immer eine große Menschenfreundlichkeit und Liebe hindurch. Man sitzt mit ihm in einem Boot und bestaunt seine Navigationskünste durch den ganzen Wahnsinn. Durch eine Welt voller Fragen und ohne Antworten. Das ist kein Geplänkel, das ist große Liedermacherkunst!

Und wenn der Weiherer mit Hilfe von Vergleichen beschrieben wird, fallen dann auch ausschließlich große Namen: Hans Söllner sowieso, Bob Dylan, Karl Valentin, Fredl Fesl oder Gerhard Polt. Irgendwie eine Mischung aus allem. Und irgendwie aber doch auch komplett eigen. Der Weiherer hat sich längst freigesungen. Seine Lieder fahren einem bis in die Knochen, seine saukomischen Alltagsgeschichten sind bereits Kult und seine Konzerte sind jedes Mal ein Erlebnis – und jedes Mal anders!

Karten gibt es im Vorverkauf in Amberg bei der AZ, in den Reisebüros im Bahnhof und Sonnenklar, Bunte Stub’n und in der Tourist-Information am Hallplatz. In Sulzbach-Rosenberg bei der SRZ, den Buchhandlungen Volkert und Dorner und in der Tourist-Information/Kulturwerkstatt im Rathaus. Online unter www.okticket.de,  www.kulturwerkstatt-online.net oder www.nt-ticket.de. Telefonische Informationen unter 09661.510 110.

 

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