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lautet der Titel unter dem sich die Europäische Metropolregion Nürnberg weltweit als Marke profilieren wird. Rankings und Studien verschiedenster Provenienz zeigen, dass die Region zu den stillen Stars in Europa gehört. Ihre geographische Lagegunst im erweiterten Europa stärkt ihre traditionelle Gateway-Funktion nach Mittel- und Osteuropa. Als Knotenpunkt im europäischen Hochgeschwindigkeits- und Fernstraßennetz, durch den internationalen Airport Nürnberg, ein multimodales Güterverkehrszentrum an der transkontinentalen Wasserstraße Rhein-Main-Donau-Kanal und die Messe Nürnberg bietet sie beste Voraussetzungen. Die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Region sichern 18 Hochschulen, 3 Kunstakademien und 22 Forschungs- und Anwenderzentren sowie ein zukunftsträchtiger Mix aus Global Playern und kleinen und mittelständischen Globalisieren. Als leistungsfähige Cluster sind anerkannt: Transport und Logistik, Information und Kommunikation, Medizin und Pharma, Energie, Leistungselektronik und Umwelt, Neue Materialien, Automatisierungstechnik, Innovative Dienstleistungen.
Grundlagen für eine hohe Lebensqualität ist eine ausgeprägte Polyzentralität. Eine gute verkehrliche Mobilität, moderate Lebenshaltungskosten, ausgezeichnete Umweltqualität und hervorragende Freizeitangebote in unmittelbarer Umgebung machen die Region attraktiv.
Die räumliche Abgrenzung ergibt sich aus den freiwilligen Beschlüssen von Landkreisen und Städten in der Metropolregion Nürnberg mitzuarbeiten. Der Ballungsraum Nürnberg-Fürth-Erlangen-Schwabach bildet das verkehrliche und wirtschaftliche Zentrum der Metropolregion Nürnberg. Ebenso prägende sind die starken Knoten der wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Leistungskraft der Landkreis und Städte im übrigen Raum der Metropolregion. Zum metropolitanen Kern gehören insgesamt 12 Landkreise und 8 kreisfreie Städte (dunkelblaue Gebiete in der Karte). Zum metropolitanen Netz zählen 9 Landkreise und vier kreisfreie Städte. Es spannt sich über die Städte Würzburg, Coburg, Hof und Weiden bis zur tschechischen Grenze.
In der Charta der Metropolregion (Mai 2005) sind die wichtigsten Spielregeln der Zusammenarbeit niedergelegt: Freiwilligkeit, Offenheit und Dynamik, gleiche Augenhöhe, Subsidiarität, Konsensprinzip. Ohne staatlichen Zwang konstituierte sich der Rat der Metropolregion mit 45 Oberbürgermeistern, Bürgermeistern und Landräten (Juli 2005) als demokratischem Herzstück der metropolitanen Governance. Im Steuerungskreis der EMN bereiten seither Unternehmer, Wissenschaftler, Politiker und Kulturmanager strategische Entscheidungen und Projekte für den Rat vor. In sieben Fachforen „Wirtschaft und Infrastruktur”, „Verkehr und Planung”, „Wissenschaft”, „Kultur” und „Sport”, „Tourismus” und „Marketing” bringen rund 400 Akteure aus der gesamten Region ihre Kompetenz ein. Ein eigener Marketingverein entwickelt und setzt ein metropolitanes Marketing für die Region um.
Derzeit werden elf EMN-Projekte durch Ausschussfinanzierungen gefördert. Die Aktivitäten reichen von einer bundesweiten Anzeigenkampagne über internationale Messeauftritte bis zu einer Metropolcard mit der sich die Bürger die Metropolregion mit Bus und Bahn touristisch erschließen können.